Düsseldorf Icon Covivo

Trotz höherer Baukosten zwingen regulatorische Vorgaben und steigende Preise für fossile Brennstoffe Entwickler und Investoren bei Großprojekten zur Nachhaltigkeit. Auch Mieter fordern dies ein. Doch bei der Vermarktung hakt es oftmals. Die Wirtschaftskrise fordert gegenwärtig ihren Tribut.

Es ist ein Public-Relations-Termin, bei dem es nur strahlende Gesichter gibt. Oberbürgermeister Stephan Keller besichtigt die Metamorphose eines Düsseldorfer Wahrzeichens. Aus den Herzogterrassen, einst stolzer Sitz der im Zuge der Finanzkrise nach Milliardenverlusten zerschlagenen Westdeutschen Landesbank, ist das Icon geworden.

Ein zwölfstöckiger Multi-Use-Komplex mit 55.700 Quadratmeter Gesamtmietfläche – projektiert vom französischen Immobilienkonzern Covivio mit dem Ziel der umfassenden Schonung von Ressourcen und des Klimaschutzes. Keller ist bei seinem Rundgang begeistert: "Es ist beachtlich, wie hier modernste Technik zur Geltung kommt und zugleich Nachhaltigkeit spürbar wird."

Die Transformation steht beispielhaft für das Engagement etlicher Immobilieninvestoren und Bestandshalter, ältere Objekte nachhaltig zu modernisieren und neue Quartiere mit geringerem Energiebedarf und minimalen Schadstoffemissionen zu realisieren. Getrieben wird die Entwicklung auch durch strikte Klimasch...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift Immobilienwirtschaft.
IW 02 2026

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