Hartz/Meeßen/Wolf, ABC-Führ... / 3. Aufrechnung gegen und Pfändung von Kindergeldansprüchen
 

Rz. 94

Stand: EL 108 – ET: 01/2016

Eine Pfändung des KiG-Anspruchs ist ausschließlich wegen gesetzlicher Unterhaltsansprüche eines Kindes zulässig, das bei der Festsetzung berücksichtigt worden ist (§ 76 EStG). Wird das KiG auf das Konto eines Berechtigten überwiesen, bleibt der Auszahlungsanspruch gegenüber dem kontoführenden Institut für die Dauer einer siebentägigen Schonfrist unpfändbar, auch wenn ein Gläubiger schon Pfändungsmaßnahmen eingeleitet hat. Entsprechendes gilt für Bargeldbeträge des Berechtigten (§ 76a EStG). Bei der Nachzahlung von KiG ist eine Aufrechnung nicht zulässig (EFG 2005, 1250).

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