Vor fast 50 Jahren wurde die Autobahn in Berlin-Wilmersdorf mit einer riesigen Wohnanlage überbaut. Das sorgte für Aufsehen. Heute steht die Anlage unter Denkmalschutz und ist dringend sanierungsbedürftig. Wie die anspruchsvolle Modernisierung am besten umzusetzen ist, erprobt nun die Degewo.
Rund 600 Meter lang, 46 Meter hoch, 1.752 Wohnungen: Die Autobahnüberbauung Schlangenbader Straße, gelegen im Berliner Stadtteil Wilmersdorf, ist ein Gigant. Doch nicht nur die schiere Größe macht die zwischen 1976 und 1980 errichtete "Schlange", wie die Wohnanlage im Volksmund genannt wird, zu etwas Besonderem: Sie ist auch eines der wenigen Projekte, bei denen es gelungen ist, einen Verkehrsweg mit Wohnungen zu überbauen und so den knappen städtischen Raum effizient zu nutzen.
Seit 2017 steht die "Schlange" unter Denkmalschutz. Jetzt hat die Degewo AG als Eigentümerin des Ensembles mit der seit Langem vorbereiteten technisch und organisatorisch anspruchsvollen Sanierung begonnen. Das sei dringend nötig, sagt Elke Benkenstein, Leiterin des Kundencenters West beim landeseigenen Wohnungsunternehmen. "Die Wohnanlage ist insgesamt sanierungsbedürftig", erklärt Benkenstein und begründet dies unter anderem damit, dass es in den vergangenen Jahren zu zahlreichen Rohrbrüchen gekommen ist. Zwar...
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