Beihilfen / 2.2 Sozialversicherung

Erholungsbeihilfen, die nach § 40 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 EStG pauschal versteuert werden, sind beitragsfrei zur Sozialversicherung.[1] Wird von der o.  g. Möglichkeit der pauschalen Versteuerung nach § 40 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG Gebrauch gemacht, führt diese pauschale Versteuerung ebenfalls zur Beitragsfreiheit. Dies gilt jedoch nur, wenn es sich bei Zuwendung nicht um eine Einmalzahlung i.  S. des § 23a SGB IV handelt.[2] Soweit es sich bei der nach § 40 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG pauschalversteuerten Zuwendung um eine einmalige Zahlung i.  S. d. § 23a SGB IV handelt, ist sie als beitragspflichtige Zuwendung anzusehen und als Einmalzahlung im Monat des Zuflusses unter Berücksichtigung der jeweiligen anteiligen Jahresbeitragsbemessungsgrenze (ggf. unter Anwendung der "Märzklausel") zur Beitragsberechnung in der Sozialversicherung heranzuziehen.

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