Wo sie in HR stehen, trugen die jungen Personaler beim Co-Lab in Berlin auf bunten Klebezetteln zusammen. Bild: Haufe Online Redaktion

Beim HR-Co-Lab in Berlin haben junge Personaler ihre Erfahrungen geteilt. Dabei zeigte sich: Der HR-Nachwuchs schlägt sich mit ähnlichen Problemen herum wie frühere Generationen. Das beim Co-Lab entstandene Schwarmwissen haben die Veranstalter von Talent.io nun als Whitepaper veröffentlicht.

Junge Personaler, die sich über ihre größten Herausforderungen austauschen, ihre Erfahrungen teilen und diese schriftlich festhalten: Das war das Konzept des HR-Co-Lab Ende Juni in Berlin.

Zum kollaborativen Workshop eingeladen hatte das HR-Startup Talent.io. Laut dem Veranstalter folgten etwa 150 junge Personaler und Personalinteressierte der Einladung in den "Festsaal Kreuzberg", ein szeniges Event-Zentrum mit trendbewusstem, urbanem Publikum.

HR-Co-Lab trägt Tools, Kennzahlen und Hacks zusammen

Die Teilnehmer konnten dort in der liebevoll dekorierten Halle zwischen fünf Stationen – vom Veranstalter "Arenen" genannt – wechseln und sich über Themen wie "Recruiting" und "HR-Administration" austauschen.

Hier stieg das Co-Lab: im "Festsaal Kreuzberg" in Berlin. Bild: Haufe Online Redaktion

Wer den Saal betrat, bekam die Spielregeln in die Hand gedrückt: Jeder sollte reihum in jede Arena gehen und dort Post-its hinterlassen mit seinen Lieblings-Tools, -Kennzahlen und -Hacks zum jeweiligen Thema. Konzentriert durchschritten die jungen Teilnehmer, die laut Veranstalter zu etwa drei Viertel Start-up-Vertreter waren, die Stationen. In etwa zwei Stunden entwickelte sich so eine große, bunte Sammlung auf den Stellwänden.

Personalergenerationen ändern sich – HR-Probleme bleiben die gleichen

Eine abschließende Ergebniszusammenfassung gab es nicht, die Veranstalter haben stattdessen im Nachgang die Quintessenz zusammengefasst in einem Whitepaper, das nun unter www. talent.io zum Download bereit steht.

Neben spannenden individuellen Hacks war vor allem bemerkenswert, dass sich zwar offenbar die Tools verändert haben, mit denen die jungen Teilnehmer arbeiten, Personaler sich aber immer noch mit den gleichen Problemen herumschlagen wie die HR-Generation vor ihnen – nach Schätzung der Veranstalter brachten die meisten Teilnehmer zwischen einem und vier Jahren Berufserfahrung mit. Auch bei dieser jungen Truppe tauchte beispielsweise immer wieder Excel als beliebtes HR-Tool für so Unterschiedliches wie Bewerbermanagement und Abwesenheitserfassung auf – ebenso wie der Wunsch, im Unternehmen eine HR-Software für alles statt verschiedene HR-Tools zu nutzen.

 

Das Whitepaper zum HR-Co-Lab mit der Ergebniszusammenfassung steht hier zum Download bereit: www.talent.io.

Schlagworte zum Thema:  Startup, Wissensmanagement, Recruiting, Personalentwicklung, Mitarbeiterbindung

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