Probebetrieb für Implantateregister gestartet
Der Aufbau einer sicheren technischen Plattform bei der bundeseigenen D‑Trust GmbH und dem ITZBund sowie der Transport über die Telematikinfrastruktur garantieren die Informationssicherheit und den Schutz der Gesundheitsdaten. Nur die Vertrauensstelle beim Robert Koch‑Institut kennt die Krankenversichertennummer der Patientinnen und Patienten. Die Registerstelle beim Bundesministerium für Gesundheit speichert die Angaben zum Implantat und die medizinischen Daten. Sie verfügt nur über Pseudonyme der Patientinnen und Patienten und kennt deren Identität nicht.
Mit Brustimplantaten können Frauen nach einer Brustkrebserkrankung oder mit Fehlbildungen mehr Lebensqualität wiedererlangen. Die Patientinnen sollen sich darauf verlassen können, dass sie qualitativ hochwertige Implantate bekommen und bei Problemen schnell informiert werden. Das Implantateregister schafft Transparenz und verbessert die Patientensicherheit. Mit der Erfassung von Brustimplantaten startet das Register. Bald sollen dort auch Endoprothesen für Hüfte und Knie registriert werden. Im Rahmen unserer Digitalisierungsoffensive werden die Daten des Implantateregisters auch für die Forschung ausgewertet, um die Versorgung mit Implantaten systematisch zu verbessern.
Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach
Der Aufbau der ersten Ausbaustufe des Registers erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der DGPRÄC (Deutschen Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie) sowie der AWOgyn (Arbeitsgemeinschaft für ästhetische, plastische und wiederherstellende Operationsverfahren in der Gynäkologie), einer Sektion der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe.
Meldung soll in Krankenhaus- und Praxissoftware integriert werden
Zurzeit dient ein Webformular in der Telematikinfrastruktur zur Meldung. Um Kliniken und Praxen zu entlasten, soll das Meldeverfahren in Krankenhausinformationssysteme und in Praxisverwaltungssoftware integriert und weitgehend automatisiert werden. Dazu laufen engmaschige Abstimmungen mit dem Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) und Software-Herstellern.
Implantateregister Deutschland: Regelbetrieb ab Januar 2024
In der derzeit laufenden Konsolidierungsphase werden mit den bereits teilnehmenden Einrichtungen noch einige Anpassungen vorgenommen, die sich aus dem praktischen Betrieb ergeben. Ergänzend wird die Registrierung und Authentifizierung der Kliniken und Praxen auf ein massentaugliches Verfahren umgestellt. Im Anschluss können sich alle Gesundheitseinrichtungen für den Probebetrieb registrieren und damit auf den Regelbetrieb ab 2024 vorbereiten. Die Öffnung der Registrierungsplattform wird rechtzeitig auf den Webseiten des Implantateregisters sowie über die Verbände bekanntgegeben.
-
Wie wirkt sich Krankengeld auf die Rente aus?
1.117
-
Urlaub während Krankschreibung: Was ist zu beachten?
963
-
Einmalzahlungen und ihre Wirkung auf das Krankengeld
336
-
Neue Arbeitsverhältnisse
284
-
Entgeltfortzahlung und Krankengeld - unterschiedliche Berechnungen beachten
254
-
Die rechtmäßige Aufforderung durch die Krankenkasse
244
-
Erste Fragen zur neuen AU-Bescheinigung
200
-
Widerspruch gegen die Aufforderung der Krankenkasse zur Reha
181
-
Entgeltfortzahlung statt Kinderkrankengeld für Azubis
150
-
MDK Untersuchung der Arbeitsunfähigkeit
147
-
Rentenerhöhung 2026 vom Bundesrat bewilligt
15.06.2026
-
Heilmittel-Report 2026: Steigende Kosten bei unbekannter Qualität
11.06.2026
-
Gutachten zur Rechtmäßigkeit der Finanzierung der Gesundheitsversorgung von Bürgergeldempfängern
08.06.2026
-
Finanzierung ambulanter Operationen für Kinder und Jugendliche gesichert
04.06.2026
-
Kinderkrankengeld: Mütter tragen weiterhin Hauptlast bei Betreuung
01.06.2026
-
Kabinett erkennt Parkinson durch Pestizide als Berufskrankheit an
28.05.2026
-
Gesundheitsatlas verzeichnet deutlichen Rückgang bei Herzinfarkten
27.05.2026
-
Beratung durch die Krankenkassen auch ohne Einwilligung der Versicherten
26.05.2026
-
Apotheken bekommen mehr Kompetenzen
26.05.2026
-
So profitieren pflegende Angehörige von der Rentenversicherung
22.05.2026