Jahresabrechnung / 3.5.2 Vermögensstatus

Weitere Möglichkeit einer Plausibilitätskontrolle der rechnerischen Richtigkeit der Gesamtabrechnung bietet die Aufstellung eines Vermögensstatus auf den Schlusstag des Wirtschaftsjahrs. Der Vermögensstatus stellt jedoch lediglich eine freiwillige Leistung des Verwalters dar, die nicht Gegenstand des Beschlusses über die Jahresabrechnung ist.

Darstellung des Vermögensstatus

Vermögensstatus per 31.12.2017

  • Geldbestände • Betrag in EUR
  • Girokonto • + _____________
  • Festgeldkonto • + _____________
  • Zzgl. Forderungen
  • Rückständige Hausgeldvorauszahlungen Eigentümer • + _____________
  • Offene Salden Vorjahresabrechnung • + _____________
  • Ausstehende Versicherungsentschädigung • + _____________
  • Abzgl. Verbindlichkeiten
  • Glaslieferung ___20___ • ./. _____________
  • Gebühren Abrechnung Heizung • ./. _____________
  • Guthaben Jahrsabrechnung 2017 • ./. _____________
  • Restguthaben Vorjahreswirtschaftsperioden • ./. _____________
  • Abgestimmtes Vermögen • _______________
  • Summe Rücklagenvermögen per 31.12.2017 • _______________
  • Nettovermögen (= Instandhaltungsrücklage) • _______________
  • Rechnungsdifferenz • _______________

Über die Gleichung weist der Vermögensstatus ebenfalls die rechnerische Richtigkeit der Gesamtabrechnung nach und erfüllt darüber hinaus betriebswirtschaftlich wesentliche Funktionen. Systematische Einflüsse auf die Liquiditätsstruktur des Rücklagevermögens in Abhängigkeit von der Art der Heizungsanlage (Liquiditätsbindung durch Ölbevorratung oder Liquiditätsschonung durch monatliche Abrechnung von Gaslieferungen) und Forderungen, die ausfallbedroht sind, werden offengelegt.

Hinweis zur Musterabrechnung des VNWI

Die Musterabrechnung des VNWI weist als "Mini-Status" einen "Nachweis der Vermögenslage" zum Ende der Abrechnungsperiode aus. Da sich das Vermögen der Wohnungseigentümergemeinschaft aus den tatsächlich vorhandenen Geldern der Gemeinschaft zusammensetzt, beschränkt sich die Abrechnung des VNWI auch konsequenterweise auf die Darstellung dieser vorhandenen Geldmittel. Denn nur das, was auf den Konten und in der Barkasse tatsächlich am Ende der Abrechnungsperiode vorhanden ist, stellt verfügbares Vermögen der Eigentümergemeinschaft dar. Korrespondierend mit den Angaben in der Jahresgesamtabrechnung werden Verbindlichkeiten etwa in Form bereits feststehender noch zu tätigender Ausgaben, wie etwa Gebühren für den Abrechnungsdienstleister oder Rückerstattung überzahlter Hausgelder in Abzug gebracht.

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