Die 2015 eingeführte Mietpreisbremse soll bis 2029 verlängert werden, so der Plan des Bundesjustizministeriums. Während Mietervertreter eine Verschärfung fordern, fällt das Fazit von Experten gemischt aus: Zwar wurde der Mietanstieg gebremst, doch gleichzeitig hat sich das Wohnungsangebot verringert.
So viel Aufmerksamkeit wie jetzt hat Argentinien noch selten auf sich gezogen. In dem lateinamerikanischen Land nahm Javier Milei, der im November 2023 gewählte libertäre Präsident, im Rahmen seiner Deregulierungspolitik auch den Wohnungsmarkt in den Blick. Per Dekret kappte er das Mietgesetz, das die Mindestlaufzeit der Mietverträge auf drei Jahre festgesetzt und die Möglichkeiten zur Mieterhöhung – trotz extrem hoher Inflation – stark eingeschränkt hatte.
Als Folge der Aufhebung des Mietgesetzes erhöhte sich Medienberichten zufolge die Zahl der zur Vermietung angebotenen Wohnungen deutlich, während die Mieten weniger stark zulegten als die Inflation. "Plötzlich gibt es wieder Mietwohnungen in Argentinien", jubelte die "Neue Zürcher Zeitung".
Argentinien lockert, Deutschland reguliert: Was dahinter steckt
Ein Vorbild für Deutschland? Auch hierzulande ist der Wohnungsmarkt bekanntlich stark reguliert. Ein regelrechtes Reizwort ist dabei die Mietpreisbremse, die seit 2015 gilt – allerdings...
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