Tz. 91

Stand: EL 125 – ET: 02/2022

Kranken- und Pflegeversicherung (alte und neue Bundesländer)

 
Zeitraum

Jahr

EUR

Monat

EUR

Woche

EUR
2007 42 750 33 562,50 831,25
2008 43 200 3 600 840
2009 44 100 3 675 857,50
2010 45 000 3 750 875
2011 44 550 3 712,50 866,25
2012 45 900 3 825 892,50
2013 47 250 3 937,50 918,75
2014 48 600 4 050 945
2015 49 500 4 125 962,50
2016 50 850 4 237,50 988,75
2017 52 200 4 350 1 015
2018 53 100 4 425 1 021,15
2019 54 450 4 537,50 1 058,75
2020 56 250 4 687,50 1 093,75
2021 58 050 4837,50 1116,35
2022 58 050 4837,50 1116,35

Der Arbeitgeberanteil beim allgemeinen Beitragssatz zur Krankenversicherung beträgt seit 2011 7,3 %, der Arbeitnehmeranteil ebenfalls 7,3 %. Zusatzbeiträge, die der Arbeitnehmer zu tragen hat, können von Kasse zu Kasse unterschiedlich hoch sein. Für die Umlagen U1 und U2 der Entgeltfortzahlung sind die Beitragssätze von Kasse zu Kasse und je nach Kalenderjahr unterschiedlich und bei der jeweiligen Kasse in Erfahrung zu bringen.

Der Beitragssatz in der Pflegeversicherung beträgt seit 01.01.2019 (und somit auch 2021) 3,05 % (zuvor seit 01.01.2017 2,55 %, bis zum 31.12.2016: 2,35 %) der beitragspflichtigen Einnahmen. Kinderlose Versicherte, die das 23. Lebensjahr vollendet haben, müssen einen Beitragszuschlag i. H. entrichten (s. § 55 SGB XI). Aufgrund der Pflegereform steigt zum 01.01.2022 der Beitragszuschlag für Kinderlose ab dem vollendeten 23. Lebensjahr in der gesetzlichen Pflegeversicherung von 0,25 % des Bruttogehalts auf 0,35 %. Damit ergibt sich für kinderlose Beitragszahler ab 2022 ein Pflegeversicherungsbeitrag von 3,4 %, nach 3,30 % (2019 bis 2021) sowie 2,80 % (2017 und 2018). Für Beitragszahler ohne Beitragszuschlag liegt der Beitrag 2022 weiterhin bei 3,05 %. Bei Arbeitnehmern zahlt die Hälfte des Beitrags der Arbeitgeber, aber ohne den Kinderlosenzuschlag. Der Arbeitgeberanteil Versicherungspflichtiger beträgt 2022 weiterhin, außer in Sachsen, 1,525 %.

In Sachsen gilt aufgrund eines nicht aufgehobenen Feiertags eine Sonderregelung: Hier liegt – bei gleichem Gesamtbeitrag von aktuell 3,05 % – der Beitragsanteil des Arbeitnehmers mit 2,025 % höher als der Beitragsanteil des Arbeitgebers, der nur 1,025 % beträgt.

Die Erhebung erfolgt bis zur Beitragsbemessungsgrenze, die in der Krankenversicherung Gültigkeit hat (s. Tz. 97).

 

Tz. 92

Stand: EL 125 – ET: 02/2022

Allgemeine Renten- und Arbeitslosenversicherung – Alte Bundesländer

 
Zeitraum

Jahr

EUR

Monat

EUR
2007 63 000 5 250
2008 63 600 5 300
2009 64 800 5 400
2010 66 000 5 500
2011 66 000 5 500
2012 67 200 5 600
2013 69 600 5 800
2014 71 400 5 950
2015 72 600 6 050
2016 74 400 6 200
2017 76 200 6 350
2018 78 000 6 500
2019 80 400 6 700
2020 82 000 6 900
2021 85 200 7 100
2022 84 600 7 050

Allgemeine Renten- und Arbeitslosenversicherung – Neue Bundesländer

 
Zeitraum

Jahr

EUR

Monat

EUR
2007 54 600 4 550
2008 54 000 4 500
2009 54 600 4 550
2010 55 800 4 650
2011 57 600 4 800
2012 57 600 4 800
2013 58 800 4 900
2014 60 000 5 000
2015 62 400 5 200
2016 64 800 5 400
2017 68 400 5 700
2018 69 600 5 800
2019 73 800 6 150
2020 77 400 6 450
2021 80 400 6 700
2022 81 000 6 750

Der durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer je hälftig zu tragende Beitragssatz beträgt seit 2018 18,6 % des Bruttoarbeitslohnes. Der Beitrag wird bis zur Höhe der Beitragsbemessungsgrenze erhoben.

 

Tz. 93

Stand: EL 125 – ET: 02/2022

Versicherungspflichtgrenze (Jahresarbeitsentgeltgrenze) für die Kranken- und Pflegeversicherung (für alle Bundesländer)

 
Zeitraum

Jahr

EUR

Monat

EUR
2007 47 700 3 975
2008 48 150 4 012,50
2009 48 600 4 050,00
2010 49 950 4 162,50
2011 49 500 4 124,00
2012 50 850 4 237,50
2013 52 200 4 350
2014 53 550 4 462,50
2015 54 900 4 575
2016 56 250 4 687,50
2017 57 600 4 800
2018 59 400 4 950
2019 60 750 5 062,50
2020 62 550 5 212,50
2021 64 350 5 362,50
2022 64 350 5 362,50

Für die wegen Überschreitens der Jahresarbeitsentgeltgrenze krankenversicherungsfrei und privat krankenversicherten Personen gilt (sog. besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze):

 
Zeitraum

Jahr

EUR

Monat

EUR
2007 42 750 3 562,50
2008 43 200 3 600
2009 44 100 3 675
2010 45 000 3 750
2011 44 550 3 712,50
2012 45 900 3 825
2013 47 250 3 937,50
2014 48 600 4 050
2015 49 500 4 125
2016 50 850 4 237,50
2017 52 200 4 350
2018 53 100 4 425
2019 54 450 4 537,50
2020 56 250 4 687,50
2021 58 050 4 837,50
2022 58 050 4 837,50

Hinweise:

  1. Der etwaige Zusatzbeitrag zur jeweiligen gesetzlichen Krankenversicherung ist in voller Höhe vom Arbeitnehmer zu entrichten.
  2. Auswirkungen auf den Beitragszuschuss für freiwillig Versicherte:

    Freiwillig Versicherte, die wegen der Höhe ihres Jahresarbeitsentgelts nicht pflichtversichert sind, erhalten von ihrem Arbeitgeber seit 01.07.2005 als Beitragszuschuss die Hälfte des Beitrags, der für einen versicherungspflichtig Beschäftigten bei der Krankenkasse, bei der die freiwillige Mitgliedschaft besteht, vom Arbeitgeber zu tragen wäre, höchstens jedoch die Hälfte des Beitrags, den sie tatsächlich zu zahlen haben (§ 257 Abs. 2 SGBV). Der Arbeitgeber muss dabei in der Re...

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