In eigener Sache

Haufe Finance auf dem Accounting Summit 2026

Zwischen KI, neuen regulatorischen Anforderungen und der E-Rechnungspflicht: Was bewegt Finance & Accounting Teams 2026 wirklich? Unsere Eindrücke vom Accounting Summit in Düsseldorf. 

Accounting Summit 2026

Die Finanzwelt verändert sich – und das spürbar. Künstliche Intelligenz ist in den Finanz- und Rechnungswesenabteilungen vieler Unternehmen längst kein Pilotprojekt mehr, sondern fester Teil des Arbeitsalltags. Der diesjährige Accounting Summit vom 16. bis 17. September in Düsseldorf zeigte das deutlich: Unter dem Dach der digitalen Transformation versammelten sich Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Finance, Accounting und Controlling und diskutierten im persönlichen Austausch unter anderem darüber, wie KI die tägliche Arbeit bereits heute verändert und in den kommenden Jahren weiter verändern wird.

KI, Transformation und Fragen aus der Praxis

Die zentralen Themen des Summits spiegelten wider, was die Branche aktuell beschäftigt: Von der intelligenten Automatisierung von Buchhaltungsprozessen über den verantwortungsvollen Einsatz von KI-Agenten bis hin zu regulatorischen Herausforderungen rund um E-Rechnungspflicht, ESG-Reporting und Compliance – die Agenda war voll, die Diskussionen lebendig. Besonders spürbar war dabei eines: Die Fachcommunity fragt nicht mehr, ob KI eingesetzt werden soll – sondern wie. Wie lässt sie sich sinnvoll integrieren? Wie bleibt der Mensch in der Verantwortung? Und wie lässt sich sicherstellen, dass Automatisierung tatsächlich verlässlich funktioniert?

Genau diese Fragen beschäftigten auch die Teilnehmenden in den Gängen, an den Ausstellerständen und in den Pausengesprächen. Wer zuhörte, nahm mit: Die Branche ist reif für den nächsten Schritt – und sucht dabei nach orientierenden Impulsen statt nach bloßen Versprechen.

Unser Highlight: Marian Kortlüke über den „Fachkollegen KI" in der Wissensrecherche
 

Ein besonderes Highlight war für uns der Fachvortrag unseres Kollegen Marian Kortlüke, der im Rahmen einer Masterclass zu Beginn des ersten Tages direkt einen wichtigen Blickwinkel einbrachte. Mit seinem Vortrag „Next Level Expertise: KI als fachlicher Partner im modernen Accounting" ging er auf die Frage ein: Wie lässt sich Künstliche Intelligenz als fachlicher Kollege verstehen?

Im Mittelpunkt stand dabei eine praxisnahe Perspektive: Marian Kortlüke zeigte anhand konkreter Anwendungsbeispiele, bei welchen Aufgaben KI heute bereits zuverlässig unterstützt – etwa in der Wissensrecherche, bei der Aufbereitung regulatorischer Inhalte oder der Strukturierung komplexer Sachverhalte. Gleichzeitig thematisierte er offen, wo die Grenzen liegen: Fachliche Einordnung, Qualitätssicherung und letztlich die Verantwortung bleiben beim Menschen. Die Metapher der „Probezeit" – KI als neues Teammitglied, das zunächst eingearbeitet werden muss – bot einen greifbaren Rahmen für die anschließenden Gespräche, in denen viele Teilnehmende eigene Erfahrungen und Fragen einbrachten.

Die  Diskussionen drehten sich um eine Kernfrage: Wie kann KI im Fachkontext verlässlich eingesetzt werden – ohne auf allgemeine, schwer nachvollziehbare Antworten angewiesen zu sein? Einen Ansatz dafür bietet der CoPilot Finance, der als KI-Assistent in das Haufe Finance Office integriert ist. Er beantwortet Fragen aus dem Finanz- und Rechnungswesen ausschließlich auf Basis geprüfter Fachinhalte – von Bilanzierungsfragen über regulatorische Anforderungen bis hin zu steuerlichen Sachverhalten. Jede Antwort wird mit direkten Quellenverweisen aus der Fachdatenbank belegt, sodass die fachliche Einordnung und Qualitätssicherung beim Menschen verbleiben.

Austausch, Vernetzung und wertvoller Input
 

Was den Accounting Summit auszeichnet, ist neben dem Programm der direkte Austausch. Am Haufe-Stand und in den Randgesprächen zeigte sich: Die Themen, die uns beschäftigen – von KI-gestützter Recherche bis hin zu Fragen rund um verlässliche, aktuelle und rechtssichere Fachinhalte – treffen einen breiten Nerv in der Community.

Die Finanzbranche denkt, diskutiert und gestaltet. Wir freuen uns auf den weiteren Austausch und sind gespannt, wie sich der „Fachkollege KI" in den kommenden Monaten weiterentwickelt.
 

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