Fachbeiträge & Kommentare zu Nachhaltigkeit

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Die ... / 4.8 SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz

Zwar haben insbesondere das produzierende Gewerbe oder die Energiewirtschaft hohen Einfluss auf den Klimaschutz – einen Beitrag zur CO2-Reduktion kann jedoch jedes Unternehmen durch die Reduzierung seines CO2-Fußabdrucks leisten. Gerade in den Bereichen Produktion, Logistik, Dienstreisen und Gebäudesanierung gibt es hier zahlreiche Hebel für deutliche Verbesserungen. Neben b...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Die ... / 4.1 SDG 1: Keine Armut

KMU können in Deutschland vor allem über die Wirkungsbereiche auskömmliches Einkommen und Vereinbarkeit von Beruf und Familie Beiträge leisten, das SDG 1 zu erreichen. Neben Arbeitssuchenden sind besonders alleinerziehende Mütter und ältere Arbeitnehmer, die nicht Vollzeit arbeiten können, von nicht ausreichendem Einkommen betroffen. Hier können flexiblere Arbeitsverträge he...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Die ... / 4.3 SDG 4: Hochwertige Bildung

Dieses Ziel richtet sich nicht nur branchenbezogen ans Bildungswesen, darunter auch an Weiterbildungsdienstleister, die lebenslanges Lernen fördern oder Einrichtungen, die sich für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung einsetzen. Einen Beitrag können auch KMU vor allem bei Tätigkeiten im Niedriglohnbereich, bei der Auswahl und Begleitung von Auszubildenden, bei der Stärku...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Die ... / 4.5 SDG 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum

Wirtschaftliche Produktivität durch Diversifizierung, technologische Modernisierung und Innovation erhöhen, Ressourceneffizienz zu verbessern, Wirtschaftswachstum und Wohlstand von Umweltschäden zu entkoppeln, Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle sicherzustellen, sind mögliche Beschäftigung mit dem SDG 8. Dies geschieht in Deutschland häufig über lokale, reg...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Die ... / 3 Risiken und Chancen der SDG-Umsetzung für KMU

Gerade für KMU stellt die Berücksichtigung der Nachhaltigkeitsziele der UN eine große Hürde dar. Die eigenen finanziellen, personellen und technischen Ressourcen sind im Vergleich zu großen Unternehmen häufig beschränkter und müssen unmittelbar für den laufenden Betrieb eingesetzt werden. Insbesondere KMU in schwierigen wirtschaftlichen Situationen müssen alle Kräfte bündeln...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Umse... / 4 Wesentlichkeitsanalyse

Wesentlichkeitsanalysen haben sich in den vergangenen Jahren zu einem verbreiteten Instrument entwickelt. Sie sollen Unternehmen Orientierung darin geben, welche Nachhaltigkeitsaspekte für sie von besonderer Relevanz sind. Wurden sie lange als Mittel der Nachhaltigkeitsberichterstattung genutzt, finden sie immer mehr Anwendung für eine klare Nachhaltigkeitsstrategie in Unter...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Umse... / 2.2 Schritt 2: Klärung der Beziehungen

Für die Klärung der Beziehungen (Schritt 2) sind sowohl Workshops als auch Interviews geeignet. Dafür sollten zunächst die Auswirkungen des Unternehmens auf die Stakeholder und die Anforderungen der einzelnen Stakeholder-Gruppen an das Unternehmen erfasst, beschrieben und verstanden werden. Anschließend sollte sich in einem Perspektivwechsel das Unternehmen in die Situation ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Die ... / 4 Der Beitrag von KMU zur SDG-Umsetzung mit praktischen Beispielen

Um festzulegen, welche SGDs ein KMU priorisiert verfolgen sollte, ist es also ratsam, eine Einschätzung der positiven und negativen aktuellen sowie potenziellen Auswirkungen entlang der eigenen Wertschöpfungskette vorzunehmen. Es ist nicht das Ziel, auf möglichst viele SDGs einzuzahlen. Zum einen liegen viele Ziele nicht im Einflussbereich von Unternehmen, zum anderen sind s...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Die ... / 4.2 SDG 3: Gesundheit und Wohlergehen

KMU können Gesundheit und Wohlergehen ihrer Mitarbeitenden durch die konkreten Arbeitsbedingungen beeinflussen. Stress durch Arbeitsumfang und das Gefühl, den Ansprüchen inhaltlich und mengenmäßig nicht gerecht zu werden, kann krank machen. Unternehmen, die etwas zur Umsetzung des SDG 3 beitragen wollen, können eine offene Gesprächskultur über Belastung ermöglichen, Burnout-...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Die ... / 4.6 SDG 10: Weniger Ungleichheiten

Jedes Unternehmen kann einen Beitrag zu weniger Ungleichheit leisten, indem es Diversität, Inklusion und Integration fördert sowie Lohngleichheit und faire Geschäftsbeziehungen in der globalen Lieferkette sicherstellt. Analog zu SDG 1 ist eines der Hauptfelder zu SDG 10 für KMU die Lohnpolitik, die ein auskömmliches Einkommen verschaffen sollte. Ein weiteres wichtiges Thema ...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
Nachhaltigkeit in KMU: Die ... / Zusammenfassung

Überblick Der Beitrag zeigt auf, wie der HR-Bereich in KMU eine zentrale Rolle im Nachhaltigkeitsmanagement einnehmen kann. Aufgrund seiner Schnittstellenfunktion und seines direkten Zugangs zu Mitarbeitenden ist HR prädestiniert, nachhaltige Veränderungen im Unternehmen voranzutreiben. Es wird aufgezeigt, dass ohne das Engagement der Menschen – initiiert durch HR – keine nac...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Umse... / 2.1 Schritt 1: Stakeholder-Identifikation

Es wird empfohlen, die Identifikation von Stakeholdern (Schritt 1) mittels eines Brainstormings durchzuführen. Auf Basis dieser ersten Informationen besteht das übergeordnete Ziel der Stakeholder-Analyse darin, eine valide Datenbasis zu generieren. Zunächst sollte eine Liste mit den Personen, Organisationen und Gruppen erstellt werden, die Ansprüche oder Erwartungen an das Un...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Umse... / 2.3 Schritt 3: Relevanz und Interpretation

Die Festlegung der Wichtigkeit jedes einzelnen Stakeholders erfolgt anhand der Auswirkungen und Anforderungen, die in Schritt 2 ermittelt wurden. Diese gilt es nun nach festgelegten Kriterien einzuschätzen. In der Regel genügt eine Einstufung in der Abstufung "hoch/mittel/gering". Die getroffenen Annahmen/Bewertungen zu den einzelnen Stakeholdern (Schritt 3) sollten bei Beda...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Umse... / 5 Umsetzung durch vorhandene Instrumente (Compliance, Managementsysteme und DIN-Normen)

Die Struktur und Umsetzung eines Nachhaltigkeitsmanagementsystems kann auch auf vorhandenen Managementsystemen im Unternehmen aufbauen und sich an der kontinuierlichen Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung nach dem PDCA-Zyklus – Planen-Ausführen-Kontrollieren-Optimieren (Plan-Do-Check-Act) – orientieren. Diese Systeme verlangen in der Regel eine technisch-administrative B...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Die ... / Zusammenfassung

Überblick Die Vereinten Nationen haben sich 2015 auf 17 Nachhaltigkeitsziele verständigt, die Sustainable Development Goals (SDG). Sie schaffen die Grundlage dafür, weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde zu gestalten. Bis 2030 soll die nachhaltige Entwicklung aller Nationen mithilfe diese...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis Gold
Schritt für Schritt zum ene... / 3 Optimierung der Haustechnik

Die Haustechnik beeinflusst die Energieeffizienz eines Gebäudes ebenfalls maßgeblich. Neben dem Energieverbrauch spielt dabei die Nachhaltigkeit des eingesetzten Energieträgers eine entscheidende Rolle. Das GEG 2024 schreibt zu 65 % die Nutzung erneuerbarer Energien vor, was bei den meisten Bestandsgebäuden bislang nicht erreicht wird. Vor diesem Hintergrund steht bei der Op...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis Gold
Bestandsaufnahme – Der erst... / 1.2.6 Baualtersklassen J, K und L (2002 bis heute)

Baualtersklasse J (2002 bis 2009) Typische Merkmale der Baualtersklasse J sind moderne, klare Linien, funktionale Designs und häufig große Fensterflächen, die für viel Tageslicht im Gebäude sorgen. Die Raumaufteilung zeichnet sich durch offene Grundrisse aus, die den Wohnraum flexibel und offen für Kommunikation gestalten. Technisch sind die Gebäude mit zeitgemäßen Heiz- und ...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis Gold
Sanieren für die Zukunft – ... / 3 Entwicklung der energetischen Anforderungen an Gebäude

Die aktuell gültigen Energiestandards und Energieeffizienzklassen für die Einordnung von Gebäuden haben sich im Lauf der letzten 50 Jahre schrittweise entwickelt (siehe Abbildung 2). Abb. 2: Entwicklung des Primärenergiebedarfs von Heizungen über die letzten Jahrzehnte in Deutschland – Vergleich von Baurecht, Baupraxis und technisch Machbarem Bis in die 1970er Jahre gab es kei...mehr

Lexikonbeitrag aus Personal Office Premium
Employer Value Proposition ... / 3 Entwicklung

Die Ausarbeitung einer EVP ist ein strukturierter, evidenzbasierter Prozess. Dieser beginnt mit einer externen Analyse. Wettbewerbsvergleiche decken Differenzierungsmerkmale auf, Marktstudien liefern Trenddaten und Zielgruppen-Insights zeigen, welche Themen für potenzielle Bewerber relevant sind. Parallel dazu erfolgt eine interne Analyse: Mitarbeiterbefragungen, Workshops u...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
LkSG: Dokumentations- und B... / 6 Auswirkungen der CSRD auf die Dokumentations- und Berichtspflicht nach LkSG

Angesichts vielfältiger aktueller Entwicklungen auf der europäischen Ebene, die teilweise deutlich über die Regelungen des deutschen LkSG hinausgehen (CSDDD) bzw. die Berichterstattung des LkSG ggf. in eine breitere Berichterstattung zu nachhaltigkeitsorientierten Bereichen als Teilaspekt integrieren (CSRD), hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle für das Jahr ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
LkSG, CSRD und CSDDD: Sorgf... / Zusammenfassung

Überblick HINWEIS : Die EU-Kommission möchte mit einer Omnibus-Initiative weitreichende Änderungen zur Entbürokratisierung der Nachhaltigkeitsberichts- und Aufsichtspflichten für Unternehmen vornehmen. Die zahlreichen Entwicklungen in den kommenden Wochen und Monaten werden im Beitrag "Omnibus-Initiative: Entwurf mit weitreichenden Änderungen an CSRD, EU-Taxonomie und CSDDD v...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
LkSG: Einrichtung und Umset... / 4 Einrichtung eines Beschwerdeverfahrens in der gesamten Lieferkette

Unternehmen müssen das Beschwerdeverfahren entlang der gesamten Lieferkette anbieten. Das ergibt sich aus dem Zusammenspiel zwischen § 8 LkSG und § 9 LkSG: § 8 LkSG sieht vor, dass Unternehmen das Beschwerdeverfahren im eigenen Geschäftsbereich und bei unmittelbaren Zulieferern zur Verfügung stellen müssen. Unmittelbare Zulieferer sind direkte Vertragspartner des Unternehmens...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
LkSG: Anlassbezogenheit bei... / 1 Begrenzte Verantwortung in der Lieferkette

Trotz vielfacher Kritik von Seiten menschenrechtsbezogener Nichtregierungsorganisationen wurde das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) bei der Einführung am 1.1.2023 nicht auf die ganze Lieferkette bis zum Rohstoffzulieferer ausgedehnt. Im Mittelpunkt stehen vielmehr primär die unmittelbaren direkt vorgelagerten Zulieferer, weiter vorgelagerte Zulieferer der Lieferke...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
LkSG: Präventionsmaßnahmen ... / 3.1 Maßnahmen und Kontrollen im eigenen Geschäftsbereich

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Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
Projektmanagement im BGM / 3.5 Projektablaufplanung (PAP)

Im Anschluss an die Strukturplanung, die Rollen- und Aufgabenverteilung erfolgt die Festlegung einer logischen Reihenfolge, in der die einzelnen Aufgaben abgearbeitet werden sollen. Folgende Fragen helfen bei der Erstellung eines Projektablaufplans (PAP): Wie lange dauert eine Aufgabe? Wann beginnt/endet sie? Welche Aufgaben können parallel laufen (Abhängigkeiten prüfen)? Welch...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
Projektmanagement im BGM / 3.1 Auswahl Phasenmodell

Zu Beginn der Planung ist zu überlegen, welches Phasenmodell für das Projekt zugrunde gelegt werden soll. In der Literatur lassen sich verschiedene Ablaufmodelle für ein BGM finden, die sich alle am klassischen Managementkreislauf orientieren. Lediglich in der Benennung oder Aufteilung der Planungsstufen gibt es Unterschiede. Die gängigen Phasenmodelle decken sich auch mit d...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
LkSG: 6 Schritte zu größere... / 1.6 Multi-Stakeholder-Initiativen sollten Austausch und Dialog fördern

Es braucht Kooperationen, die Dialoge anregen, ohne einzelne Akteure von ihrer Verantwortung zu befreien. "Multi-Stakeholder-Initiativen können dann gut ergänzen, wenn man sie wirklich für den Erfahrungsaustausch nutzt und nicht als Ausrede vorschiebt", erklärt Johannes Blankenbach. Gesetze dürfe man nicht als Ersatz für eigene Sorgfaltspflichten oder gar als Vehikel für Haf...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
LkSG, CSRD und CSDDD: Sorgf... / 1 Grundlage der Sorgfaltspflichten

Mit dem LkSG macht der Gesetzgeber Unternehmen konkrete Vorgaben wie sie ihrer Verantwortung in der Lieferkette in Bezug auf die Achtung international anerkannter Menschenrechte nachkommen sollen. Dabei erfolgt nach § 2 LkSG sowie in Anlage 2 eine abschließende Aufzählung der zu beachtenden internationalen Vereinbarungen. Bei den aufgeführten Vereinbarungen kommt es nicht da...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
LkSG: Anlassbezogenheit bei... / 4.2 Ablauf einer anlassbezogenen Risikoanalyse bei mittelbaren Zulieferern

Der Ablauf einer anlassbezogenen Risikoanalyse bei vorgelagerten mittelbaren Zulieferern umfasst grundsätzlich 2 Schritte, die sukzessive aufeinander aufbauen. Schritt 1: Abstrakte Betrachtung potenzieller menschenrechtlicher und umweltbezogener Risiken Der 1. Schritt umfasst die abstrakte Untersuchung von potenziellen Risiken, insb. solchen, die spezifisch für eine Branche od...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
LkSG: Dokumentations- und B... / 2.3 Ausgestaltung und Umsetzung der Dokumentation nach LkSG

Bezüglich der konkreten Umsetzung haben Unternehmen verschiedene Möglichkeiten, die entsprechende Dokumentation im Unternehmen abzubilden: Digitale Plattformen und Software: Unternehmen können spezielle Softwarelösungen oder digitale Plattformen nutzen, die speziell für das Management von Lieferkettenrisiken und die Dokumentation der Sorgfaltspflichten entwickelt wurden. Dies...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
LkSG, CSRD und CSDDD: Sorgf... / 5 Sorgfaltspflichten nach der CSDDD

Das EU-Parlament hat im Frühjahr 2024 nach langen kontroversen Verhandlungen mit dem Rat und der Kommission die CSDDD endgültig verabschiedet, sodass die Richtlinie am 5.7.2024 im EU-Amtsblatt veröffentlicht werden konnte. Gegenüber dem Entwurf der Kommission ist es dabei vor allem zu einer massiven Einschränkung des unmittelbaren Anwendungsbereichs der neuen Vorgaben gekomm...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
LkSG, CSRD und CSDDD: Sorgf... / 2 Mindestschutz nach der Taxonomie-Verordnung

Die zeitlich erste konkrete Umsetzung der Sorgfaltspflichten erfolgte eher durch die Hintertür. Um bei eine Wirtschaftstätigkeiten als taxonomiekonform klassifizieren zu können, muss nach Art. 18 der EU-Taxonomie-VO auf der 3. Prüfstufe der Mindestschutz beachtet werden. Als mindestens zu schützen führt die EU die o. g. Menschenrechte auf. Die Taxonomie-Verordnung ist Kern d...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
LkSG: Anlassbezogenheit bei... / 3.1 Vorliegen einer substantiierten Kenntnis

Gemäß § 9 Abs. 3 LkSG ist es für einen Handlungsbedarf bei mittelbaren Zulieferern entscheidend, ob eine substantiierte Kenntnis bzgl. relevanter Risiken oder Pflichtverletzungen vorliegt. Wenn einem Unternehmen, das dieser Verpflichtung unterliegt, konkrete Hinweise vorliegen, die darauf hindeuten könnten, dass mittelbare Zulieferer möglicherweise Menschenrechts- oder Umwel...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
LkSG: Die Risikoanalyse nac... / 5 Schritt 2 der Risikoanalyse: Risikoerfassung und -identifizierung

Nachdem die Bestandsaufnahme erfolgt ist, sollte innerhalb der abstrakten Risikoanalyse ein besonderes Augenmerk auf branchen- und länderspezifische Risiken gelegt werden. Ziel ist es, Unternehmen mit erhöhtem Risikopotenzial sowie besonders gefährdete Personengruppen zu identifizieren, um eine geeignete Priorisierung für die anschließende konkrete Risikoanalyse zu schaffen....mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
LkSG: Die Risikoanalyse nac... / 5.2 Informationsquellen

Zur Ermittlung der Risiken können unter anderem nachfolgende externe Quellen herangezogen werden: CSR Risiko-Check: branchen-, produkt- und länderspezifische Risiken (Angebot der Agentur für Wirtschaft und Entwicklung)[1] Business and Human Rights Resource Center[2] Human Rights and Business Country Guides[3] Webseiten und Berichte zivilgesellschaftlicher oder Regierungsorganisa...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
LkSG: Hürden bei Vertragskl... / 6.3 Auditziel und Auditprozess

Zur Einhaltung des Transparenzgebots sollten Auditklauseln Ausführungen zum Auditziel und zum Auditprozedere enthalten. Der Vertragspartner des Verwenders von AGB muss grundsätzlich die Möglichkeit haben, sich aus den Klauseln zuverlässig über Inhalt und Umfang seiner Rechte und Pflichten zu informieren, damit er bei der Vertragsabwicklung nicht von der Durchsetzung seiner R...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
LkSG: Präventionsmaßnahmen ... / 3.2 Maßnahmen und Kontrollen in der Lieferkette

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Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
LkSG: Einrichtung und Umset... / 6.1 Interner oder externer Mechanismus

Unternehmen können ein unternehmensinternes Beschwerdeverfahren einrichten[1] oder sich an einem externen Beschwerdeverfahren beteiligen [2]. Beide Arten von Verfahren müssen den gleichen Anforderungen gerecht werden. Externes Beschwerdeverfahren meint zunächst die Beteiligung an Brancheninitiativen oder "Multi-Stakeholder-Initiativen".[3] Dabei schließen sich mehrere Unterneh...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Die Rolle der Lieferkette

Zusammenfassung Überblick Mit der fortschreitenden Globalisierung entstehen Belastungen von Menschen und Umwelt nicht mehr nur am Produktionsstandort des Unternehmens, sondern entlang einer komplexen Lieferkette. Etliche Produktionsschritte werden in andere Länder und Regionen ausgelagert. Dort sind sie häufig mit inakzeptablen Umwelt- und Arbeitsbedingungen verknüpft und sch...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Die ... / 4 Maßnahmenvorschläge zur Gestaltung und Optimierung einer nachhaltigen Lieferkette

Mit verschiedenen Maßnahmen lässt sich feststellen, ob die im Unternehmen definierten und eingeführten Regelungen für mehr Nachhaltigkeit auch eingehalten werden. Auch wenn diese Regelungen auf Freiwilligkeit basieren, sollte ihre Verbindlichkeit sichergestellt und überprüft werden. 4.1 Verhaltenskodex für Lieferanten Ein Verhaltenskodex für Lieferanten ist ein wichtiges Instr...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Die ... / 6 Die Lieferantenbewertung

Die Lieferantenbewertung ist ein systematischer Prozess, um die Leistung von Zulieferern anhand definierter Kriterien zu beurteilen. Sie wird vonseiten des Auftraggebers durchgeführt und soll die Lieferantenauswahl erleichtern. Ziel ist es, die Qualität der Zusammenarbeit zu optimieren, Haftungsrisiken zu minimieren und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Neben grundlegende...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Die ... / Zusammenfassung

Überblick Mit der fortschreitenden Globalisierung entstehen Belastungen von Menschen und Umwelt nicht mehr nur am Produktionsstandort des Unternehmens, sondern entlang einer komplexen Lieferkette. Etliche Produktionsschritte werden in andere Länder und Regionen ausgelagert. Dort sind sie häufig mit inakzeptablen Umwelt- und Arbeitsbedingungen verknüpft und schwer zu überprüf...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Die ... / 1 Gesetzliche Regelungen – Was KMU wissen müssen

Sowohl auf nationaler wie auf EU-Ebene wird die unternehmerische Verantwortung für die Einhaltung von ökologischen und sozialen Standards in globalen Lieferketten mittlerweile auch gesetzlich eingefordert. 1.1 Das Lieferkettensorgfaltsgesetz (LkSG) Ausgehend von den Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2011 hat sich die Diskussio...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Die ... / 3 Identifikation und Bewertung von Nachhaltigkeitsrisiken in der Lieferkette: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

Auch ein nachhaltiges und strukturiertes Lieferkettenmanagement wird sukzessiv in definierten Schritten aufgebaut. 3.1 Recherche und Erfassung Für eine fundierte Analyse der Lieferkette empfiehlt es sich, die den eigenen Produkten und Dienstleistungen in der Wertschöpfung vor- und nachgelagerten Lieferkettenstufen zu identifizieren. Dafür müssen die Produkte, Tätigkeiten oder ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Die ... / 3.3 Lückenanalyse

Die Wesentlichkeitsanalyse wird nun genutzt, um sie im Rahmen einer Lückenanalyse mit bestehenden Zielen, Maßnahmen und Prozessen abzugleichen. Dabei wird das Wissen über negative Nachhaltigkeitsauswirkungen und -risiken in diesem Prozessschritt mithilfe einer Soll-Ist-Analyse in Maßnahmen zur Gestaltung und Optimierung von Zielen, Prozessen und Maßnahmen der nachhaltigen Li...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Die ... / 4.1 Verhaltenskodex für Lieferanten

Ein Verhaltenskodex für Lieferanten ist ein wichtiges Instrument für eine Zusammenarbeit, die sich an den Prinzipien der Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Verantwortung ausrichtet. Er verpflichtet Zulieferbetriebe und Partner vertraglich, soziale und ökologische Standards in ihren Produkten und Rohstoffen zu gewährleisten. Der Kodex sollte auf die zentralen Rahmenwerke zu...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Die ... / 3.4 Nachhaltige Beschaffungskriterien

Um die Beschaffung von Waren und Dienstleistungen an den Prinzipien der Nachhaltigkeit auszurichten, bedarf es neben einem Verständnis der zentralen und risikobehafteten Lieferketten auch messbarer Ziele und überprüfbarer Kriterien. Bei der Festlegung der Anforderungen und entsprechenden Prüfkriterien kann auf eine Reihe unterstützender Leitfäden, produkt- und branchenspezifi...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Die ... / 3.5 Schulung der Mitarbeitenden

Um Lieferketten nachhaltiger zu gestalten, ist es sinnvoll, neben den Kompetenzen von Lieferanten auch die der eigenen Mitarbeitenden auf- und auszubauen. Zu den möglichen Maßnahmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung zählen: Schulungen, Workshops und Coachings (Wissen über Nachhaltigkeitsstandards/-anforderungen vermitteln) Umsetzung von Pilotprojekten bei Lieferante...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Die ... / 2 Einstieg in das nachhaltige Lieferkettenmanagement

Ziel eines nachhaltigen Lieferkettenmanagements ist es, negative Auswirkungen auf Menschen und Umwelt zu beheben oder zumindest zu minimieren sowie eine verantwortungsbewusste Unternehmensführung zu fördern. Dafür ist eine Betrachtung aller Wertschöpfungsschritte von Waren und Dienstleistungen unter wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Gesichtspunkten notwendig: von d...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Die ... / 1.2 CSDDD: Neue EU-Richtlinie zur Lieferkette

Auf Europäischer Ebene könnten Umweltsorgfaltspflichten in der Lieferkette bald noch kleinere Unternehmen betreffen. Die Europäische Union hat im Sommer 2024 eine EU-weite "Lieferkettenrichtlinie" Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) verabschiedet. Damit werden Europäische und ausländische Unternehmen EU-weit verpflichtet, sich für die Einhaltung bestimmt...mehr