Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 3.2.1 Tatbestand
 

Tz. 70

Stand: EL 73 – ET: 12/2011

Der Tatbestand, der die Rechtsfolgen des § 22 Abs 2 S 1 iVm S 2–4 UmwStG (s Tz 78ff) auslöst, ist

die unmittelbare oder mittelbare Veräußerung (identisch mit dem Begriff in § 22 Abs 1 S 1 UmwStG, dazu s Tz 27ff; zur mittelbaren Veräußerung s Tz 70a)
oder die Verwirklichung gleichgestellter Vorgänge (s § 22 Abs 2 S 6 UmwStG, s Tz 71)
in Bezug auf die iR eines qualifizierten Anteilstauschs gem § 21 Abs 1 S 2 UmwStG eingebrachten Anteile (s Tz 5 und 7) auf diesen beruhenden (s Tz 15ff) oder mitverstrickten Anteile (s Tz 14), wenn die Einbringung mit einem Wert unterhalb des gW angesetzt worden sind (dazu s Tz 16 – 18),
oder in Bezug auf die iR einer (Betriebs-)Einbringung gem § 20 Abs 1 UmwStG enthalten Anteile an Kap-Ges/Genossenschaften, auf diesen beruhenden (s Tz 15ff) oder mitverstrickten Anteile (s Tz 14), wenn diese unter dem gW angesetzt worden sind (s Tz 16 – 18) und im Inl für die erhaltenen Anteile an der Übernehmerin ein Besteuerungsrecht besteht (s Tz 53)
durch die übernehmende Gesellschaft oder deren Rechtsnachfolgerin (s Tz 23)
innerhalb der Sieben-Jahres-Frist (s Tz 19ff),
wenn und soweit beim Einbringenden ein gedachter Gewinn aus der Veräußerung der eingebrachten Anteile im Einbringungszeitpunkt nach § 8b Abs 2 KStG stfrei gewesen wäre (s Tz 7273c) und
soweit der Einbringende die erhaltenen Anteile noch nicht veräußert (s § 22 Abs 2 S 5 HS 1 UmwStGTz 75) hat oder
die stillen Reserven der erhaltenen Anteile nach § 6 AStG ohne Stundung der St-Schuld besteuert wurden (s § 22 Abs 2 S 5 HS 2 UmwStG, s Tz 77).

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