Die Corona-Krise hat verdeutlicht, dass inzwischen selbst das Unvorhersehbare planbar und steuerbar sein muss. Es ist das Bewusstsein dafür gewachsen, dass eine zeitgemäße Planung maßgeblich dazu beiträgt, die Handlungsfähigkeit eines Unternehmens insbesondere in volatilen Zeiten zu sichern. In der Konsequenz sehen sich Controller mit neuen Anforderungen konfrontiert, welche die vorherrschenden Planungsprozesse in Frage stellen und eine Transformation dieser zentralen Controlling-Prozesse notwendig erscheinen lässt.

Das Centre for Performance Management & Controlling (CPMC) der Frankfurt School of Finance & Management führte in Kooperation mit Henkell-Freixenet eine Benchmarking-Studie zum Thema Transformation im Controlling durch. Im Hinblick auf die fortschreitende Digitalisierung und deren Potenzial zur datengesteuerten Entscheidungsfindung sowie zur Effizienzsteigerung der Aktivitäten wurden zentrale Controlling-Prozesse hinsichtlich ihres Digitalisierungsgrades und Transformationsüberlegungen untersucht.

Die Untersuchung fand in 2021 anhand strukturierter Interviews in zwölf Unternehmen mit einer Umsatzgröße von 160 Mio. EUR bis 13,6 Mrd. EUR in der Mehrheit Konsumgüterproduzenten statt und richtete sich insbesondere an die dortigen Chief Financial Officers (CFOs) und Leiter von Controlling-Abteilungen (s. Tab. 1).

 
Benchmarking-Studie zum Thema Transformation im Controlling

Durchführung:

Centre for Performance Management & Controlling (CPMC) der Frankfurt School of Finance & Management in Kooperation mit Henkell Freixenet.

Fokus:

Digitale Transformation von zentralen Controlling-Prozessen (Strategische Planung, Planung, Budgetierung und Forecast, Reporting und Business Partnering.

Methode:

Strukturierte Interviews in 2021 mit CFOs und Leiter von Controlling-Abteilungen in 12 Unternehmen einer Umsatzgröße von 160 Mio. Euro bis 13,6 Mrd. Euro.

Tab. 1: Übersicht Benchmarking-Studie

Dieser Inhalt ist unter anderem im Haufe Finance Office Premium enthalten. Sie wollen mehr?


Meistgelesene beiträge