Hotelpreise steigen trotz Nachfrageeinbruch
Die deutschen Hotels sind im Jahr 2020 nur etwa halb so stark ausgelastet wie im Vorjahr. Eine Analyse des Preisvergleichsportals Idealo für die "Welt am Sonntag" zeigt, dass die Zimmerpreise trotzdem im Durchschnitt steigen. Demnach sank das Interesse an Hotelübernachtungen im Vergleich zum Vorjahr deutschlandweit um 53 Prozent.
Regionale Preisveränderungen sind beachtlich
Gleichzeitig aber stiegen die Preise pro Übernachtung um drei Prozent. Die Hoteliers in Templin (plus 86 Prozent) und Warnemünde (plus 66 Prozent) langten besonders heftig zu. In Heilbronn gab es dagegen die größten Hotelschnäppchen in Deutschland. Hier sind die Preise im Vergleich zum Vorjahr um 36 Prozent gefallen. Norbert Kunz, Geschäftsführer des Deutschen Tourismusverbandes, machte deutlich, dass für viele (insbesondere familiengeführte) Hotels eine Preiserhöhung die letzte Möglichkeit zum Überleben sei.
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