Hintergründe zur Rentenanpassung 2015
Die Höhe der Rentenanpassung wird von der Bundesregierung in einer Verordnung festgelegt. Der Bundesrat muss der Verordnung zustimmen. Sie kann abweichend auch per Gesetz festgelegt werden. Dies war letztmalig 2008 der Fall.
Rentenanpassung 2015: Höhe und Grundlagen
Die Renten steigen zum 1.7.2015 in den alten Bundesländern um 2,1 % und in den neuen Bundesländern um 2,5 %. Der aktuelle Rentenwert erhöht sich damit in den alten Bundesländern von 28,61 Euro auf 29,21 Euro. In den neuen Bundesländern steigt der aktuelle Rentenwert (Ost) von 26,39 Euro auf 27,05 Euro. Damit beträgt der aktuelle Rentenwert in den neuen Bundesländern nun 92,6 % des Westwerts (bisher 92,2 %).
Die Berechnung erfolgt auf Basis der Rentenanpassungsformel. Die Anpassung orientiert sich dabei insbesondere an der Entwicklung der Bruttolöhne in Deutschland. Für die alten und die neuen Bundesländer wird getrennt gerechnet. Zusätzlich werden die Veränderungen des Beitragssatzes in der Rentenversicherung und die Entwicklung des zahlenmäßigen Verhältnisses von Beitragszahlern und Rentnern über den sog. Nachhaltigkeitsfaktor berücksichtigt. Die prozentuale Rentenanpassung Ost darf nicht kleiner sein als die Anpassung West.
Effekt des Nachhaltigkeitsfaktor auf die Rentenanpassung
Durch den Nachhaltigkeitsfaktor werden Veränderungen im zahlenmäßigen Verhältnis von Rentenbeziehern zu Beitragszahlern berücksichtigt. Nimmt die Zahl der Beitragszahler im Vergleich zur Zahl der Rentner ab, wirkt sich dies bei der Rentenanpassung dämpfend aus. Verändert sich das Verhältnis zugunsten der Beitragszahler, wirkt dies positiv bei der Rentenanpassung.
-
Wie wirkt sich Krankengeld auf die Rente aus?
1.060
-
Urlaub während Krankschreibung: Was ist zu beachten?
879
-
Neue Arbeitsverhältnisse
462
-
Einmalzahlungen und ihre Wirkung auf das Krankengeld
413
-
Entgeltfortzahlung und Krankengeld - unterschiedliche Berechnungen beachten
338
-
Die rechtmäßige Aufforderung durch die Krankenkasse
309
-
Bundeskabinett beschließt GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz mit Änderungen
295
-
Widerspruch gegen die Aufforderung der Krankenkasse zur Reha
198
-
Erste Fragen zur neuen AU-Bescheinigung
195
-
Arbeitsunfähigkeit am Ende der Beschäftigung
176
-
Krankenhaus-Report 2026: Mehr als die Hälfte aller stationären Fälle ambulantisierbar
08.05.2026
-
Rentenerhöhung 2026 vom Bundeskabinett beschlossen
05.05.2026
-
Apothekenzahl sinkt weiter – Branche warnt vor Versorgungsengpässen
05.05.2026
-
Mehrheit der Deutschen lehnt Kürzungen bei der Pflegeversicherung ab
04.05.2026
-
Bundeskabinett beschließt GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz mit Änderungen
30.04.2026
-
Zwei Drittel der jungen Erwachsenen sprechen mit Chatbots über psychische Probleme
28.04.2026
-
Urteile zur gesetzlichen Unfallversicherung im Überblick
27.04.2026
-
Neue Notfallreform soll Patienten gezielter in passende Versorgung lenken
23.04.2026
-
Mollii Suit: Keine Kostenerstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung
21.04.2026
-
Transformationsfonds: Erste Fördermittel bewilligt
20.04.2026