Fassaden aus Backstein sind in Norddeutschland stadtbildprägend und halten eigentlich ewig. Doch auch hier können Feuchteschäden mit Folgen auftreten. Die gute Nachricht: Sanierungsmaßnahmen sind leicht möglich und umsetzbar. Davor ist eine durchdachte Bauzustandsanalyse erforderlich.
Backstein ist „das“ tradierte Baumaterial Norddeutschlands. Der älteste Ziegelbau Hamburgs – der Leuchtturm der Elbinsel Neuwerk – steht seit 1310 stabil und wehrhaft an der Nordsee. Und auch viele der heute großteils denkmalgeschützten Wohnungsbauobjekte der Hansestadt, wie beispielsweise die Bauten der berühmten Stadtbauräte Gustav Oelsner und Fitz Schumacher, stehen seit 100 Jahren – oft unsaniert – und erfüllen ihre Funktion. Bei vielen anderen Ziegelbauten in ganz Deutschland ist es nicht anders.
Doch natürlich können auch bei Backsteinbauten Feuchteprobleme auftreten und die Fassade sich als – möglicherweise scheinbar – nicht (mehr) schlagregensicher erweisen. Dann muss saniert werden. Doch unsachgemäße Sanierungsmaßnahmen können mitunter Probleme vergrößern. Damit es nicht so weit kommt, gilt es, mit einer guten Bauzustandsanalyse die Schadensbilder und Probleme zu dokumentieren und das weitere Vorgehen festzulegen. Dieser Beitrag konzentriert sich auf die Anamnese und Diagnose ...
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