Mit dem Abschluss des TVöD am 13.9.2005 wurde das Bezahlsystem der Beschäftigten im öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen grundlegend verändert. Bis zum 30.9.2005 bestand die Vergütung der Angestellten aus mindestens 3 Komponenten, nämlich der Grundvergütung, dem Ortszuschlag und der Allgemeinen Zulage. Die Höhe der Grundvergütung richtete sich nach der Eingruppierung in eine Vergütungsgruppe und der in Abhängigkeit vom Lebensalter ermittelten Stufe. Die Höhe des Ortszuschlags war u. a. von den familiären Verhältnissen der Beschäftigten abhängig. Die Höhe der Allgemeinen Zulage bemaß sich nach der Vergütungsgruppe.

Die Vergütung der Arbeiter bestand aus einem Monatstabellenlohn. Die Höhe des Monatstabellenlohns richtete sich nach der Einreihung in eine Lohngruppe und der in Abhängigkeit von der Beschäftigungszeit ermittelten Stufe. Sofern ein zu berücksichtigendes Kind vorhanden war, wurde noch ein Sozialzuschlag gezahlt.

Darüber hinaus enthielt die überwiegende Anzahl der Vergütungsgruppen einen Aufstieg (Bewährungs- oder Zeitaufstieg) in die nächsthöhere Vergütungsgruppe ohne Änderung der der Eingruppierung zugrunde liegenden Tätigkeit. In den Lohngruppen waren Tätigkeitsaufstiege in die nächsthöhere Lohngruppe mit einem anschließenden Bewährungsaufstieg geregelt.

Mit der angestrebten Modernisierung des Tarifrechts der Beschäftigten im öffentlichen Dienst sollte das an das Beamtenrecht angelehnte Vergütungssystem (Alimentation) durch eine Bezahlung nach Leistungsaspekten ersetzt werden.

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