Fachbeiträge & Kommentare zu DGUV

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Die Verordnung über Arbeits... / 3.2.2 Maßnahmen gegen Brände (Anhang 2.2)

Anhang 2.2 ergänzt § 4 Abs. 3 ArbStättV, soweit dort Brandschutz angesprochen wird. Ziel der Vorschrift ist in erster Linie ein vorbeugender Schutz vor Brandgefahren und die Vorsorge für die Rettung der Beschäftigten in Arbeitsstätten, indem das Entstehen und Ausbreiten von Schadenfeuer zu verhindern und wirkungsvolle Brandbekämpfung sicherzustellen sind. Entstehungsbrände s...mehr

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Die Verordnung über Arbeits... / 2.7 Unterweisung der Beschäftigten (§ 6)

Mit der ArbStättV-Reform 2016 ist der Inhalt von § 6 vollständig ausgetauscht worden. Bis zur Reform wurden in § 6 allgemeine Anforderungen an Arbeits-, Sanitär- und Sozialräume formuliert, die dann im Anhang weiter konkretisiert und in den Technischen Regeln für Arbeitsstätten noch detaillierter präzisiert wurden. Um diese Zersplitterung der maßgeblichen Rechtsquellen zu re...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Risiko / 1 Risiken erkennen und managen

Risiken lassen sich in 4 Hauptgruppen einteilen: natürliche: Erdbeben, Vulkanausbrüche, Überschwemmungen; technische: Reaktorunfall, Brand, Explosionen, Unfälle in Industrie und chemischer Industrie; gesundheitliche: Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Epidemien; soziale: Arbeitslosigkeit, Armut, Suchtmittelabhängigkeit. Die Übergänge zwischen den einzelnen Risikogruppen sind z. ...mehr

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Die Verordnung über Arbeits... / 3.3.4 Beleuchtung und Sichtverbindung (Anhang 3.4)

Gemäß Anhang 3.4 Abs. 1 und 2 ArbStättV müssen Arbeitsräume, Pausen- und Bereitschaftsräume und Unterkünfte möglichst ausreichend Tageslicht erhalten und eine Sichtverbindung nach außen haben. Anhang 3.4 Abs. 5 sieht außerdem vor, dass Arbeitsstätten mit Einrichtungen für eine angemessene künstliche Beleuchtung ausgestattet sein müssen. Das Thema Beleuchtung zerfällt also in...mehr

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Die Verordnung über Arbeits... / 3.3.6 Lüftung (Anhang 3.6)

Die Regelungen zielen darauf, dass in umschlossenen Arbeitsräumen sowie in sonstigen Räumen (Sanitär-, Pausen-, Bereitschaftsräume, Kantinen, Erste-Hilfe-Räume und Unterkünfte) während der Nutzungsdauer ausreichend gesundheitlich zuträgliche Atemluft vorhanden ist. Dabei sind gemäß Anhang 3.6 Abs. 1 der Nutzungszweck, die Arbeitsverfahren und physischen Belastungen in Rechnu...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Armschutz

Begriff Armschutz ist eine Persönliche Schutzausrüstung, die den Unterarm und/oder den Oberarm vor Gefährdungen schützt. Zum Schutz des Unterarms dient häufig die längere Stulpe des Schutzhandschuhs. Den Oberarm schützt man am besten durch den Einsatz von Schutzärmeln. Armschutz gibt es hauptsächlich zum Einsatz gegen elektrische, mechanische, thermische und chemische Gefäh...mehr

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Schutzhelm

Begriff Industrieschutzhelme werden allgemein als Schutzhelme bezeichnet. Es handelt sich dabei um Kopfbedeckungen, deren widerstandsfähiges Material den Kopf hauptsächlich vor herabfallenden Gegenständen, pendelnden Lasten und dem Anstoßen an feststehenden Gegenständen schützen soll. Schutzhelme lassen sich mit anderer PSA kombinieren (z. B. Gehörschutz). Es gibt Schutzhel...mehr

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Anstoßkappe

Begriff Die Verwendung einer Industrie-Anstoßkappe kann vor Verletzungen des Kopfes schützen, wenn die Gefahr des Anstoßens mit dem Kopf an harte, feststehende Gegenstände besteht. Die Schutzfunktion von Anstoßkappen darf nicht mit der von Industrieschutzhelmen gleichgesetzt werden. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung DGUV-R 112-193 "Benutzung von Kopfschutz".mehr

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Rettungskombination

Begriff Eine Rettungskombination ist eine Rettungsweste, die mindestens eine zusätzliche Schutzwirkung aufweist. Die Rettungsweste kann dabei mit einer Schutzkleidung kombiniert sein (z.B. Kälteschutz, Chemikalienschutz) oder die Rettungskombination besteht aus einer Rettungsweste mit einem integrierten oder abnehmbaren Rückhaltesystem (Absturzsicherung). Gesetze, Vorschrif...mehr

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Schutzschürze

Begriff Die Schutzschürze ist eine Schutzkleidung, deren Schutzfunktion überwiegend auf die Körpervorderseite beschränkt ist. Je nach Material kann eine Schutzwirkung gegenüber mechanischer Einwirkung, Funken bzw. Strahlung bei Schweißarbeiten, Spritzer feuerflüssigen Materials, Chemikalien, Nässe oder Verschmutzung bestehen. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung DGUV-R 1...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Arbeitskleidung

Begriff Arbeitskleidung wird bei der Arbeit anstelle von Privatkleidung getragen oder ergänzend bzw. zum Schutz derselben. Sie ist grundsätzlich keine persönliche Schutzausrüstung. Liegen Gefährdungen vor, reicht Arbeitskleidung nicht mehr aus, es muss entsprechende Schutzkleidung getragen werden. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung DGUV-R 112-189 "Einsatz von Schutzkle...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Schallschutzhelm

Begriff Kapselgehörschützer und/oder Gehörschutzstöpsel reichen bei hohen Schalldruckpegeln alleine nicht mehr aus. Bei Lärm von mehr als 115 dB(A) kommt es verstärkt zu einer Übertragung über die Schädelknochen zum Innenohr. Schallschutzhelme dienen dazu, diese Übertragung wesentlich herabzusetzen. Schalldruckpegel dieser Höhe treten eher selten auf. Man findet sie z.B. im...mehr

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Atemschutzhaube, -helm

Begriff Eine Atemschutzhaube ist der Atemanschluss eines Atemschutzgerätes, der mindestens das Gesicht, häufig aber den gesamten Kopf und Hals umhüllt. Der Atemschutzhelm muss zusätzlich die Anforderungen an Schutzhelme gem. DIN EN 397 erfüllen. Atemluft erhält der Träger über ein Frischluft-Druckschlauchgerät, ein Druckluft-Schlauchgerät oder ein Filtergerät mit Gebläse. D...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Schutzbrille

Begriff Schutzbrillen werden als Persönliche Schutzausrüstung eingesetzt, wenn es durch technische oder organisatorische Maßnahmen nicht möglich ist, Augenverletzungen zu verhindern. Unterschieden wird zwischen Gestell- und Korbbrillen. Gestellbrillen sind mit Ohrbügeln oder mit Traghilfen für die Befestigung am Schutzhelm ausgerüstet. Zum Schutz der Gesichtsseiten sind sie...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
NH-Sicherungs-Aufsteckgriff

Begriff Kann bei Arbeiten an aktiven Teilen kein spannungsfreier Zustand hergestellt werden, müssen geeignete Schutz- und Hilfsmittel verwendet werden. Ein derartiges Hilfsmittel ist der NH-Sicherungs-Aufsteckgriff mit fest angebrachter Stulpe. Er wird zum Einsetzen und Herausnehmen von unter Spannung stehenden Sicherungseinsätzen des NH-Systems ohne Berührungsschutz und oh...mehr

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Betriebliches Gesundheitsma... / 3.1 Akteure

Akteure im Arbeitsschutz sind v. a. Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragte, Ersthelfer, Betriebsarzt sowie Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und staatliche Aufsichtsbehörden. Abb. 2: Akteure im BGM Wichtig Betreuungsmodelle Die Art der sicherheitstechnischen Betreuung hängt von der Anzahl der Mitarbeiter ab: Für Kleinstunternehmen (≤ 10 Beschäftigte) schreibt...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Betriebliches Gesundheitsma... / 1 Von der Pflicht des Arbeitsschutzes zur Kür des BGM

§ 4 Abs. 2 Arbeitsschutzgesetz fordert: "Gefahren sind an ihrer Quelle zu bekämpfen". Dieser präventive Ansatz des Arbeitsschutzes ist heute aktueller denn je und spiegelt sich u. a. auch im Namen des VDSI wider, nämlich "Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit". Elemente des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes sind: Organisation, Personen,...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Betriebliches Gesundheitsma... / 3.2 Kleinstunternehmen

In Kleinstunternehmen (bis 10 Mitarbeiter) liefert die Gefährdungsbeurteilung alle Informationen für mögliche Gefährdungen und erforderliche Maßnahmen, v. a. dann wenn die Aspekte "altersgerecht" und "alternsgerecht" mitberücksichtigt werden. Im Rahmen der anlassbezogenen Betreuung können dann auch Informationen zu demografischem Wandel und Gesundheitsförderung vermittelt un...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Betriebliches Gesundheitsma... / 3.3 Kleinbetriebe

Für Kleinbetriebe (bis 20 Mitarbeiter) ist neben der Gefährdungsbeurteilung eine sicherheitstechnische Betreuung mit festgelegter Stundenzahl, abhängig von der jeweiligen Branche erforderlich. Da der Gesetzgeber die Zeiten für die Grundbetreuung festlegt und im betriebsspezifischen Teil u. a. die "Unterstützung bei der Weiterentwicklung eines Gesundheitsmanagements" (Anlage ...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Betriebliches Gesundheitsma... / 5.2 Große Unternehmen

Große Unternehmen haben häufig integrierte Managementsysteme für Qualität, Umwelt bzw. Arbeitsschutz eingerichtet. Ein BGM lässt sich – falls noch nicht vorhanden – auch hier mit relativ geringem Aufwand einbinden. Dies ermöglicht eine systematische Vorgehensweise mit dem für Managementsysteme typischen PDCA-Zyklus: Auf Planen (Plan) folgt Durchführen von Maßnahmen (Do), die...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Betriebliche Gesundheit und... / 4 Alternativen

In größeren Unternehmen ist häufig ein integriertes Managementsystem eingerichtet, das Qualität, Umwelt und Arbeitsschutz umfasst. Denn Gesundheit im Unternehmen ist kein Thema, das isoliert betrachtet bzw. parallel zu bestehenden Systemen eingeführt werden kann. Sind bereits Managementsysteme für Qualität, Umwelt bzw. Arbeitsschutz (z. B. ISO 9001, EMAS bzw. ISO 14001, OHSAS...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Barrierefreie Gestaltungslö... / Zusammenfassung

Überblick Barrierefreiheit im Zusammenhang mit Arbeitsstätten bedeutet, dass diese für Menschen mit körperlichen, sensorischen oder mentalen Behinderungen sowie für Ältere nicht nur sicher und nutzerfreundlich begeh- bzw. befahrbar sind, sondern dass in ihnen die gewünschte bzw. vereinbarte Arbeit an entsprechenden Arbeitsplätzen auch sicher und gesundheitsförderlich verrich...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Barrierefreie Gestaltungslö... / 5 Checkliste

Zur Unterstützung und Vorbereitung einer besseren Integration von mobilitätseingeschränkten Personen in das Arbeitsleben kann folgende Checkliste einbezogen werden:mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Barrierefreie Gestaltungslö... / 3 Ausgewählte behindertengerechte Arbeitsplätze in Arbeitsstätten

Praxis-Beispiel Massive körperliche Einschränkungen und geringe psychische Belastbarkeit einer an den Rollstuhl gebundenen Goldschmiedin Technische Maßnahmen für die Goldschmiedin durch den Arbeitgeber: Einrichtung eines behindertengerechten für Rollstuhlnutzer geeigneten Arbeitsplatzes mit unterfahrbarer Arbeitsplatte, einer modernen Drehbank und einer Galvanik, die das Vergo...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Existenzgründungsberatung d... / 3.4.5 Meldung beim Unfallversicherungsträger

Wer ein Unternehmen eröffnet, muss dieses binnen einer Woche beim zuständigen Unfallversicherungsträger anmelden. Diese Meldepflicht (§ 192 SGB VII) besteht unabhängig von der Tatsache, dass die gesetzliche Unfallversicherung eine Durchschrift jeder Gewerbemeldung erhält. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung erleichtert Existenzgründern die Anmeldung. Oftmals ist Exis...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Betriebliche Notfallplanung / 2.3 DGUV-V 1 "Grundsätze der Prävention"

Gemäß § 22 DGUV-V 1 muss der Unternehmer die Maßnahmen planen, treffen und überwachen, die insbesondere für den Fall des Entstehens von Bränden, Explosionen, unkontrollierten Austretens von Stoffen und sonstigen gefährlichen Störungen des Betriebsablaufs geboten sind.mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Abwehrender Brandschutz: Au... / Zusammenfassung

Überblick Der Unternehmer ist verpflichtet, für den Gefahrenfall eine geeignete betriebliche Aufbau- und Ablauforganisation zu schaffen. Dazu gehören Vorkehrungen im Hinblick auf die Erste Hilfe, Brandbekämpfung und Evakuierung der Mitarbeiter, aber auch die Einrichtung der erforderlichen Verbindungen zu außerbetrieblichen Stellen, v. a. in der Ersten Hilfe, medizinischen No...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Brandschutzordnung / Zusammenfassung

Begriff Eine Brandschutzordnung ist eine auf ein bestimmtes bauliches Objekt zugeschnittene Zusammenfassung von Regeln für die Brandverhütung und das Verhalten im Brandfall. Die 3 Teile der Brandschutzordnung sprechen unterschiedliche Personenkreise an. Teil A beinhaltet allgemeine Informationen an alle Personen, die sich im Gebäude aufhalten – also auch Betriebsfremde. Dies...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Abwehrender Brandschutz: Au... / 2.4 Brandschutzbeauftragter

Die Aufgaben des Brandschutzbeauftragten beruhen v. a. auf baurechtlichen Forderungen, insbesondere den Sonderbauverordnungen und den Industriebaurichtlinien der Bundesländer. Keine Forderung, jedoch eine Empfehlung zur Benennung eines Brandschutzbeauftragten, enthält die ASR A2.2 für Betriebe bzw. Bereiche mit erhöhter Brandgefährdung: "Ermittelt der Arbeitgeber eine erhöht...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Abwehrender Brandschutz: Au... / 2.5 Brandschutzhelfer

Betriebliche Brandschutzhelfer werden in Abschn. 7.3 ASR A2.2 "Maßnahmen gegen Brände", aber z. B. auch in den Verkaufsstättenverordnungen der Bundesländer gefordert. Gemäß Abschn. 7.3 Abs. 2 ASR A2.2 ergibt sich die notwendige Anzahl von Brandschutzhelfern aus der Gefährdungsbeurteilung. I. d. R. ist ein Anteil von 5 % der Beschäftigten ausreichend. Eine größere Anzahl von B...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Betriebliche Notfallplanung / 3.2.1 Brandgefährdungen/Brandschutzmaßnahmen

Eine allgemeine Brandgefährdung liegt immer vor (elektrische Einrichtungen, Energieversorgung, Beleuchtung etc.). Gibt es jedoch darüber hinaus spezielle Brandgefährdungen? Diese ergeben sich z. B. durch bestimmte energetische, mechanische oder chemische Prozesse oder durch hohe Brandlasten. Bestimmte Brandschutzmaßnahmen werden bereits durch das Baurecht der einzelnen Lände...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Betriebliche Notfallplanung / 4 Betrieblichen Notfallplan erstellen

Aus einem betrieblichen Notfallplan sollen alle wichtigen Abläufe, Verhaltensregeln, Zuständigkeiten und Telefonnummern für Notfallsituationen hervorgehen. Ergänzt wird dies durch allgemeine Informationen, z. B. Übersichtspläne. Sie müssen sicherstellen, dass alle Mitarbeiter die allgemeinen Notfallmaßnahmen kennen und sich daran halten. Diese Maßnahmen müssen also regelmäßig...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Brandschutzhelfer / 2 Ausbildung

Die Ausbildung von Brandschutzhelfern ist in der DGUV-I 205-023 "Brandschutzhelfer – Ausbildung und Befähigung" geregelt. Demnach sind für die Theorie mindestens 2 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten vorzusehen. Die Zeitdauer für die Praxis hängt von der Gruppengröße ab. Jedem Teilnehmer sollte ausreichend Übungszeit zur Verfügung stehen. Erfahrungsgemäß sind 5 bis 10 Minuten p...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Lärm und Lärmschutz / 5.4 Persönliche Schutzausrüstung (PSA)

Gelingt es trotz aller technisch möglichen und wirtschaftlich vertretbaren Maßnahmen nicht, den Tages- bzw. Wochen-Lärmexpositionspegel unter 80 dB(A) bzw. den Spitzenschalldruckpegel unter 135 dB(C) zu senken, ist der Unternehmer verpflichtet, den Arbeitnehmern persönliche Schallschutzmittel zur Verfügung zu stellen. Diese müssen bei einem Tages- bzw. Wochen-Lärmexpositions...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Lärm und Lärmschutz / Zusammenfassung

Überblick Der Bakteriologe Robert Koch (1843–1910) hat Ende des 19. Jahrhunderts vorausgesagt: "Der Tag wird kommen, da wird der Mensch den Lärm genauso bekämpfen wie heute die Pest." In der heutigen Zeit ist diese Aussage keine Vorhersage mehr, sondern ist mehr oder minder Realität geworden. Menschen werden in den verschiedensten Bereichen des Lebens mit Lärm konfrontiert, ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Notfallpläne / 1.1 Alarmplan

Der Begriff Alarmplan wird in unterschiedlichen arbeits- bzw. brandschutzrechtlichen Zusammenhängen für Dokumente mit verschiedenen Detailanforderungen verwendet: Im Rahmen seiner Fürsorgepflicht nach ArbSchG bzw. DGUV-V 1 muss der Arbeitgeber die im Notfall (z. B. Brand, Unfall, medizinischer Notfall, Bedrohung) wichtigen Informationen bereit und bekannt halten. Wie er das t...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Lagern und innerbetrieblich... / 3 Regallagerung

Regale und Schränke erlauben für viele Lagergüter eine bessere Raumausnutzung, geschütztes Lagern, bessere Handhabung und Übersicht. Sie müssen nach DGUV-R 108-007 grundsätzlich so beschaffen und aufgestellt sein, dass sie bei bestimmungsgemäßer Verwendung die Last des Lagergutes sicher aufnehmen können. Das gilt grundsätzlich für Regale aller Größen – eine Untergrenze für "l...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Lagern und innerbetrieblich... / 3.3 Kraftbetriebene Regalanlagen

Kraftbetriebene Regale und Schränke sowie Regale und Schränke mit kraftbetriebenen Inneneinrichtungen ("Paternoster-Schränke") haben besondere Anforderungen an die Steuerung, Sicherung von Gefahrstellen (z. B. durch Lichtschranken, Endschalter), Notbefehlseinrichtungen usw., die bauseitig einzuhalten sind. Wichtig für die Sicherheit Kraftbetriebene Lagereinrichtungen müssen na...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Lagern und innerbetrieblich... / Zusammenfassung

Überblick Lager- und Transportarbeiten fallen in allen Betrieben an, in denen Materialien eingesetzt oder umgeschlagen werden. Während in logistikorientierten Branchen die entsprechenden Prozesse Bestandteil des Betriebszwecks sind und ganz oder teilweise automatisiert ablaufen, werden sie in anderen Betrieben mehr oder weniger nebenher abgewickelt. Der Schwerpunkt dieses Be...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Brandschutz / 1.3 Arbeitsschutzbestimmungen

Der Arbeitsschutz deckt nur einen vergleichsweise kleinen und allgemeinen, wenn auch wichtigen Bereich des Brandschutzes ab – den Schutz der Beschäftigten eines Betriebes. Schutz vor Gefahren durch Brände ist natürlich Bestandteil der Fürsorgepflichten des Arbeitsgebers, wie sie in § 10 Arbeitsschutzgesetz und in §§ 21, 22 DGUV-V 1 "Grundlagen der Prävention" festgehalten si...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Brandschutzunterweisung / Zusammenfassung

Begriff Brandschutzunterweisungen sind grundsätzlich ein Bestandteil der regelmäßigen Arbeitsschutzunterweisungen, da Gefahren durch Brände praktisch in allen Betrieben und Arbeitsstätten bestehen. Besondere Sorgfalt bei der Durchführung von Brandschutzunterweisungen ist geboten, wenn in erheblichem Umfang Dritte gefährdet sein können (Publikumsverkehr, Kunden, Gäste, Patien...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Lagern und innerbetrieblich... / 4.1 Wichtig für die Sicherheit

Lager und Lagerflächen gründlich strukturieren: Nur wenn ein geeigneter Platz dafür vorhanden ist, kann ein Gut sicher und effizient gelagert werden. Praxis-Beispiel Lagerräume effektiv ausnutzen Schränke, Regale, Haken, Boxen, Bodenflächen: Bei guter Planung lässt sich der zur Verfügung stehende Lagerraum optimal ausnutzen. Das steigert Effektivität und Arbeitszufriedenheit u...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Löschdecke / Zusammenfassung

Begriff Löschdecken sind für das Löschen von Klein- und Entstehungsbränden gut geeignet, besonders dann, wenn die zu erwartenden Betriebsstörungen oder Schäden durch Löschmittel, wie Wasser oder Pulver, hoch sind. Löschdecken sind vergleichsweise günstig in der Anschaffung, erfordern keine Wartung und sind auch für Laien anwenderfreundlich. Allerdings ersetzen sie i. d. R. n...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Notfallpläne / Zusammenfassung

Begriff Arbeitgeber bzw. Betreiber von Gebäuden sind aufgrund unterschiedlicher Rechtsnormen verpflichtet, objektbezogen unterschiedliche Pläne und Dokumente vorzuhalten, um in Notfällen den Ablauf von Sicherheitsmaßnahmen, Hilfeleistung, Räumung und den Einsatz der Rettungskräfte zu regeln und zu erleichtern. Die einzelnen Dokumente folgen dabei unterschiedlichen spezifisch...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Brandschutz in Beherbergung... / 3.1 Prüfpflichten für brandschutzrelevante Anlagen

Prüfpflichten für Anlagen und Geräte bestehen in Beherbergungsbetrieben aus unterschiedlichen Rechtszusammenhängen mit und ohne Fristvorgaben: Grundsätzlich gilt, dass der verantwortliche Betreiber verpflichtet ist, Anlagen und Geräte, die z. B. aus Bau- und Betriebsvorschriften für den sicheren Betrieb erforderlich sind, in einem einwandfreien Zustand zu erhalten und zu betr...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Brandschutz / Zusammenfassung

Begriff Unter Brandschutz versteht man alle vorbeugenden und abwehrenden Maßnahmen, die dazu dienen, einen Brand sowie die Ausbreitung von Rauch und Feuer zu verhindern, die Rettung von Menschen und Tieren zu ermöglichen und wirksame Löschmaßnahmen durchzuführen. Durch Brandereignisse können Menschenleben, Sachwerte, die öffentliche Sicherheit und die Produktions- bzw. Exist...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Lagern und innerbetrieblich... / 2.2 Stapellagerung

Ob und in welchem Umfang eine Stapellagerung möglich ist, hängt von folgenden Faktoren ab: Stapelbarkeit des Lagergutes (z. B. Kartons, Stapelkisten, Säcke), Gewicht, Tragfähigkeit, Art des Aufstapelns (z. B. Verbundstapelung, pyramidenförmiges Stapeln, Hilfsmittel wie Keile oder Latten). Wichtig Sichere Stapel Wann ein Stapel standsicher ist, ist nicht leicht abzuschätzen. Die St...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Raumabmessungen / 1.5 Flächen für Sicherheitsabstände

Sicherheitsabstände müssen berücksichtigt werden, soweit sie nicht bereits in den Stell- oder Funktionsflächen enthalten sind. Allgemein wird davon ausgegangen, dass ein Sicherheitsabstand von 50 cm erforderlich ist, um zu verhindern, dass ein Mensch durch eine Quetschung seines Körpers gefährdet wird (z. B. zwischen einem Schrankauszug und einer sich öffnenden Tür). Dessen ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Löschdecke / 1 Anwendungsbereich

Löschdecken sind grundsätzlich in allen Bereichen einsetzbar, in denen es um kleinräumige Brände geht, also z. B. um Brände in Gefäßen, oder um kleine Maschinen und Anlagen, ohne Rückstände gelöscht werden soll (Küchen, Wohnbereiche, Werkstätten mit empfindlicher Ausstattung), mit Wasser nicht gelöscht werden darf, weil Fette und Öle (in nicht zu großen Mengen, s. u.) brennen k...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Raumakustik / 2 Wichtige Begriffe zur Akustik/Raumakustik

Akustik Die Lehre vom Schall und dessen Ausbreitung. Grenzwerte In der ArbStättV sind die Maximalwerte für alle Arbeitsplätze in Deutschland auf den Grenzwert von 85 dB(A) festgeschrieben. In der LärmVibrationsArbSchV werden ein unterer und oberer Auslösewert für den Tages-Lärmexpositionspegel und für die Spitzenwerte festgelegt. Das bedeutet, dass ab einem Tages-Lärmexpositions...mehr