Hartz/Meeßen/Wolf, ABC-Führ... / 11. Aufzeichnungspflichten
 

Rz. 78

Stand: EL 116 – ET: 01/2019

An den bestehenden Aufzeichnungspflichten für Geschenke nach § 4 Abs 5 Satz 1 Nr 1 EStG ändert sich nichts bei einer Pauschalbesteuerung nach § 37b EStG (§ 4 Abs 7 EStG, > R 4.11 EStR). Besondere Aufzeichnungspflichten für die Ermittlung der Zuwendungen, für die § 37b EStG angewandt wird, bestehen aber nicht (vgl BMF vom 19.05.2015, Rz 32, BStBl 2015 I, 468). Aus der Buchführung oder den Aufzeichnungen muss sich entnehmen lassen, dass bei der Ausübung des Wahlrechts alle für eine Pauschalbesteuerung nach § 37b EStG in Betracht kommenden Zuwendungen erfasst worden sind (> Rz 51) und die Höchstbeträge (> Rz 37–40) beachtet wurden.

 

Rz. 79

Stand: EL 116 – ET: 01/2019

Aus Vereinfachungsgründen kann bei einem Wert von bis zu 60 EUR je Zuwendung davon ausgegangen werden, dass der Höchstbetrag nach § 37b Abs 1 Satz 3 Nr 1 EStG auch bei weiteren Zuwendungen im Wirtschaftsjahr nicht überschritten wird. Eine Aufzeichnung der Empfänger kann insoweit unterbleiben (vgl BMF vom 19.05.2015, Rz 33, BStBl 2015 I, 468).

 

Rz. 80

Stand: EL 116 – ET: 01/2019

Zuwendungen an die eigenen ArbN, die nach § 37b EStG pauschal besteuert worden sind, werden nicht im > Lohnkonto erfasst und folgerichtig auch nicht in der > Lohnsteuerbescheinigung.

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