Gesetzliche Vorgaben, Fachkräftemangel und hoher Investitionsbedarf belasten kleinere Wohnungsunternehmen. Manche setzen deshalb auf die Fusion mit einem größeren Partner. Beispiele zeigen, worauf es dabei ankommt – und welche Herausforderungen es gibt.
Zuletzt spitzte sich die Lage für die Postbaugenossenschaft Landshut eG immer mehr zu. Mit nur 208 Wohneinheiten war sie eine sehr kleine, ehrenamtlich geführte Genossenschaft, die unter finanziellen Engpässen litt und mit den wachsenden gesetzlichen Anforderungen zu kämpfen hatte. Noch kritischer wurde die Lage durch den Tod der geschäftsführenden Vorständin.
Doch es fand sich eine Lösung: Die Postbaugenossenschaft Landshut eG verschmolz rückwirkend zum 1.1.2025 mit der Landshuter Wohnungsbau eG (Lawobau), die deutlich größer ist und über professionelle Strukturen verfügt. Mit nun knapp 1.400 Wohnungen ist die Lawobau jetzt die zweitgrößte Genossenschaft in Landshut.
Ein Einzelfall ist dieser Vorgang nicht. In den letzten Jahren habe sich die Zahl der Fusionen von Wohnungsgenossenschaften erhöht, berichtet Hans Maier, Verbandsdirektor des Verbands bayerischer Wohnungsunternehmen e. V. (VdW). "Vor allem kleinere und mittlere Genossenschaften nutzen den Zusammenschluss als strategisches M...
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