Digitales Lernen bleibt hinter den Erwartungen zurück
Etwa die Hälfte aller befragten Unternehmen gibt demnach an, dass ihre Lernplattformen nicht für die moderne Belegschaft geeignet sind. Dies deutet auf erhebliche Lücken in der Qualität und im Umfang der Lernerfahrungen hin, die durch bestehende Technologien unterstützt werden können. Nur drei Prozent der Unternehmen sind bei der Anwendung von Chatbot-Technologien als Teil ihres Lernangebots bereits fortgeschritten.
Compliance bleibt wichtigstes E-Learning-Thema
Compliance-Themen gelten bereits seit längerem als ein Treiber für digitales Lernen in Unternehmen. Daran hat sich laut den Ergebnisse der Umfrage nichts geändert. 57 Prozent der Befragten sehen Compliance- und regulatorische Schulungen als oberste Priorität. Fortschrittliche Teams versuchen jedoch, die Effizienz dieser Schulungen durch adaptive, szenariobasierte Lerntechniken zu steigern. Trotz der globalen Dringlichkeit von Klimawandel und Nachhaltigkeit und der Präsenz dieses Bereichs in Politik und Wirtschaft rangieren ESG-Themen (Environmental, Social, Governance) weit unten auf der Prioritätenliste der L&D-Teams. Dies könnte, so schlussfolgern die Autoren der Umfrage, in Zukunft ein verstecktes Risiko darstellen.
Kompetenzentwicklung: Weniger Budget befürchtet
Berufliche Entwicklung, Umschulung und Weiterbildung werden laut Umfrage zwar als strategische Prioritäten erkannt, aber weniger als 20 Prozent der L&D-Teams glauben, dass sie bereits genug in die Kompetenzentwicklung investieren. Dies dürfte sich bei anhaltendem wirtschaftlichen Abschwung auch kaum so schnell ändern. Vielmehr erwarten 21 Prozent der Teams Kürzungen im Budget, wenn die Führungsebene das Lernen im Unternehmen nicht unterstützt und L&D-Initiativen weiter fördert.
Die gesamten Studiendaten können Sie hier abrufen.
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