Fachbeiträge & Kommentare zu Unternehmen

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Das IGC Controlling-Prozess... / 3.8 Risikocontrolling

Ziele Das Ziel des Risikocontrollings besteht in der langfristigen Sicherung des Unternehmensbestands durch kontrollierten und bewussten Umgang mit Chancen und Risiken. Risikocontrolling soll die Transparenz von Chancen und Risiken sicherstellen und die Planungsqualität durch frühzeitige Identifikation und Steuerung positiver und negativer Einflussfaktoren auf Profitabilität...mehr

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Das IGC Controlling-Prozess... / 2.3 Der Controllingkreislauf

Controlling-Zielkreislauf Controlling ist Führungsarbeit, zielgerichtet, zukunftsorientiert, ganzheitlich, transparent. Controlling ist der gesamte Prozess der betriebswirtschaftlichen Zielfindung, Planung und Steuerung eines Unternehmens. Es bedeutet, vom Ziel her zu denken und alle Entscheidungen an ihren Erfolgswirkungen auszurichten. Controlling ist ein fortlaufender Proz...mehr

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Das IGC Controlling-Prozess... / 3.6 Business Partnering

Ziele Ziel der betriebswirtschaftlichen Beratung und Führung durch Controller sind die bereichsübergreifende Koordination und die Rationalitätssicherung von Entscheidungen innerhalb des Management-Prozesses der Zielfindung, Planung und Steuerung. Dabei soll das betriebswirtschaftliche Denken und Handeln in allen Führungsebenen verankert werden. Durch den steigenden Bedarf na...mehr

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Das IGC Controlling-Prozess... / Zusammenfassung

Das Controlling-Prozessmodell soll der Dokumentation, Analyse und Gestaltung von Controllingprozessen sowie zur Unterstützung der Kommunikation über Controllingprozesse dienen. Basis des Prozessmodells ist die IGC-Controllingdefinition, verbunden mit dem sich aus dem IGC-Controller-Leitbild ergebenden Aufgabenspektrum des Controllers. Demnach wird in diesem Buch Controlling a...mehr

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Das IGC Controlling-Prozess... / 4.1 Zusammenfassende Darstellung, Controlling-Jahreskalender

Integrierte Betrachtung der Controllingprozesse Die dargestellten Controllingprozesse und deren Inhalte sind nicht voneinander losgelöst, sondern im Zusammenspiel integriert zu betrachten. Sie stellen zum Teil gegenseitig In- bzw. Output dar oder laufen parallel und/oder sequentiell ab. Die Herausforderung besteht darin, alle Prozesse zeitlich so zu koordinieren, dass qualit...mehr

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Das IGC Controlling-Prozess... / 3.4 Kosten-, Leistungs- und Ergebnisrechnung

Ziele Ziel der Kosten-, Leistungs- und Ergebnisrechnung ist die Schaffung von Transparenz durch eine sachgerechte Zuordnung von Kosten, Leistungen und Erlösen auf entsprechende Objekte (z. B. Produkte oder Unternehmensbereiche), um Entscheidungen und Verantwortlichkeiten mit Blick auf Kosten, Leistungen und Ergebnisse zu unterstützen. Der Prozess zielt darauf ab, u. a. eine ...mehr

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Das IGC Controlling-Prozess... / 3.2 Planung, Budgetierung und Forecast

Funktionen der Planung, Budgetierung und des Forecasts Die Unternehmensplanung, die Budgetierung und der Forecast erfüllen wichtige Funktionen im Unternehmen. Dazu zählen die Planungs-, Kontroll-, Koordinations-, Prognose-, und Explorationsfunktion. Die Planungsfunktion wird von der Planung und Budgetierung wahrgenommen. Die Planung fokussiert sich dabei auf die Ableitung von...mehr

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Das IGC Controlling-Prozess... / 3.2.1 Planung und Budgetierung

Ziele Ziel der operativen Planung und Budgetierung ist es, die aktive und systematische Auseinandersetzung mit Zielen, Maßnahmen und Budgets in den Organisationseinheiten zu fördern. Sie soll einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, das Management bei dem Erreichen der aus den strategischen Zielen abgeleiteten kurz- und mittelfristigen Ziele sowie bei der ertrags- und liquid...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Das IGC Controlling-Prozess... / 3.3 Investitionscontrolling

Ziele Mithilfe des Investitionscontrollings sollen rationale Investitionsentscheidungen getroffen und Investitionsprojekte erfolgreich gesteuert werden. Dazu schafft das Investitionscontrolling Transparenz über die Wirtschaftlichkeit und Finanzierbarkeit von Investitionen und legt entsprechende Standards ihrer Beurteilung und Dokumentation fest (vgl. Abb. 12). Inhalte Investit...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Das IGC Controlling-Prozess... / 3.2.2 Forecast

Ziele Forecasting stellt eine planerische Tätigkeit dar und hat intensive Wechselwirkungen mit der operativen Planung und Budgetierung. Ziel des Forecasts ist es, frühzeitig Informationen über zukünftig zu erwartende Abweichungen von der Planung zu liefern, zielgerichtete Maßnahmen zur Schließung von Ziellücken zu entwickeln sowie ggf. schnelle Anpassungen der Umsatz-, Koste...mehr

Lexikonbeitrag aus Steuer Office Gold
Vorbemerkungen zu §§ 4–8 BewG / c) Geschäfts- oder Vertragsbedingung

Rz. 12 Keine echten Bedingungen sind Umstände, die im Vertrag zwar als Bedingungen bezeichnet sind, aber nur zum Inhalt des Geschäfts gehören und nicht die Rechtswirkung der abgegebenen Erklärungen einschränken (Vertrags-, Lieferungs-, Zahlungsbedingungen).mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Grundsätze zum land- und fortwirtschaftlichen Betrieb

Rz. 10 Land- und Forstwirtschaft ist die planmäßige Nutzung der natürlichen Kräfte des Bodens zur Erzeugung von Pflanzen und Tieren sowie die Verwertung der dadurch selbstgewonnenen Erzeugnisse. Als Boden i.S. des Satzes 1 gelten auch Substrate und Wasser. Ob eine land- und forstwirtschaftliche Tätigkeit vorliegt, ist jeweils nach dem Gesamtbild der Verhältnisse zu entschei...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Abgrenzung der Nebenbetriebe und der Sonderbetriebe der Land- und Forstwirtschaft gegenüber den gewerblichen Betrieben

1. Allgemeines Rz. 51 Als Nebenbetriebe bzw. als Sonderbetrieb der Land- und Forstwirtschaft kommen insbesondere die folgenden Arten in Betracht:mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Betrieb mit umfangreichen Zupachtungen

Rz. 51 Bei Betrieben mit umfangreichen Flächenzupachtungen kann sich ein Überbestand an Wirtschaftsgebäuden dadurch ergeben, dass die Wirtschaftsgebäude im Eigentum des Betriebsinhabers wegen der Zupachtungen einen wesentlich größeren Umfang haben, als für die Bewirtschaftung der Eigentumsflächen benötigt würde. Eine ins Gewicht fallende Steigerung der Ertragsfähigkeit, die...mehr

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zerb 10/2017, Testamentsvol... / 2. Einzelunternehmen

Handelsgeschäfte und auch sonstige gewerbliche Unternehmen, die kein Handelsgeschäft im Sinne des HGB sind (z. B. kleinere Handwerksbetriebe), gehören zum Nachlass und sind frei vererblich. Gleiches gilt für freiberufliche Praxen, soweit dem nicht berufsspezifische Sonderregelungen entgegenstehen. Soll das Unternehmen aber durch einen Testamentsvollstrecker weitergeführt werd...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / D. Anhang: Steuerbefreiung nach dem EVZStiftG

Rz. 201 Die einzigen erbschaft-/schenkungsteuerliche Befreiungvorschriften außerhalb des ErbStG findet man in § 3 Abs. 4 Satz 3 und § 11 Abs. 4 des EVZStiftG, dem Gesetz zur Errichtung der am 12.8.2000 entstandenen Stiftung "Erinnerung, Verantwortung, Zukunft" (§ 1 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. § 20 EVZStiftG). Steuerbefreit sind danach Zuwendungen nicht zum Kreis der Stifter zählend...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / V. Vorläufige Gewinnrücklage

Rz. 107 Die vorläufige Gewinnrücklage regelt § 31 DMBilG, der folgenden Wortlaut hat: „ § 31 Vorläufige Gewinnrücklagemehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. § 137 Nr. 2 BewG: Kapitalentwertungskonto

Rz. 67 Nach § 26 Abs. 1 DMBilG haben Unternehmen i.S. des § 24 Abs. 1 Satz 1 DMBilG (vgl. dazu Anm. 49) als Eigenkapital den Betrag auszuweisen, um den der Gesamtbetrag der auf der Aktivseite der Eröffnungsbilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände einschließlich der nach dem DMBilG einzustellenden Sonderposten und der Rechnungsabgrenzungsposten höher ist als der Gesamtbetra...mehr

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Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / aa) Gewerbliche Einkünfte kraft Betriebsaufspaltung

Rz. 129 Kodifizierung des Instituts der Betriebsaufspaltung. Nach § 50 i Abs. 1 Satz 4 gelten die Regelungen der Sätze 1 und 3 sinngemäß, wenn Wirtschaftsgüter vor dem 29.6.2013 Betriebsvermögen eines Einzelunternehmens oder einer Personengesellschaft geworden sind, die deswegen Einkünfte aus Gewerbebetrieb erzielen, weil der Stpfl. sowohl im überlassenden Betrieb als auch i...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. § 137 Nr. 1 BewG: Sonderverlustkonto

Rz. 47 In der DM-Eröffnungsbilanz zum 1.7.1990 ergab sich ein erheblicher Rückstellungsbedarf dadurch, dass zu diesem Bilanzstichtag nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland (vgl. § 5 EStG, § 249 Abs. 1 HGB) erstmals Rückstellungen vor allem für ungewisse Verbindlichkeiten und für Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet werden mussten. Der Ausweis solcher Rückstel...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / IV. § 137 Nr. 3 BewG: Beteiligungsentwertungskonto

Rz. 87 Um eine Belastung des Staatshaushalts aus der Überschuldung ehemals volkseigener Unternehmen zu vermeiden, wurde nach dem DMBilG keine Forderung gegenüber dem Staat eingeräumt, sondern es sollte ein Ausgleich der Überschuldung innerhalb des früher volkseigenen Vermögens erfolgen, und zwar durch Saldierung von Ausgleichsforderungen mit Ausgleichsverbindlichkeiten auf ...mehr

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zfs 10/2017, Der neue § 29a... / D. Fallbeispiel zum Umfang des Einzuziehenden

Der Fahrer einer Speditionsfirma hat eine Fahrt durchgeführt, dabei war das Fahrzeug vorschriftswidrig überladen. Dies ist durch Wiegescheine belegt. Der Fahrer wurde an einem Rastplatz auf dem Weg zum Kunden kontrolliert, die Weiterfahrt wurde untersagt. Wenig später erhält das Unternehmen eine Einziehungsanordnung über 650 EUR. Im Bescheid wird dies damit begründet, dass e...mehr

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zfs 10/2017, Zurückverweisu... / 1 Aus den Gründen:

"Das Verfahren wird wegen ungenügender Aufklärung des Sachverhalts gem. § 69 Abs. 5 OWiG an die Verwaltungsbehörde zurückverwiesen." Zu einer Entscheidung in der Sache bedarf es einer weiteren Aufklärung des Sachverhalts. Im Einzelnen: Die Messung erfolgte mit einem Gerät der Firma P. Das Gericht hat erhebliche Zweifel, dass sich die Stadt B. an die Vorgaben des OLG Frankfurt ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / IV. Der Begriff des Ertragswertes (Abs. 2)

Rz. 22 Über § 36 Abs. 2 BewG wird der Begriff des Ertragswertes näher definiert. Dabei handelt es sich um den mit der Zahl 18 vervielfältigten Betrag, der der Ertragsfähigkeit des land- und forstwirtschaftlichen Betriebes entspricht. Rz. 23 Grundlage für die Ermittlung des Reinertrags ist folglich die Ertragsfähigkeit des Betriebs. Hierbei handelt es sich um den nach einem ...mehr

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Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / d) Anwendung von § 8 Abs. 1 Nr. 3 innerhalb des § 20 Abs. 2

Rz. 138 Einzelunternehmer. Der Tatbestand des § 8 Abs. 1 Nr. 3 kann von natürlichen Personen kaum realisiert werden. Soweit dies ausnahmsweise dennoch der Fall sein sollte, setzt die Anwendung des § 20 Abs. 2 eine ausländische Betriebsstätte i.S. des § 12 AO sowie die Steuerbefreiung der Betriebsstätteneinkünfte durch ein DBA voraus. Im Übrigen wird auf Anm. 139 verwiesen. R...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Substanzbetriebe

Rz. 110 Substanzbetriebe sind Betriebe, in denen die Substanz des Grund und Bodens gewonnen und verarbeitet wird. Zu den Einzelheiten wird auf die Kommentierung zu § 43 BewG verwiesen. Rz. 111 Die Gewinnung und Verarbeitung der Bodensubstanz ist an sich kein Ausfluss der landwirtschaftlichen Betätigung, da i.d.R. der betriebsmäßige Zusammenhang zum Betrieb der Land- und For...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Gärtnereibetriebe

Rz. 146 Der Absatz von eigenen Erzeugnissen eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft in Verbindung mit Dienstleistungen ist grundsätzlich auch ein Teil der landwirtschaftlichen Urproduktion. Ein derartiges Dienstleistungsgeschäft kann gleichwohl ein gewerblicher Betrieb sein. Ob dies der Fall ist, bestimmt sich auch hier nach dem Umfang der Dienstleistung. Rz. 147 Die D...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Anwendungsbereich

Rz. 15 § 12 BewG als Teil der "Allgemeinen Bewertungsvorschriften" gilt nach § 17 Abs. 3 BewG für alle Vermögensarten, es sei denn, dass für die Bewertung einzelner Vermögensarten in den §§ 19 bis 150 BewG etwas Abweichendes vorgeschrieben ist. Dementsprechend ist § 12 BewG auch auf Kapitalforderungen und Geldschulden anzuwenden, die mit einem land- und forstwirtschaftliche...mehr

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Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / a) Tatbestandsvoraussetzungen

Rz. 129 Ausländische Betriebsstätteneinkünfte. § 20 Abs. 2 ist nur auf ausländische Betriebsstätteneinkünfte anwendbar. Insoweit kommt es auf den Betriebsstättenbegriff des § 12 AO an. Der Betriebsstättenbegriff der DBA ist nur insoweit von Bedeutung, als sich die Steuerbefreiung aus einem DBA ergeben muss. Insoweit stellt sich die Frage, ob die Steuerbefreiung nach einem DB...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Handelsbetriebe

Rz. 117 Durch die Rechtsprechung ist bereits mehrfach klargestellt worden, dass die Veräußerung selbstgewonnener land- und forstwirtschaftlicher Erzeugnisse durch den Erzeuger für sich keine gewerbliche Tätigkeit ist, gleichgültig, ob die Erzeugnisse in einem eigenen Laden oder direkt vom Hof verkauft werden. Eine auf dem Hof befindliche Verkaufsstelle oder ein auf dem Hof ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Der Nebenbetrieb

Rz. 26 Land- und Forstwirte haben mitunter auch Gewerbebetriebe die eng mit der Land- und Forstwirtschaft zusammenhängen. Diese Nebenbetriebe haben grundsätzlich gewerblichen Charakter. Erfüllen solche Betriebe jedoch die Voraussetzungen des § 42 BewG, so sind sie als Nebenbetriebe der Land- und Forstwirtschaft einzustufen und als solche in die wirtschaftliche Einheit des B...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 11. Energieerzeugung

Rz. 181 Bei der Erzeugung von Energie, z.B. durch Wind-, Solar- oder Wasserkraft, handelt es sich nicht um die planmäßige Nutzung der natürlichen Kräfte des Bodens. Ein Nebenbetrieb der Land- und Forstwirtschaft war bis zum 1.1.2011 nicht anzunehmen, weil keine Be- und Verarbeitung von Rohstoffen und damit auch nicht eine nahezu ausschließliche Verwendung der dabei gewonnen...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 9. Saatzuchtbetriebe

Rz. 169 Die Saatzucht gehört zur sonstigen landwirtschaftlichen Nutzung i.S. von § 62 BewG. Sie bildet entweder allein oder bei Vorhandensein weiterer landwirtschaftlicher Nutzungen desselben Eigentümers zusammen mit diesem einen Betrieb der Land- und Forstwirtschaft. Unerheblich ist, ob die Saatzucht auf eigenen oder gepachteten Flächen betrieben wird. Rz. 170 Saatzuchtbet...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Einordnung und Begriff des Abbaulandes

Rz. 6 Abbauland gehört nach der Legaldefinition des § 34 Abs. 2 Nr. 2 BewG zum Wirtschaftsteil eines Betriebes der Land- und Forstwirtschaft. Die Bindung zum landwirtschaftlichen Vermögen wird nur dann gelöst, wenn die Flächen nach den bestehenden Verwertungsmöglichkeiten oder den sonstigen Umständen zum Feststellungszeitpunkt oder in absehbarer Zeit anderen als land- und f...mehr

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Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / 1. Steueränderungsgesetz (StÄndG) 1992

Rz. 1 Zeitliche Anwendung. § 20 ist durch Art. 17 Nr. 9 des StÄndG 1992 in das AStG eingefügt worden. Die ursprüngliche Anwendungsvorschrift des § 20 wurde gleichzeitig zum § 21. § 20 i.d.F. des StÄndG 1992 war gem. § 21 Abs. 7 erstmals für Veranlagungs- und Erhebungszeiträume anzuwenden, für die Zwischeneinkünfte mit Kapitalanlagecharakter i.S. des § 10 Abs. 6 Satz 2 a.F. h...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Allgemeines

Rz. 51 Als Nebenbetriebe bzw. als Sonderbetrieb der Land- und Forstwirtschaft kommen insbesondere die folgenden Arten in Betracht:mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 5. Verwendung von Wirtschaftsgütern

Rz. 130 Wenn ein Land- und Forstwirt Wirtschaftsgüter außerbetrieblich verwendet, die er eigens zu diesem Zweck angeschafft hat, liegt ohne weiteres von Anfang an ein Gewerbebetrieb vor. An dieser Rechtslage hat sich auch unter Berücksichtigung der EStR 2012 nichts verändert. Rz. 131 Verwendet ein Land- und Forstwirt nicht für diesen Zweck angeschaffte Wirtschaftsgüter auch...mehr

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Blersch/Goetsch/Haas, InsO ... / 2.2.2 Keine Zuwendungen an nachrangige Gläubiger oder den Schuldner (§ 245 Abs. 1 Nr. 2 i. V. m. Abs. 2 Nr. 2)

Rn 17 Wenn der Plan in die Rechte einer Klasse von Beteiligten eingreift, kann deren Ablehnung nicht durch § 245 in eine Zustimmung verwandelt werden, wenn planmäßig vorgesehen ist, dass ein nachrangiger Gläubiger (§ 39), der Insolvenzschuldner oder eine an letzterem beteiligte Person einen wirtschaftlichen Wert erhalten soll. In das Rangverhältnis i. d. S. werden absonderun...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Unterbestand

Rz. 69 Der Unterbestand an Vieh kann zu einem Abschlag i.S. des § 41 BewG führen. Allerdings sind dabei einige Besonderheiten zu beachten. Insbesondere bei einem Seuchenbefall ist eine genaue Ermittlung des Sachverhaltes und des Umfanges des Unterbestandes erforderlich. Rz. 70 Generell gilt, dass bei einem von Seuchen heimgesuchten Viehbestand ein Abschlag nicht deswegen ve...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Sonderregel für umlaufende Betriebsmittel (Abs. 2)

Rz. 26 Für den Bestand und die Bewertung der umlaufenden Betriebsmittel gilt ein vom regulären Feststellungszeitpunkt zum 1. Januar abweichender Stichtag. Maßgebender Stichtag hierfür ist nach § 35 Abs. 2 BewG der Stand am Ende des Wirtschaftsjahrs, das dem Feststellungszeitpunkt vorangegangen ist. Das Wirtschaftsjahr bei landwirtschaftlichen Betrieben endet i.d.R. am 30. J...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / V. Hof- und Gebäudeflächen (Abs. 3)

Rz. 32 Die Zugehörigkeit der Hofflächen und Gebäudeflächen, der Hausgärten, Wirtschaftswege, Hecken, Gräben u. dgl. zum Betrieb der Land- und Forstwirtschaft beurteilt sich nach den Grundsätzen der Zusammenfassung mehrerer Wirtschaftsgüter zu einer wirtschaftlichen Einheit und der Zusammensetzung des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens (vgl. dazu § 33 BewG). § 40 Abs....mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Besonderheiten beim Strukturwandel

Rz. 18 Durch Strukturwandel einer bisher der Land- und Forstwirtschaft zugerechneten Tätigkeit kann neben der Land- und Forstwirtschaft ein Gewerbebetrieb entstehen. In diesen Fällen beginnt der Gewerbebetrieb in dem Zeitpunkt, in dem die Tätigkeit des land- und forstwirtschaftlichen Betriebs dauerhaft umstrukturiert wird. Rz. 19 Hiervon ist z.B. auszugehen, wenn dem bisher...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Allgemeines

Rz. 56 Be- und Verarbeitungsbetriebe als Nebenbetriebe der Land- und Forstwirtschaft sind Betriebe, in denen die im Hauptbetrieb gewonnenen Erzeugnisse be- oder verarbeitet und verwertet werden. Als Beispiele sind zu nennen: Molkereien, Käsereien, Betriebe zur Einlegung und Konservierung von Kraut, Gurken, Spargel, Gemüse, zur Herstellung von Kartoffelflocken, Brennereien, ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Vergleichendes Verfahren (Abs. 1)

Rz. 11 § 37 Abs. 1 Satz 1 BewG stellt klar, dass der Ertragswert auf der Grundlage eines vergleichenden Verfahrens zu ermitteln ist. Die Vorschrift räumt trotz der Ausnahmeregelung in § 37 Abs. 2 BewG der Finanzbehörde keine Ermessensspielräume ein, sondern ist als Muss-Vorschrift konzipiert. Das vergleichende Verfahren kommt folglich auch dann zur Anwendung, wenn die Eigen...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Überbestand

Rz. 80 Bei der landwirtschaftlichen Nutzung von Eigentums- und Pachtbetrieben, die nicht Stückländereien sind, kann eine Abweichung der tatsächlichen Verhältnisse hinsichtlich der in § 38 Abs. 2 Nr. 2 BewG bezeichneten wirtschaftlichen Ertragsbedingungen von den gegendüblichen Verhältnissen in der Regel nur beim Tierbestand vorkommen. Nach der in den BewRL vertretenen Auffa...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Die Grundregel des Abs. 1

Rz. 19 Nach § 35 Abs. 1 BewG sind die Verhältnisse vom Feststellungszeitpunkt maßgebend für die Größe des Betriebs sowie für den Umfang und den Zustand der Gebäude und der stehenden Betriebsmittel. Vergrößert ein buchführender Landwirt, der das Wirtschaftsjahr seines Betriebs mit dem 30.6. abschließt, in der Zeit vom 1.7. bis zum 31.12. durch Zukauf landwirtschaftlicher Flä...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Brennereien

Rz. 69 Brennereien tauchen im Zusammenhang mit land- und forstwirtschaftlichen Betrieben in unterschiedlichen Formen auf. Im Regelfall handelt es sich dabei um Kornbrennereien, um Abfindungsbrennereien und um Kartoffelbrennereien. Rz. 70 Kornbrennereien verarbeiten Roggen, Weizen, Buchweizen, Hafer und Gerste zu Branntwein und stehen im Regelfall in einer engen betriebswirts...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / V. Bemessung der Abschläge oder Zuschläge

Rz. 119 Der Abschlag oder Zuschlag ist gem. § 41 Abs. 2 BewG nach der durch die Abweichung bedingten Minderung oder Steigerung der Ertragsfähigkeit zu bemessen. Dementsprechend ist für die Bemessung des Abschlags oder Zuschlags von dem Unterschiedsbetrag zwischen dem Ertrag, der beim Vorliegen der regelmäßigen Verhältnisse zu erzielen wäre, und dem Ertrag, den der Betrieb i...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / bb) Wirtschaftsgüter des Besitzunternehmens einer Betriebsaufspaltung

Rz. 133 Betriebsvermögen des Besitzunternehmens. Damit § 50 i Abs. 1 Satz 4 anwendbar ist, dürfen die Wirtschaftsgüter einer Besitzpersonengesellschaft nicht bereits vor dem 30.6.2013 veräußert oder entnommen worden sein (§ 52 Abs. 59 d Satz 1 EStG i.d.F. des AmtshilfeRLUmsG). Die Wirtschaftsgüter eines Besitzeinzelunternehmens dürfen nicht vor dem 1.1.2014 veräußert oder en...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / Schrifttum:

Feldhaus, Abschläge nach § 41 BewG wegen viehloser Bewirtschaftung, INF 1989, 127; Grootens, Bewertung von LuF-Betrieben bei gemeinschaftlicher Tierhaltung, ErbStB 2015, 154; Köhne, Gebäudezuschläge zum Einheitswert bei Flächenzupacht, INF 1983, 485; Marré, Einheitsbewertung der viehlos bewirtschafteten Betriebe der Land- und Forstwirtschaft – Abschläge nach § 41 Abs. 1 und ...mehr