E-Learning-Markt: Die größten Anbieter Infografik

Das Unternehmen WBS Training in Berlin ist laut dem aktuellen MMB-Branchenmonitor der größte E-Learning-Anbieter in Deutschland – es liegt noch vor SAP Training & Adoption. Die Anbieter konnten im Jahr der Erhebung fast alle ein Umsatz-Plus verzeichnen.

Bereits seit 2008 ermittelt das MMB-Institut den Anbieter, der den größten E-Learning-Umsatz in Deutschland tätigt. Dazu werden alle E-Learning-Dienstleister aufgerufen, ihren in Deutschland getätigten Umsatz zu melden. Ab einer Million müssen alle Angaben von einem Wirtschaftsprüfer testiert sein.

Im vergangenen Jahr folgten 40 Unternehmen dem Aufruf und meldeten aktuelle Zahlen für 2019, deren Auswertung traditionell mit einer gewissen Zeitverzögerung rund zwölf Monate später veröffentlicht wird. 22 haben im Jahr 2019 die Umsatzgrenze von einer Million überschritten und sind in der Tabelle aufgelistet.

Die größten E-Learning-Anbieter in Deutschland

Sieger ist WBS Training in Berlin mit 101 Millionen Euro E-Learning-Umsatz im Jahr 2019 – was einer Steigerung von 14,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Auf Platz zwei nach Umsatzzahlen folgt SAP Training & Adoption mit circa 64 Millionen Euro Umsatz in Deutschland und einer Umsatzsteigerung von fast 27 Prozent. Platz drei belegt die Comcave Group mit 53 Millionen Euro Umsatz und knapp drei Prozent Umsatzsteigerung. Auf den Plätzen vier bis zehn folgen: IMC Information Multimedia Communication; TTS; Haufe Group; Know How; Weka Digitales Lernen; Fischer, Knoblauch & Co.; Reflact.

Gutes Umsatzwachstum bei den größten Anbietern

Interessant ist, dass seit einigen Jahren mehr und mehr neue Anbieter in den E-Learning-Markt einsteigen, die ursprünglich nicht aus dem E-Learning-Feld kommen wie zum Beispiel der Softwarekonzern SAP oder auch der Sieger selbst, die Weiterbildungsakademie WBS.  Bemerkenswert ist auch, dass ein großes Umsatzwachstum vor allem bei den sechs größten am MMB-Branchenmonitor teilnehmenden Unternehmen beobachtet werden kann. In diesem Zusammenhang ist auch zu konstatieren, dass immerhin vier dieser besonders umsatzstarken Unternehmen ihr zentrales Handlu­­­ngsfeld nicht im E-Learning haben, sondern in klassischen Weiterbildungsmaßnahmen, in der Unternehmenssoftware und im Verlagswesen.

Traditionelle E-Learning-Anbieter wachsen weniger

Im Mittelfeld, wo sich hauptsächlich die "traditionellen" E-Learning-Unternehmen wie Know how, M.I.T. oder Efiport tummeln, ergab sich hingegen nur ein knappes Umsatzplus. Detaillierte Informationen zum Branchenmonitor erhalten Sie auf der Internetseite des MMB-Instituts.


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