Die besten Business Schools für Master in Management
Der Master in Management (MiM) ist eine beliebte Alternative zum Master of Business Administration (MBA) – vor allem in Europa. Da wundert es nicht, dass im Ranking der Financial Times die besten Schulen in europäischen Ländern situiert sind. Aber Asien holt in der MiM-Ausbildung stark auf.
Master in Management: Französische Schulen dominieren
Allen voran steht die Universität St. Gallen, die das "Masters in Management Ranking" der Financial Times 2025 wie schon im Vorjahr anführt. Auf Platz zwei liegt die HEC Paris, die zuletzt 2023 an Platz eins stand. An dritter Stelle folgt die französische Insead und auf dem geteilten Platz vier die portugiesische Nova School of Business and Economics sowie die 2025 neu hinzugekommene Tsinghua University School of Economics and Management aus China.
Der Blick auf das diesjährige Ranking der 100 besten Business Schools für Master in Management zeigt eine eindeutige Dominanz von französischen Schulen. Mit 25 Einträgen unter den Top-100 machen diese ein Fünftel aller gelisteten Institutionen aus. Danach folgen die indischen Schulen, die auf elf Einträge in der Bestenliste kommen.
Auch unter den Top-8-Business-Schools befinden sich drei aus Frankreich — HEC Paris, Insead und ESCP. Die anderen europäischen Vertreter sind die Universität St. Gallen (Schweiz) und die Nova School of Business and Economics in Portugal. Die übrigen Top-8-Plätze belegen drei chinesische Schulen: Tongji University School of Economics and Management, Tsinghua University School of Economics and Management und Shanghai Jiao Tong University: Antai.
Britische Schulen verlieren Plätze
Klarer Absteiger des MiM-Rankings der Financial Times sind die britischen Business Schools. Die London Business School fiel vom sechsten Platz im letzten Jahr auf den geteilten zehnten Platz ab und landete damit in der zweiten Kategorie unter den Top-100-Schulen. Von den acht weiteren teilnehmenden britischen Institutionen belegte Warwick Business School mit einem Rückgang vom 33. auf den 40. Platz die höchste Position, während auch die University of Edinburgh Business School, Cranfield School of Management und Alliance Manchester Business School zurückfielen.
MiM-Ranking Financial Times: Acht deutsche Hochschulen unter den Top 100
Deutschland ist mit acht Schulen in der diesjährigen Liste der 100 besten Business Schools für die MiM-Ausbildung vertreten. Allerdings verpassen die deutschen Business Schools die Top Ten deutlich. Die bestplatzierten deutschen Schulen sind mit einem geteilten Platz 22 die WHU – Otto Beisheim School of Management und die ESMT Berlin. Die WHU rutschte im Vergleich zum Vorjahr ganze 8 Plätze ab.
Platz | Hochschule | Land |
1. | Universität St. Gallen | Schweiz |
2. | HEC Paris | Frankreich |
3. | Insead | Frankreich |
4. | Nova School of Business and Economics | Portugal |
4. | Tsinghua University School of Economics and Management | China |
6. | Shanghai Jiao Tong University: Antai | China |
7. | ESCP Business School | Frankreich |
8. | Tongji University School of Economics and Management | China |
9. | Stockholm School of Economics | Schweden |
10. | Essec Business School | Frankreich |
10. | London Business School | UK |
22. | WHU – Otto Beisheim School of Management | Deutschland |
22. | ESMT Berlin | Deutschland |
28. | Universität Mannheim | Deutschland |
37. | Universität Köln | Deutschland |
46. | HHL Leipzig Graduate School of Management | Deutschland |
52. | EBS Business School | Deutschland |
54. | TUM School of Management | Deutschland |
62. | Frankfurt School of Finance and Management | Deutschland |
Quelle: The Financial Times Ltd. 2025
Master in Management: China holt auf
Trotz der jahrelangen europäischen Vormachtstellung in der MiM-Ausbildung zeichnet sich eine zunehmende Internationalisierung ab, die aus Richtung Asien kommt. Alle drei chinesischen Schulen schaffen es in die Top Ten, zwei sogar in die Top Five: Die neu eingestiegene Tsinghua University School of Economics and Management belegt Platz 4 und das Antai College der Shanghai Jiao Ton University Platz 5. Die Tongji University School of Economics and Management erreicht Platz 8. Des Weiteren finden sich unter den Top 100 elf Business Schools aus Indien.
Starke Leistung von St. Gallen
Die Universität St. Gallen hat zum 14. Mal den ersten Platz belegt — ein Alleinstellungsmerkmal unter allen FT-Rankings überhaupt. Alumni ihres Studiengangs "MA in Strategy and International Management" verdienen durchschnittlich 139.921 US Dollar pro Jahr; dies zählt zu den höchsten Gehältern weltweit.
Das Ranking basiert auf verschiedenen Kriterien wie Gehältern und Gehaltserhöhungen drei Jahre nach Abschluss des Studiums, Kosten-Nutzen-Verhältnis, Karrierefortschritt sowie Zielerreichung. Auch internationale Diversität sowie Geschlechterverteilung unter Studierenden und Lehrkräften spielen eine Rolle.
Chinesische und indische Hochschulen profitieren im Ranking von Anpassungen internationaler Kaufkraftparitäten für Alumni-Gehälter; gleichzeitig ist ihr Anteil an internationalen Studierenden vergleichsweise gering. Die höchst-gewichteten Durchschnittsgehälter erzielen Absolventen dreier indischer Institutionen: Indian Institute of Management Ahmedabad (IIM Ahmedabad), IIM Bangalore und IIM Calcutta. Beim Kosten-Nutzen-Verhältnis führen hingegen die drei oben genannten chinesischen Hochschulen das Feld an.
Herausforderungen am Arbeitsmarkt
Ein Signal für aktuelle Schwierigkeiten bei der Jobsuche zeigt sich darin, dass bei insgesamt 31 der gerankten Schulen weniger als 90 Prozent ihrer Absolventen innerhalb von drei Monaten nach Studienabschluss einen Job fanden – teilweise lag diese Quote sogar nur bei 54 Prozent (Lancaster University Management School).
Das gesamte Ranking 2025 der Financial Times zu Master in Management sehen Sie hier.
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