Gewinnanteile persönlich haftender Gesellschafter einer KGaA[1]

Hinzugerechnet werden Tantiemen und Vergütungen für die Geschäftsführung.

Steuerfreie Dividendenerträge[2]

In der Einkommensteuer bleiben Dividendenerträge zu 40 % steuerfrei;[3] körperschaftsteuerrechtlich bleiben 100 %[4] der Erträge außer Ansatz[5] sofern der Gewerbebetrieb zu mindestens 10 % an der Kapitalgesellschaft beteiligt ist.

Die Zurechnung dieser steuerfrei gebliebenen Beträge erfolgt nur, wenn der Gewerbebetrieb zu weniger als 15 % am Vermögen der ausschüttenden Kapitalgesellschaft beteiligt ist (= Streubesitz).

Anteile am Verlust einer Personengesellschaft

Für jede Personengesellschaft (atypisch stille Gesellschaft, GbR, OHG, KG) führt das Finanzamt eine sogenannte Gewinnfeststellung durch. In dieser Feststellung wird der Gewinn bzw. Verlust der Personengesellschaft auf die Beteiligten verteilt. Ist ein Gewerbebetrieb an einer Personengesellschaft beteiligt, unterliegen die zugewiesenen Verlustanteile der Hinzurechnung. Bei Lebens- und Krankenversicherungsunternehmen bzw. Pensionsfonds erfolgt ab 2020 keine Hinzurechnung.[6]

Zuwendungen i. S. d. § 9 Abs. 1 Nr. 2 Körperschaftsteuergesetz[7]

Auch in der Gewerbesteuer können Spenden bis zu bestimmten Höchstbeträgen abgezogen werden.[8] Die Berechnung erfolgt aus dem "Gewinn vor Spenden". Als Gewinn aus Gewerbebetrieb wird nach § 7 GewStG das körperschaftsteuerliche Einkommen angesetzt. Dieses ist jedoch um die in der Körperschaftsteuer abzugsfähigen Spenden gemindert. Durch die Hinzurechnung wird der "Gewinn vor Spenden" hergestellt. Danach erfolgt die Berechnung der abzugsfähigen Spenden.[9]

Gewinnminderungen bei Anteilen an Kapitalgesellschaften

Eine Hinzurechnung erfolgt, wenn die Gewinnminderungen durch Ansatz des niedrigeren Teilwerts des Anteils an einer Körperschaft oder durch Veräußerung oder Entnahme des Anteils an einer Körperschaft oder bei Auflösung oder Herabsetzung des Kapitals der Körperschaft entstanden sind.[10] Dies gilt, soweit die Gewinnminderung auf Gewinnausschüttungen der Körperschaft zurückzuführen ist, um die der Gewerbeertrag nach § 9 Nr. 2a, 7 oder 8 GewStG oder im Organkreis gekürzt wurde.

Ausländische Steuern

Unbeschränkt Steuerpflichtige können auf Antrag bestimmte ausländische Steuern bei der Ermittlung der Einkünfte abziehen.[11] Wurden gewerbliche Einkünfte durch diesen Abzug gemindert, sind die ausländischen Steuern wieder hinzuzurechnen.[12]

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt Haufe Steuer Office Excellence. Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich Haufe Steuer Office Excellence 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Inhalt.


Meistgelesene beiträge