Makler-Franchising: Modelle, Strategien und Wachstumspotenziale

Franchising ist ein Erfolgsversprechen: Ein marktgängiges Konzept wird reproduziert und damit auch die Zahl derer, die davon profitieren. Bisher scheint die Rechnung jedoch nur für wenige Immobilienmakler aufzugehen. Doch die Systeme setzen unbeirrt auf ihre Wachstumslogik.

Standardisierung, Skalierung, Multiplikation lautet das Credo: Acht Immobilienmakler-Systeme mit aktuell rund 1.400 Partnern, also Maklerbüros vor Ort, sind beim Deutschen Franchise-Verband (DFV) gelistet. Das wären rund fünf Prozent der etwas mehr als 28.000 Maklerbetriebe, die laut Branchenanalyse von IBIS World in Deutschland aktiv sind. Das bestätigt, was der Immobilienverband Deutschland (IVD) häufig betont, nämlich dass Franchisemakler im Markt eine untergeordnete Rolle spielen. Und dass der Anteil nur durch überregionales Marketing größer wirke, so IVD-Sprecher Stephen Paul.

Makler-Franchising: Strukturen, Marktanteile und Systemarchitektur

Substanziell ist ein professionelles System weniger am Label als an der Systemarchitektur erkennbar: Marke, Know-how-Transfer, Pilotbetrieb, laufende Unterstützung sowie ein einheitliches Systemhandbuch sind Kernbausteine. Häufig wird "Franchise" als Sammelbegriff benutzt. Dahinter können auch Lizenzverträge oder andere Vertragsformen stecken. ...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift Immobilienwirtschaft.
Immobilienwirtschaft 1/2026

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Schlagworte zum Thema:  Makler, Maklerprovision