Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 3.7 Finanzielle Eingliederung im Verhältnis zu einer natürlichen Person
 

Tz. 290

Stand: EL 87 – ET: 08/2016

Entspr der früheren Regelung in R 52 Abs 2 S 4 KStR 1995, wonach bei Pers-Ges die Anteile an der OG, die nicht zum Vermögen der Pers-Ges gehören, bei Anerkennung der Organschaft notwendiges Sonder-BV der Gesellschafter der Pers-Ges darstellen (zur Rechtslage bis zum VZ 2002 s Tz 282), gehört bei einer natürlichen Person als OT die Beteiligung, auf der die finanzielle Eingliederung beruht, zum notwendigen BV des von der natürlichen Person betriebenen Gew (s Urt des BFH v 24.01.1968, BStBl II 1968, 315). Das gilt auch für VZ ab 2003. Bei einer mittelbaren Beteiligung führt die Anerkennung der Organschaft dazu, dass die Anteile des OT an der zwischengeschalteten Gesellschaft bei ihm notwendiges BV bilden.

Anteile an der OG, die dem Ehegatten des OT (natürliche Person) gehören, dürfen für die Beurteilung der finanziellen Beherrschung der OG nicht mitgerechnet werden (ebenso s die zur USt ergangene Vfg der OFD Koblenz v 17.11.1986, BB 1987, 463).

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