Fachbeiträge & Kommentare zu Transaktion

Beitrag aus Merkt, Rechnungslegung nach HGB und IFRS (Schäffer-Poeschel)
Kapitel 7: Aktiva und Passi... / 1.2.1.1 Zielsetzung, Entstehung und Erstanwendungszeitpunkt

Rz. 32 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 IFRS 16 regelt die Bilanzierung (Ansatz, Bewertung, Ausweis) von Leasingverhältnissen (leases) jeder Art. Hierdurch soll dem Abschlussadressaten ermöglicht werden zu beurteilen, wie sich Leasingverhältnisse auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und die cash flows eines Unternehmens auswirken (IFRS 16.1). IFRS 16 ist auf alle Leasingverhä...mehr

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Kapitel 7: Aktiva und Passi... / 1.2.2.7 Angaben im Anhang

Rz. 97 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 IFRS 16 verlangt umfangreiche qualitative und quantitative Angaben im Anhang gemäß IFRS 16.52–60. Durch die Angaben im Anhang sollen dem Abschlussadressaten Informationen bereitstellt gestellt werden, die zusammen mit den Angaben in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Kapitalflussrechnung eine Beurteilung der Auswirkungen de...mehr

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Kapitel 5: Ansatz, Bewertun... / 1.2.2.2.3.3.4.1 Bestimmung des erzielbaren Betrags

Rz. 233 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Zur Durchführung des Wertminderungstests ist zum Bilanzstichtag bzw. Testzeitpunkt der erzielbare Betrag des Betrachtungsobjekts entweder auf Basis des Nutzungs- oder des Nettoveräußerungswerts zu ermitteln. Der höhere Betrag stellt das mit dem Buchwert zu vergleichende Wert-/Leistungspotenzial des Betrachtungsobjekts dar. Nur wenn dieses de...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 11.2.2.2.5.1 Grundlagen

Rz. 414 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Ansatz Der Erwerber hat zum Erwerbszeitpunkt getrennt vom Geschäfts- oder Firmenwert die erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte, die übernommenen Schulden sowie alle nicht beherrschenden Anteile am erworbenen Unternehmen anzusetzen (IFRS 3.10). Für den Ansatz sind somit zwei Kriterien ausschlaggebend. So muss der jeweilige Posten zum Erwe...mehr

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Kapitel 5: Ansatz, Bewertun... / 5.1.2 IFRS

Rz. 906 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Da der IAS 2 keine expliziten Regelungen hinsichtlich des Bilanzansatzes von Vorräten enthält, sind hier die allgemeinen Ansatzkriterien für Vermögenswerte des Rahmenkonzepts 2010 heranzuziehen. Die Vorräte müssen daher zunächst die Definitionskriterien eines Vermögenswertes erfüllen. Nach RK 4.3 (2010) ist ein Vermögenswert eine gegenwärtig...mehr

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Kapitel 5: Ansatz, Bewertun... / 1.2.1.1.2.2.1.2 Vermögensübertragungen im Stichtagsmoment ("Mitternachtsgeschäfte")

Rz. 76 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Angesprochen sind hier Umwandlungen, insbesondere Verschmelzungen, und Anteilsübertragungen in der juristischen Sekunde zwischen zwei Geschäftsjahren ("Mitternachtsgeschäfte").[1] In der Praxis wird der Übertragungszeitpunkt mitunter auf den Stichtag, 24:00 Uhr gelegt. Teilweise wird stattdessen das Datum konkret angegeben, wobei aber verschi...mehr

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Kapitel 13: Konzernabschlus... / 1.2.2.3.4 Eliminierungsmaßnahmen

Rz. 49 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Bezieht ein Investor Leistungen von einem Gemeinschaftsunternehmen oder erbringt er Leistungen an dieses, erfordert die im Konzernabschluss anzuwendende Equity-Bewertung gemäß IAS 28.28 bereits die Durchführung einer Zwischenergebniseliminierung.[1] Auch für gemeinschaftliche Tätigkeiten gilt, dass Gewinne bzw. Verluste aus Lieferungs- und Lei...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.1.2.3.4.2.1 Wandelschuldverschreibungen

Rz. 101 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Wandelschuldverschreibungen gewähren dem Gläubiger das Recht zur Wandlung der Anleihe (Fremdkapital) in Aktien (Eigenkapital). Während in einem ersten Schritt der Wert der finanziellen Schuld – d. h. der Barwert von Zins und Tilgung – ermittelt wird, ist in einem zweiten Schritt zur Ermittlung des in die Kapitalrücklage einzustellenden Werts...mehr

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Kapitel 5: Ansatz, Bewertun... / 1.2.2.2.3.4.3.1 Bewertungsobjekt

Rz. 319 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Vermögenswerte oder Schulden stellen die Bewertungsobjekte – Eigenkapital wird lediglich als Residualgröße fortgeschrieben – des Abschlusses dar. Das Bewertungsobjekt wird nicht durch den IFRS 13 bestimmt, sondern durch die jeweiligen IFRS Einzelstandards, welche die Ermittlung eines beizulegenden Zeitwertes gem. IFRS 13 fordern. Von dem ein...mehr

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Kapitel 7: Aktiva und Passi... / 5.2.2.2 Bilanzierung

Rz. 505 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Zielsetzung der Vorschriften zur Bilanzierung von Sicherungsgeschäften (Cash-flow- oder Fair-value-hedge-Beziehungen) ist die stärkere Integration des externen Rechnungswesens mit dem internen Risikomanagement. Zu den Komponenten der Bilanzierung gehören das Grundgeschäft, die Designation (Sicherungsinstrument zu Grundgeschäft), die (prospektiv...mehr

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Kapitel 5: Ansatz, Bewertun... / 6.2.2.2.2 Zugangsbewertung

Rz. 1069 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Bewertungsmaßstab für den Zugang finanzieller Vermögenswerte ist gem. IFRS 9.5.1.1 der fair value , der regelmäßig den Anschaffungskosten entspricht (IFRS 9 B5.1.1, IFRS 13 B5.1.2A). Besonderheiten ergeben sich innerhalb der IFRS insbesondere für die Behandlung von (vgl. Tz. 620)[1] Anschaffungsnebenkosten (Transaktionskosten) (vgl. Tz. 1070)...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.2.2.1.2.4.1 Änderung von anteilsbasierten Vergütungen

Rz. 169 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Textziffern IFRS 2.26–.29 enthalten Regelungen für Situationen, in denen anteilsbasierte Vergütungstransaktionen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente im Nachhinein geändert oder außerplanmäßig beendet werden. Solche Situationen sind abzugrenzen von Fällen, in denen eine anteilsbasierte Vergütungstransaktion endet, weil ein Mitarbe...mehr

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Kapitel 5: Ansatz, Bewertun... / 3.2.2.2.1 Erstbewertung

Rz. 747 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Eine Anlageimmobilie ist im Zugangszeitpunkt mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten einschließlich angefallener Transaktionskosten zu bewerten (IAS 40.20). Dabei ist es unerheblich, ob die Immobilie zum Zugangszeitpunkt bereits in betriebsbereitem Zustand ist oder sich noch im Bau bzw. in der Entwicklung befindet. Die Abgrenzung der...mehr

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Kapitel 5: Ansatz, Bewertun... / 1.2.2.2.2.6 Bewertungskonzept der Periodenabgrenzung (IAS 1.27)

Rz. 196 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Erlöse sind auch im IFRS-Abschluss grundsätzlich erst dann auszuweisen, wenn deren Höhe verlässlich bestimmt werden kann und wahrscheinlich ist, dass der aus der Transaktion folgende wirtschaftliche Nutzen dem Unternehmen zufließen wird (vgl. für Geschäftsjahre vor 2018: IAS 18.14(a) und (b); IAS 18.20(a) und (b)).[1] Nach IFRS 15.31, der IA...mehr

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Kapitel 14: Konzernabschlüs... / 1.2.1.2 Entstehungsgeschichte

Rz. 26 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die in IAS 28 geregelte Equity-Methode geht in seinen Ursprüngen auf die technische Behandlung von Tochtergesellschaften vor der Anwendung einer Vollkonsolidierungstechnik vor allen Dingen im angelsächsischen Raum zurück,[1] da zu früheren Zeiten der Vollkonsolidierung von nicht im Eigentum des Unternehmens stehenden Vermögenswerten eher able...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 1.2.2.2.2.1 Substanzielle Rechte versus Schutzrechte

Rz. 53 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Nach den Bestimmungen des IFRS 10 ist bei der Beurteilung bzgl. einer gegebenen Beherrschungsmöglichkeit ausdrücklich auf substanzielle Stimmrechte bzw. Stimmrechtsmehrheiten abzustellen. Sofern für relevante Entscheidungen die Zustimmung durch Dritte notwendig ist, liegt keine substanzielle Stimmrechtsmehrheit vor (IFRS 10.B36 i. V. m. IFRS ...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 7.1.2.3.3 Einheitsgrundsatz

Rz. 247 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Nach Abs. 3 Satz 1 ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der einbezogenen Unternehmen im Konzernabschluss so darzustellen, als ob diese Unternehmen insgesamt ein einziges Unternehmen wären. Zum Zwecke der Rechnungslegung wird eine wirtschaftliche (nicht rechtliche)[1] Einheit des Konzerns fingiert. Im Konzernabschluss sind daher sämtli...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.2.2.1.2.2.1 Erfassung der empfangenen Leistung

Rz. 140 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Im Rahmen einer anteilsbasierten Vergütungstransaktion fließen dem bilanzierenden Unternehmen Ressourcen zu, die in dessen Leistungsprozess ge- bzw. verbraucht werden. Für die bilanzielle Abbildung dieser empfangenen Gegenleistung ist von zentraler Bedeutung, ob es sich dabei um einen aktivierungsfähigen Vermögenswert handelt. Ist dies der F...mehr

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Kapitel 10: Anhangangaben / 2.1.2.2 Art und Zweck sowie Risiken, Vorteile und finanzielle Auswirkungen von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften (Nr. 3)

Rz. 32 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Nach § 285 Nr. 3 HGB sind Art und Zweck sowie Risiken, Vorteile und finanzielle Auswirkungen von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften (sog. außerbilanzielle Geschäfte) im Anhang anzugeben, soweit die Risiken und Vorteile wesentlich sind und die "Offenlegung" (gemeint ist: Anhangangabe) für die Beurteilung der Finanzlage des Unternehmens...mehr

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Kapitel 10: Anhangangaben / 2.2.2.1.1 Regelungsinhalt

Rz. 119 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 IAS 24.9 unterscheidet danach, ob es sich bei der nahestehenden Partei um (a) eine Person (person) oder (b) ein Unternehmen (entity) handelt. Bezugspunkt für die nahestehende Beziehung i. S. d. Angabepflichten ist dabei stets das berichterstattende Unternehmen (reporting entity). Dabei ist das Nahestehen nicht als einseitiger Zustand zu betr...mehr

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Kapitel 11: Lage- und Manag... / 1.1.2.2.4.1 Risikobericht zu Finanzinstrumenten (§ 289 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 HGB)

Rz. 90 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Nach § 289 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 HGB ist im Lagebericht einzugehen auf die Risikomanagementziele und -methoden des Unternehmens inkl. wesentlicher Absicherungsmethoden (Nr. 1a) und die Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie die Risiken aus Zahlungsstromschwankungen, denen das Unternehmen ausgesetzt ist (Nr. 1b). Die Angaben beziehe...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 19.2.3 Ausweis

Rz. 650 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Wegen seiner Beschaffenheit als nicht materieller Residualwert ist der goodwill unter dem Pflichtposten der immateriellen Vermögenswerte (IAS 1.54(c)) auszuweisen. Sofern der aus einem Unternehmenszusammenschluss hervorgegangene goodwill einen wesentlichen Bestandteil innerhalb der Bilanz bildet, kann mit Blick auf die Sicherstellung einer f...mehr

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Kapitel 10: Anhangangaben / 2.1 § 285 HGB

Rz. 21 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 § 285 Sonstige Pflichtangaben Ferner sind im Anhang anzugeben:mehr

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Kapitel 10: Anhangangaben / 2.2.5 Erläuterung zu IFRS 12

Rz. 178 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Der Standard bündelt die Angaben des Konsolidierungspakets: Tochterunternehmen (IFRS 10) Gemeinsame Vereinbarungen (Joint Arrangements, IFRS 11). Die grundlegenden Angabenotwendigkeiten drehen sich im Wesentlichen um die einzubeziehenden Unternehmen und die damit verbundenen Methoden. Die Zielsetzung der Anhangangaben des IFRS 12 entspricht der...mehr

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Kapitel 8: Gewinn- und Verl... / 2.2.2.4.2 Umsatzrealisierung bei Mehrkomponentengeschäften

Rz. 190 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Nach IFRS 15 sind einerseits mehrere voneinander abgrenzbare Leistungsverpflichtungen innerhalb eines Vertrags zu identifizieren und separat zu bilanzieren (IFRS 15.22, .27). Andererseits sind mehrere Verträge als eine Leistungsverpflichtung zu bilanzieren, wenn sie mit demselben Kunden oder diesem nahe stehenden Parteien, in zeitlicher Nähe...mehr

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Kapitel 7: Aktiva und Passi... / 4.2.1.1 Überblick

Rz. 427 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die IFRS sehen im Vergleich zum HGB keine explizite Definition von Rechnungsabgrenzungsposten vor. Jedoch existiert auch in den IFRS eine systemimmanente Notwendigkeit zur Bildung von Rechnungsabgrenzungsposten aufgrund des Prinzips der Periodenabgrenzung (accrual accounting). Der Ansatz eines Rechnungsabgrenzungspostens richtet sich nach de...mehr

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Kapitel 7: Aktiva und Passi... / 1.2.4 Künftige Entwicklungen

Rz. 171 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Leasingbilanzierung führt auch nach Reformierung zu weiteren, wenn auch anderen kontroversen Diskussionen. Kritisiert werden konzeptionelle Inkonsistenzen der Leasingnehmerbilanzierung, aber auch mangelnde Konkretisierungen[1] sowie die dem Risiken-Chancen-Modell unverändert folgende Leasinggeberbilanzierung.[2] Das IFRS IC beschäftigt s...mehr

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Kapitel 10: Anhangangaben / 2.2.1.3.1 Nahestehende Unternehmen und Personen nach IFRS:Anwendungsbereich Anwendungsbereich

Rz. 113 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 IAS 24 ist von allen nach IFRS bilanzierenden Unternehmen anzuwenden. Eine Beschränkung auf kapitalmarktorientierte Unternehmen existiert nicht. Selbiges gilt im Hinblick auf größen-, branchen- oder rechtsformabhängige Erleichterungen, auch diese sind in IAS 24 nicht vorgesehen. Rz. 114 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Nach IAS 24.2 gibt der Standar...mehr

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Kapitel 8: Gewinn- und Verl... / 2.1.1.4 Rechtspolitische Diskussion

Rz. 97 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Seit die internationale Rechnungslegung an Bedeutung in Deutschland gewonnen hat, wird diskutiert, ob eine Teilgewinnrealisierung bei Auftragsfertigung mit dem HGB vereinbar ist. Da durch BilMoG keine neuen Vorschriften hierzu eingeführt wurden und in der Gesetzesbegründung explizit betont wird, dass für eine Teilgewinnrealisierung bei Fertig...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 17.1.2.2.1 Maßgeblichkeit des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens

Rz. 574 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Anwendbarkeit der Bewertungsmethoden im Konzernabschluss setzt zum einen deren zulässige Anwendung im Jahresabschluss, zum anderen deren einheitliche Ausübung im Konzernabschluss voraus (§ 308 Abs. 1 Satz 1 HGB). Den Bezugspunkt im mehrstufigen Konzern bildet das oberste – einen Konzernabschluss aufstellende – Mutterunternehmen, sodass e...mehr

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Kapitel 5: Ansatz, Bewertun... / 1.2.2.2.3.4.4 Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes für nicht gehandelte Aktien

Rz. 326 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Mit dem Inkrafttreten des IFRS 9 ist die Möglichkeiten entfallen, Aktien zu Anschaffungskosten zu bewerten, sofern ein beizulegender Zeitwert nicht verlässlich ermittelt werden kann. Sämtliche Finanzinvestitionen in Eigenkapitalinstrumente und Verträge über diese Finanzinvestitionen müssen zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden. In wenige...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 13.2 IFRS

Rz. 514 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Gegenstand der Zwischenergebniseliminierung ist die Eliminierung realisierter Ergebnisse in Positionen der Einzelbilanzen. Sie unterscheidet sich von der Aufwands- und Ertragskonsolidierung dahingehend, dass von den Konsolidierungsmaßnahmen nicht nur Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung betroffen sind. So liegt in Fällen, in denen ein ...mehr

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Kapitel 8: Gewinn- und Verl... / 2.2.2.3.1 Grundlagen

Rz. 152 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Umsatzrealisierung nach IFRS 15 basiert auf dem 5-Stufen-Konzept (vgl. Tz. 133). Die 1. Stufe (Identifikation von Kundenverträgen) wurde bereits weitgehend erläutert. Eine umfassende Erläuterung der 3. Stufe (Bestimmung des Transaktionspreises) ist erfolgt. Rz. 153 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Eine noch erläuterungsbedürftige Voraussetzung z...mehr

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Kapitel 10: Anhangangaben / 5.1.2.4 Sonstige Angaben unter der Bilanz, insb. für Kleinstkapitalgesellschaften

Rz. 215 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Für Kleinstkapitalgesellschaften (§ 267a HGB) ergibt sich eine Pflicht zu weiteren Angaben unter der Bilanz bei Inanspruchnahme der ihnen zustehenden gesetzlichen Erleichterungen bei Aufstellung des Jahresabschlusses. § 264 Abs. 1 Satz 5 HGB ermöglicht es Kleinstkapitalgesellschaften auf die Aufstellung eines Anhangs zu verzichten, wenn best...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 14.1.1.1 Überblick

Rz. 517 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Konzern-GuV ergibt sich, indem die Einzel-GuVs der zu konsolidierenden Unternehmen zur Summen-GuV addiert werden und im Anschluss eine Bereinigung um konzerninterne Einflüsse vorgenommen wird. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung stellt sicher, dass die in der Konzern-GuV erfassten Erfolgsbeiträge ausschließlich aus Geschäften mit kon...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 11.2.2.3.2 Zurückerworbene Rechte

Rz. 439 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Ein als immaterieller Vermögenswert zurückerworbenes Recht ist gemäß IFRS 3.55 über die restliche Vertragsdauer der Vereinbarung, durch die dieses Recht zugestanden wird, abzuschreiben. Etwaige Vertragsverlängerungsoptionen finden somit keine Berücksichtigung. Kommt es in einer der Folgeperioden zu einer Veräußerung des zurückerworbenen Rech...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 1.2.2.1.2 Potenzielle Konsolidierungsobjekte

Rz. 47 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Als potenzielles Konsolidierungsobjekt kommt üblicherweise die Gesellschaft als rechtliche Einheit infrage. Darüber hinaus kann in Ausnahmefällen jedoch auch ein abgegrenzter Ausschnitt dieser Gesellschaft – ein sog. Silo[1] – das Konsolidierungsobjekt darstellen. Entsprechende Bestimmungen finden sich in IFRS 10.B76–B79. Die praktische Relev...mehr

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Kapitel 7: Aktiva und Passi... / 1.2.3.10.3 Übertragung des Vermögenswerts stellt keinen Verkauf dar

Rz. 170 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Sofern die Übertragung des Vermögenswerts keinen Verkauf nach den Regelungen in IFRS 15 darstellt, ist in der Folge auch keine (Rück-)Leasingvereinbarung abzubilden. Der nicht erfolgte Verkauf führt dazu, dass der Vermögenswert weder beim Verkäufer/Leasingnehmer ausgebucht noch beim Käufer/Leasinggeber eingebucht werden darf. In Höhe des Erl...mehr

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Kapitel 7: Aktiva und Passi... / 5.1.2.7 Anhangangabe

Rz. 493 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Kapitalgesellschaften müssen im Anhang gem. § 285 Nr. 23 HGB umfangreiche Angaben vornehmen (vgl. Kapitel 10). Diese betreffen die Höhe der Grund- und Sicherungspositionen sowie der Risiken. Auch ist zu beschreiben, welche Risiken durch welche Sicherungsinstrumente abgesichert werden und die jeweilige Art des Hedgings. Vorzunehmen sind ferne...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 11.2.2.6.2 Aufwärtskonsolidierung

Rz. 453 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Bei der Erstkonsolidierung wird der beizulegende Zeitwert der an den Käufer hingegebenen Gegenleistung gegen die Summe der beizulegenden Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schulden aufgerechnet. In den meisten Fällen stimmt der zeitliche Bezug der Gegenleistung und beizulegender Zeitwert des erworbenen Unternehmens überein. Dies ist...mehr

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Kapitel 7: Aktiva und Passi... / 5.1 § 254 HGB

Rz. 460 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 § 254 Bildung von Bewertungseinheiten 1Werden Vermögensgegenstände, Schulden, schwebende Geschäfte oder mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen zum Ausgleich gegenläufiger Wertänderungen oder Zahlungsströme aus dem Eintritt vergleichbarer Risiken mit Finanzinstrumenten zusammengefasst (Bewertungseinheit), sind § 249 Abs. 1, § 25...mehr

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Kapitel 5: Ansatz, Bewertun... / 1.2.2.2.3.4.3.4 Transaktionskosten

Rz. 325 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Bei der Wertbemessung ist keine Bereinigung des angesetzten Preises um Transaktionskosten vorzunehmen. Stattdessen ist auf die Regelungen anderer Standards zurückzugreifen. Die Nichtbeachtung von Transaktionskosten ist darauf zurückzuführen, dass sie kein Charakteristikum eines Vermögenswerts oder einer Schuld bilden, sondern typisch für bes...mehr

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Kapitel 7: Aktiva und Passi... / 3.1.1.1.3 Ansatzgebot und Ansatzwahlrechte für Leistungszusagen

Rz. 276 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Dem Arbeitgeber stehen nicht nur die vorstehend (vgl. Tz. 271 ff.) genannten unterschiedlichen Durchführungswege zur Verfügung, auch hinsichtlich der Art und Weise, wie er die Beiträge zur Finanzierung der versprochenen Versorgungsleistung erbringt, hat er verschiedene Möglichkeiten. Unterschieden werden leistungsorientierte Zusagen und beit...mehr

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Kapitel 5: Ansatz, Bewertun... / 1.2.2.2.4.2 Zugangs- und Folgebewertung

Rz. 351 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 In der folgenden Tabelle erfolgen Darstellungen nicht nur für die aktiven Bilanzpositionen, sondern im Sinne einer Gesamtbetrachtung auch z. B. für passive Bilanzpositionen und latente Steuern, auf die ansonsten in anderen Kapiteln eingegangen wird.mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 3.2.2.1 Erstbewertung

Rz. 498 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Rückstellungen sind beim erstmaligen Ansatz mit dem bestmöglichen Schätzwert (best estimate) der Ausgaben anzusetzen, die zum Abschlussstichtag zur Erfüllung der zugrunde liegenden Verpflichtung notwendig sind (IAS 37.36). Der Erfüllungsbetrag (expenditure required to settle) entspricht dabei dem geschätzten Betrag, den das Unternehmen bei v...mehr

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Kapitel 11: Lage- und Manag... / 1.1 §§ 289, 289a HGB

Rz. 1 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 § 289 Inhalt des Lageberichts (1) 1Im Lagebericht sind der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Kapitalgesellschaft so darzustellen, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird. 2Er hat eine ausgewogene und umfassende, dem Umfang und der Komplexität der Geschäftstätigkeit en...mehr

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Kapitel 10: Anhangangaben / 2.2.3 Erläuterung zu IFRS 2

Rz. 165 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Zur Erläuterung und Ergänzung der Darstellung von anteilsbasierten Vergütungen in Bilanz und Gesamtergebnisrechnung sind nach IFRS 2.44–.52 umfangreiche Anhangangaben vorgesehen.[1] Diese decken sich nur teilweise mit den nach § 285 Nr. 9 bzw. § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB geforderten Angaben und zeichnen sich insgesamt durch einen hohen Detaillier...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 19.2.1.2 Negativer Unterschiedsbetrag

Rz. 644 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Neben dem in der Praxis geläufigen Erwerb zu einem Preis oberhalb des Marktwerts und der damit einhergehenden Entstehung eines goodwill, ist es in Ausnahmefällen auch denkbar, dass ein Unternehmen einen Erwerb zu einem Preis unterhalb des Marktwerts tätigt und auf diese Weise ein negativer Unterschiedsbetrag entsteht (IFRS 3.34). Der Standard...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 16.1.2.1.2.5 Sonstige Fortschreibungen

Rz. 553 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Gewinn- oder Verlustanteil Der Anteil am Ergebnis der Tochterunternehmen, der den anderen Gesellschaftern zuzurechnen ist, ist auch bilanziell dem Anteil der anderen Gesellschafter gutzuschreiben bzw. zu belasten.[1] Rz. 554 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Zwischenergebniseliminierung Bei der Zwischenergebniseliminierung wird nach § 304 Abs. 1 HGB ni...mehr

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Kapitel 15: Prüfung / 5.2.2.2.4 Wesentliche Bewertungsgrundlagen und jahresabschlusspolitische Maßnahmen

Rz. 183 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Im Rahmen der Berichterstattung zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses ist nach Abs. 2 Satz 4 auch auf wesentliche Bewertungsgrundlagen sowie darauf einzugehen, welchen Einfluss Änderungen in den Bewertungsgrundlagen einschließlich der Ausübung von Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechten und der Ausnutzung von Ermessensspielräumen sowie sa...mehr