Elterngeld / 2.1 Berechtigter Personenkreis

Anspruchsberechtigt sind insbesondere die leiblichen Eltern der Kinder. Für "fremde" Kinder besteht der Anspruch auf Elterngeld dann, wenn ein Kind mit im Haushalt lebt, das der Berechtigte mit dem Ziel einer Adoption aufgenommen hat, wenn er ein Kind des Ehe- oder Lebenspartners in seinem Haushalt aufgenommen hat oder die von ihm erklärte Anerkennung der Vaterschaft noch nicht wirksam oder über die von ihm beantragte Vaterschaftsfeststellung noch nicht entschieden ist. Für "fremde" Kinder gilt das Gesetz vom Zeitpunkt der Aufnahme des Kindes bei der berechtigten Person (§ 1 Abs. 3 BEEG). Bei schwerer Krankheit, schwerer Behinderung oder Tod der Eltern haben auch Verwandte bis zum dritten Grad und ihre Ehegatten Anspruch auf Elterngeld.

Für die Zugehörigkeit zu dem Kreis der elterngeldberechtigten Personen spielt es keine Rolle, ob die Eltern als Selbstständige oder in abhängiger Beschäftigung tätig sind oder überhaupt eine Erwerbstätigkeit ausüben. Im Gegensatz zum bisherigen Erziehungsgeld spielen bestimmte Einkommensgrenzen für die grundsätzliche Bezugsberechtigung keine Rolle.

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