„Starke Heimat Hessen“ fördert smarte Städte und Regionen

Das Land Hessen unterstützt seine Kommunen bei der Digitalisierung aus Mitteln des Programms „Starke Heimat Hessen“. Dafür stehen von bis 2024 insgesamt 100 Millionen Euro zur Verfügung. davon 64 Millionen Euro für die Förderung „smarter“ Kommunen und Regionen. Gefördert werden sowohl Maßnahmen aus dem Bereich der Verwaltungsdigitalisierung als auch der Digitalisierung kommunaler Dienstleistungen, vom Nahverkehr bis zur Energieversorgung. Für die Förderung können sich die Kommunen bewerben, eine Jury wählt die erfolgreichen Bewerber aus. Die Erfahrungen der geförderten Projekte sollen als Best-Practice-Beispiele dokumentiert und anderen Kommunen und Landkreisen zur Verfügung gestellt werden.
Fördermodalitäten des Programms „Starke Heimat Hessen“
Die einzelnen Projekte in den Kommunen werden in der Regel mit mindestens 100.000 Euro und maximal mit 2,5 Millionen Euro über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren gefördert. Die tatsächliche maximale Höhe des Zuschusses wird im Zuwendungsbescheid festgelegt. Die Bewilligung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege einer Anteilsfinanzierung in Höhe von 90 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten. Somit müssen die Kommunen zehn Prozent der anfallenden Kosten selbst aufbringen.
Projektbeispiele E-Government
Welche Projekte wurden bislang gefördert? Um den Ausbau digitaler Kompetenzen bei den Beschäftigten in den kommunalen Verwaltungen auszubauen, werden Personalentwicklungsprojekte in den Städten Wetzlar, Marburg, Offenbach, Limburg und Fulda unterstützt, bei denen es in der Förderperiode darum geht, die organisatorischen Rahmenbedingungen sowie die notwendige technische Infrastruktur umzusetzen. Das Projekt „GoDonu – Gemeinsam online Daten offen nutzen“ soll zusätzliche Synergien in den Verwaltungen der Städte Kassel, Marburg, Gießen, Wetzlar, Fulda, Limburg, Offenbach, Frankfurt und dem Rheingau‐Taunus‐Kreis bringen. Durch den Vergleich mit anderen Kommunen und die Nutzung zentraler Statistikkomponenten des Bundes können dadurch Synergien geschaffen und Mehraufwände vermieden werden. Dabei wird beispielsweise analysiert, welche Zahlungsart Online‐Dienste‐Nutzende bevorzugen oder aber an welchem Punkt bei einer Online‐Antragstellung die meisten Personen den Vorgang abbrechen. Somit kann dann nachvollzogen werden, wo welcher digitale Prozess bei den E-Bürgerservices angepasst werden muss.
Projektbeispiel Kommunale Dienstleistungen
Stadt und Landkreis Fulda können im Bereich der kommunalen Dienstleistungen ein weiteres zukünftiges Vorzeigeprojekt vorweisen. Bei „Di@-Mobil in Stadt Fulda und Landkreis Fulda“ sollen mit 2,25 Millionen Euro in den rund 160 Bussen der Region, Sensoren an den Eingangstüren installiert werden. Dadurch kann in Zukunft die Platzauslastung rund um die Uhr erfasst werden. Mittels einer App können die Kunden dann schon vorab sehen, wie viele Sitzplätze noch frei sind, ob der Bus pünktlich kommt und ob zum Beispiel noch ein Kinderwagen hineinpasst.
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