Arbeitssicherheit / 2.1 Anwendungsbereich

Die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) regelt die sicherheitstechnischen, arbeitsmedizinischen und hygienischen Anforderungen an die Einrichtung und den Betrieb von Arbeitsstätten. Sie gilt auch für nicht gewerbliche Arbeitsstätten (z. B. der freien Berufe). Der Arbeitgeber hat dafür zu sorgen, dass Arbeitsstätten den Vorschriften dieser Verordnung einschließlich ihres Anhangs entsprechend so eingerichtet und betrieben werden, dass von ihnen keine Gefährdungen für die Sicherheit und die Gesundheit der Beschäftigten ausgehen.

 

Wichtig

Novellierung der ArbStättV

Mit Wirkung ab 3.12.2016 wurden folgende Regelungen neu gefasst:

  • Es wurde festgelegt, auf welche konkreten Gefährdungen der Arbeitgeber die Beschäftigten im Rahmen der Arbeitsschutz-Unterweisung ausdrücklich hinweisen muss (z. B. Brandschutzmaßnahmen, Erste Hilfe, Fluchtwege und Notausgänge).
  • Regelungen zu Telearbeitsplätzen: Die Rahmenbedingungen für die Telearbeit sollen in einer Vereinbarung über die Einrichtung eines Bildschirmarbeitsplatzes im Privatbereich, über die Arbeitszeit und die Arbeitsbedingungen/Arbeitsplatzgestaltung zwischen Arbeitgeber und Beschäftigtem festgelegt werden.
  • Bei der Gefährdungsbeurteilung müssen auch psychische Belastungen berücksichtigt werden. Für Arbeitsstätten werden beispielsweise Belastungen und Beeinträchtigungen der Beschäftigten durch störende Geräusche oder Lärm, ungeeignete Beleuchtung oder ergonomische Mängel am Arbeitsplatz genannt.
  • Regelungen zu Sichtverbindungen aus Arbeitsräumen nach außen.

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