Geomap-Analyse: Mieten steigen in fast ganz Deutschland Infografik

Der Preisanstieg bei den Wohnungsmieten hat mittlerweile nahezu ganz Deutschland erfasst. Wie eine Analyse der Online-Datenbank Geomap zeigt, verzeichnen nur noch vier Regionen in Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern Mietpreisrückgänge. Die größten Steigerungen gab es in Berlin, Hamburg und München.

Die Mietpreise aus den Jahren 2017 und 2018 wurden auf Basis von dreistelligen Postleitzahlenbezirken analysiert. In den Regionen 076 (Ostthüringen) betrug der Preisrückgang minus 0,2 Prozent, in der Region 175 (östliches Mecklenburg-Vorpommern) minus 0,4 Prozent, in der Region 170 (südöstliches Mecklenburg-Vorpommern) minus 0,5 Prozent und in der Region 078 (Ostthüringen) minus 1,1 Prozent.

Raum München: Sechsmal in den Top 10

Die größten Preisanstiege gab es laut Geomap in den drei größten deutschen Städten Berlin, Hamburg und München.

Die Mieten für Wohnungen in der Münchener Innenstadt explodierten nahezu um 23,1 Prozent (Postleitzahlbereich 807). Dicht dahinter folgen die Region 803 (München) mit 20,5 Prozent sowie die Region 204 (Hamburg) mit 19,6 Prozent. Der größte Preisanstieg in Berlin mit 17,4 Prozent fand im Bereich 109 (dazu gehört Berlin-Kreuzberg) statt.

Der Raum München ist gleich mit sechs Postleitzahlbezirken in den Top-10-Regionen vertreten. Interessant ist die Entwicklung in Berlin: Beim Vergleich der Mietpreisanstiege zwischen 2016 und 2017 lag der Postleitzahlbezirk 109 noch auf Rang 357, jetzt auf Platz 6. 

Top 10 Regionen Mietpreisentwicklung 2017 2018

Stabile Mieten und Mietpreisrückgänge jeweils in vier Regionen

Stabile Mietpreise hat Geomap in den Postleitzahlbezirken 887 (Baden-Württemberg), 063 (Sachsen-Anhalt), 095 (Sachsen) sowie 171 (Mecklenburg-Vorpommern) beobachtet.

Leicht gestiegen sind die Mieten in Rügen (185) und Brandenburg (049).

Last 10 Regionen Mietpreisentwicklung 2017 2018

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