Folgestudie: Strategisch handeln im überforderten Quartier

Wohnungsunternehmen wissen meist, in welchen Vierteln sich Probleme bündeln. Doch angesichts wachsender sozialer, infrastruktureller und politischer Anforderungen genügt das nicht: Wer überforderte Quartiere stabilisieren will, muss Erfahrungswissen mit Daten verbinden und in Prozesse übersetzen.

Im vergangenen Jahr hat das InWIS Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung an der EBZ Business School für den GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. die Studie "Überforderte Quartiere: Engagement – Auswege – Lösungen" erstellt. In der Folge wird nun gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft herausgearbeitet werden, wie Wohnungsunternehmen überforderte Quartiere unterstützen und stabilisieren sowie vorhandene und eigene Ressourcen im Quartier erschließen können. 

Strukturelle Herausforderung: Überforderung im Quartier

Überforderte Quartiere sind längst kein Randphänomen mehr. In vielen Städten bündeln sich soziale Problemlagen, infrastrukturelle Defizite und institutionelle Überlastungen kleinräumig mit spürbaren Folgen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wohnungsunternehmen erleben das unmittelbar in Form zunehmender Konflikte, wachsender Anforderungen an das Bestands- und Quartiersmanagement und steigender Erwartunge...

Jetzt weiterlesen
Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift Die Wohnungswirtschaft.
DW Die Wohnungswirtschaft 2/2026

DW Die Wohnungswirtschaft steht für top-aktuelle Informationen rund ums Wohnen – aus Politik, Verbänden und Unternehmen. Technologische Innovationen von ERP-Software bis KI, Bestandsmanagement, Immobilienrecht sowie die Zukunft von Quartieren und Stadtentwicklung stehen im Fokus.

Abonnieren Sie das Magazin, um den Beitrag vollständig zu lesen