Haus Wobau Ostholstein mit begrünter Fassade

Langfristige Investitionsentscheidungen in der Wohnungswirtschaft erfordern auch den Blick auf klimabedingte Risiken. Eine Klimaszenarioanalyse kann Wohnungsunternehmen strategisch auf zunehmende Extremwetterereignisse und klimatische Veränderungen vorbereiten.

Die Wohnungswirtschaft unterscheidet sich von vielen anderen Branchen durch ihre sehr langfristige Perspektive. Gebäude, die heute geplant, gebaut oder modernisiert werden, prägen Städte und Quartiere über Jahrzehnte hinweg. Entsprechend groß ist die Verantwortung, zukünftige Entwicklungen bereits heute mitzudenken.

Der Klimawandel stellt diese langfristige Planung vor neue Herausforderungen: Extremwetterereignisse, steigende Temperaturen und veränderte Niederschlagsmuster wirken sich nicht nur auf die Wohn- und Lebensqualität aus, sondern auch auf den Werterhalt von Immobilien und die wirtschaftliche Stabilität von Wohnungsunternehmen.

Nachhaltigkeitsaspekte zunehmend prüfungsrelevant

Was lange als abstraktes Zukunftsszenario galt, ist inzwischen Teil des betrieblichen Alltags. Starkregen führt zu überfluteten Kellern, Hitzeperioden belasten Gebäudehüllen und technische Anlagen, längere Trockenphasen verändern die Bodenverhältnisse. 

Hinzu kommen transitorische Risiken wie politische und ...

Jetzt weiterlesen
Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift Die Wohnungswirtschaft.
DW Die Wohnungswirtschaft 6/2026

DW Die Wohnungswirtschaft steht für top-aktuelle Informationen rund ums Wohnen – aus Politik, Verbänden und Unternehmen. Technologische Innovationen von ERP-Software bis KI, Bestandsmanagement, Immobilienrecht sowie die Zukunft von Quartieren und Stadtentwicklung stehen im Fokus.

Abonnieren Sie das Magazin, um den Beitrag vollständig zu lesen