Hartz/Meeßen/Wolf, ABC-Führ... / 5. Einnahmen bei den Teilnehmern
 

Rz. 48

Stand: EL 123 – ET: 08/2020

Soweit ein WK-Abzug beim bewirtenden ArbN möglich ist, weil eine berufliche Veranlassung gegeben ist, so ist das Veranlassungsprinzip uE auch bei den bewirteten Empfängern erfüllt – dh hier liegt dem Grunde nach steuerpflichtiger Drittlohn vor (allgemein dazu > Lohnzahlung durch Dritte). Auch hier gelten wieder die Grundsätze zum "Fest des ArbG" (> Rz 25–27). Es kann keinen Unterschied machen, ob der ArbG die Kosten der Verabschiedung übernimmt, oder ob diese vom ArbN getragen werden. In der Folge findet auch die 110 EUR-Freigrenze (> Rz 25/1 und > Rz 27/1, R 19.3 Abs 2 Nr 3 und Nr 4 LStR) Anwendung. Jenseits dieser Grenze dürfte ein WK-Abzug ohnehin nicht in Betracht kommen, da iRd Gesamtwürdigung eine private Veranlassung zu sehen sein wird.

Für die abzugsbeschränkte Bewirtung von Geschäftspartnern gilt uE auch beim WK-Abzug R 4.7 Abs 3 EStR – dh insoweit unterbleibt ein Ansatz als eine der stpfl > Einnahmen. Soweit die Mehrheit der Teilnehmer Geschäftsfreunde sind, unterbleibt ein solcher Ansatz generell.

 

Rz. 49

Stand: EL 123 – ET: 08/2020

Randziffer einstweilen frei.

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