Fachbeiträge & Kommentare zu Nachhaltigkeit

Beitrag aus Personal Office Premium
Wissensbilanz: Intellektuel... / 1.2 Nutzen und Vorteile Wissensbilanz

Unternehmen, die eine Wissensbilanz einführen, profitieren u. a. von diesen Vorteilen: Schaffung von Transparenz und Übersichtlichkeit auch in den immateriellen Bereichen eines Unternehmens Identifikation von Verbesserungsmöglichkeiten bei Mitarbeitern, Geschäftsbeziehungen und wesentlichen Prozessen Bessere Abstimmung von Maßnahmen mit den Unternehmenszielen und -stratgien Verb...mehr

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Wissensbilanz: Intellektuel... / 2.2.1 Schritt 1: Geschäftsmodell beschreiben

Der erste Arbeitsschritt befasst sich mit der Beschreibung des Geschäftsmodells, also mit der Beschreibung dessen, womit und wie ein Unternehmen heute sein Geld verdient und womit es das künftig (auf ca. 3-5 Jahre) tun möchte. Hier müssen nach dem Modell des AK-WB mindestens folgende Punkte behandelt werden: Bilanzierungsbereich (der Wissensbilanz): Welche Teile des Unternehm...mehr

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Wissensbilanz: Intellektuel... / 3 Fazit und Ausblick

Die Qualität von Produkten und Dienstleistungen werden immer ähnlicher. Der langfristige Erfolg von Unternehmen hängt daher zunehmend von anderen Faktoren ab, etwa dem Personal, der Qualität der internen Prozesse oder den Geschäftspartnerbeziehungen. Obwohl diese Faktoren wichtiger werden, ist es vor allem in kleinen Firmen immer noch nicht üblich, sich systematisch mit der ...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
Leistungsentgelt / 9.3 Konkurrenzregelungen und Beschränkungen

Der wohl gravierendste Unterschied zwischen den Leistungssystemen sind die strukturellen Eingriffe in die Auszahlung des Leistungsentgelts durch leistungsunabhängige Regulierungen. Dadurch verliert das beamtenrechtliche System nicht nur an Transparenz, sondern auch an motivatorischer Nachhaltigkeit beim Beschäftigten. Es ist nur schwer zu vermitteln, warum eine Leistungspräm...mehr

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Wissensbilanz: Intellektuel... / 1 Grundlegendes zur Wissensbilanz als Instrument des Wissensmanagements

Mit einer Wissensbilanz kann das immaterielle oder intellektuelle Kapital eines Unternehmens abgebildet, bewertet und verbessert werden. Sie zeigt nach Definition des "Leitfaden Wissensbilanz – Made in Germany" (Wissensbilanz-Leitfaden_2.0_Stand_2013.pdf (akwissensbilanz.org)), die Zusammenhänge zwischen den organisatorischen Zielen, den Geschäftsprozessen, dem intellektuell...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Überblick zur Ökodesign-Ver... / 1.3 Von der Compliance zur Wertschöpfung

Für Unternehmen bedeutet die neue Ökodesign-Verordnung (auch: Ecodesign for Sustainable Products Regulation, kurz ESPR) nicht in erster Linie Belastung, sondern einen langfristigen strategischen Hebel. Zwar stellt sie anfangs eine anspruchsvolle Umstellung dar, denn Designprozesse, Lieferketten und Produktstrategien müssen neu ausgerichtet werden. Doch gerade dadurch schafft...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Überblick zur Ökodesign-Ver... / 7.4 Governance als Beschleuniger der Transformation

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor, der sich wie ein roter Faden durch alle vier analysierten Fallstudien zieht, ist die Frage der Governance – also, wie Nachhaltigkeit strategisch im Unternehmen verankert ist. Denn die Qualität und Wirksamkeit der ökologischen und sozialen Transformation hängt nicht nur von technologischen Lösungen oder innovativen Geschäftsmodellen ab, sondern...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Überblick zur Ökodesign-Ver... / 6.1 Fallstudie 1: Textilunternehmen mit zirkulärem Designansatz – C&A

C&A zählt mit über 1.300 Stores in 17 Ländern zu den führenden Modeunternehmen Europas. Es bietet erschwingliche Alltagsmode für ein breites Publikum. Die Unternehmensstrategie ist zunehmend auf ökologische und soziale Nachhaltigkeit ausgerichtet und wird unter dem Leitbild der Nachhaltigkeitsstrategie 2028 verfolgt. 6.1.1 Circular Economy in der Praxis Ein zentrales Ziel von ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Überblick zur Ökodesign-Ver... / 2.4 Ganzheitlich eingebettet – ESPR im Kontext von Green Deal und Circular Economy Action Plan

Die neue Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte ist integraler Bestandteil des europäischen Green Deal und dessen Umsetzung im Circular Economy Action Plan. Als Schlüsselmechanismus in diesem Politikrahmen konkretisiert die Verordnung die strategischen Ziele der EU: Klimaneutralität, Ressourceneffizienz, Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Rohstoffverbrauch sowie ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Überblick zur Ökodesign-Ver... / 7.5 Fazit und Ausblick

Die vier Fallstudien zeigen eindrücklich, dass die ökologische Transformation von Produkten, Prozessen und Geschäftsmodellen machbar ist – aber sie ist weder trivial noch rein technisch lösbar. Vielmehr ist sie ein vielschichtiger Veränderungsprozess, der strategische Klarheit, operative Anpassungsfähigkeit und kulturellen Wandel erfordert. Die analysierten Unternehmen mache...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
Alternatives Entgeltanreiz-... / 4.2 Verwendung

Das für die Alternativen Entgeltanreiz-System zur Verfügung gestellte Budget kann nach § 18a Ab. 2 TVöD-VKA für Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsplatzattraktivität, der Gesundheitsförderung oder der Nachhaltigkeit verwendet werden. Die Aufzählung ist jedoch nicht abschließend ("kann"), sodass auch andere Ziele mit der Verwendung des Budgets verfolgt werden können. Die im...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Überblick zur Ökodesign-Ver... / 5 Digitaler Produktpass – Datentransparenz als Katalysator der Circular Economy

Der digitale Produktpass (Digital Product Passport, DPP) ist das datenbasierte Herzstück der neuen Ökodesign-Verordnung. Er stellt einen strukturierten, elektronisch zugänglichen Datensatz dar, der produktspezifische Informationen zu Nachhaltigkeit, Materialzusammensetzung, Energieverbrauch, Reparierbarkeit und Umweltwirkungen enthält. Ziel ist es, Transparenz entlang der ge...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Überblick zur Ökodesign-Ver... / 6.2.2 Praxisnahe Maßnahmen und Learnings für andere Unternehmen

Hilti zeigt exemplarisch, wie Digitalisierung als Hebel für Nachhaltigkeit in der Industrie effektiv eingesetzt werden kann. Unternehmen können sich daran orientieren, indem sie zunächst systematisch Umweltinformationen zu ihren Produkten erfassen und aufbereiten, idealerweise durch standardisierte Lebenszyklusanalysen. Die Veröffentlichung dieser Informationen über EPDs erh...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Überblick zur Ökodesign-Ver... / 6.3.2 Praxisnahe Maßnahmen und Learnings für andere Unternehmen

COR ist ein überzeugendes Beispiel dafür, wie auch mittelständische Unternehmen (KMU) mit überschaubaren Mitteln zirkuläre Geschäftsmodelle und ESG-Anforderungen erfolgreich umsetzen können. Entscheidend ist der Aufbau eines durchdachten Rücknahme- und Aufarbeitungsprozesses, der nahtlos in bestehende Logistikstrukturen integriert wird. Andere Unternehmen können sich daran o...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Überblick zur Ökodesign-Ver... / 6.4 Fallstudie 4: Remanufacturing als Geschäftsmodell – Girsberger

Girsberger ist ein traditionsreiches Schweizer Möbelunternehmen, das seit seiner Gründung im Jahr 1889 kontinuierlich Innovation mit handwerklicher Qualität verbindet. Mit Produktions- und Servicestandorten in der Schweiz, Deutschland und weiteren europäischen Ländern hat sich Girsberger nicht nur als Hersteller hochwertiger Büro- und Objektmöbel etabliert, sondern sich vor ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Überblick zur Ökodesign-Ver... / 3.2 Produktanforderungen neu gedacht – ESG als Designvorgabe

Mit der ESPR wird Nachhaltigkeit zur verbindlichen Designvorgabe. In Art. 5 der Verordnung sind 16 zentrale Produktanforderungen definiert, die künftig bei der Entwicklung und Vermarktung von Produkten berücksichtigt werden müssen – jeweils konkretisiert über delegierte Rechtsakte. Diese Anforderungen umfassen: Funktionsbeständigkeit und Langlebigkeit Zuverlässigkeit Wiederverw...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Überblick zur Ökodesign-Ver... / 6.1.1 Circular Economy in der Praxis

Ein zentrales Ziel von C&A ist es, bis 2028 rund 70 % des Produktportfolios nach zirkulären Designprinzipien auszurichten. Das heißt: Produkte sollen so gestaltet sein, dass sie langlebig, reparierbar, recycelbar oder biologisch abbaubar sind. Bereits 2022 konnte ein Anteil von 11 % erreicht werden – ein signifikanter Zwischenschritt auf dem Weg zu einer vollständig zirkulär...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Überblick zur Ökodesign-Ver... / 6.2.3 Relevanz für die Ökodesign-Verordnung

Hilti demonstriert eindrucksvoll, wie Digitalisierungs- und ESG-Initiativen in einem industriellen B2B-Kontext nicht nur zur Effizienzsteigerung und Kundenbindung beitragen, sondern auch gezielt als Vorbereitung auf die Anforderungen der kommenden Ökodesign-Verordnung (ESPR) dienen. Insbesondere die frühzeitige Bereitstellung standardisierter Lebenszyklusdaten, die Nutzung d...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Überblick zur Ökodesign-Ver... / 2 Definition, gesetzliche Grundlage und Zeitrahmen

Ökodesign bezeichnet die systematische Gestaltung von Produkten mit dem Ziel, ihre Umweltauswirkungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu minimieren – von der Rohstoffgewinnung über die Herstellung und Nutzung bis hin zu Reparatur, Wiederverwendung und Recycling. Im Unterschied zum breiteren Konzept der "Nachhaltigkeit", das ökologische, soziale und ökonomische Aspekte ...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
Alternatives Entgeltanreiz-... / 1 Einleitung

Mit Änderungstarifvertrag vom 25.10.2020 haben die Tarifvertragsparteien den § 18a TVöD-VKA eingeführt. Mit dieser Vorschrift wird es den Arbeitgebern im kommunalen Bereich ermöglicht, das Budget nach § 18 Abs. 3 TVöD-VKA (siehe Beitrag"Leistungsentgelt") ohne Leistungsdifferenzierung über alternative Anreize auszukehren. Dies ist neben der Einführung der Nr. 2 in der Protok...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Überblick zur Ökodesign-Ver... / 3 Wesentliche Themen und Geltungsbereich

Mit der neuen Ökodesign-Verordnung betritt die Europäische Union regulatorisches Neuland. Sie schafft erstmals einen verbindlichen Rahmen, der weit über energieverbrauchsrelevante Produkte hinausgeht und die ökologische Nachhaltigkeit ganzer Produktkategorien entlang ihres Lebenszyklus operationalisiert. Das strategische Ziel: ein Binnenmarkt, in dem nachhaltige Produkte zum...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
Alternatives Entgeltanreiz-... / 4 Alternatives Entgeltanreiz-System

Das Budget nach § 18a Abs. 1 TVöD-VKA kann für Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsplatzattraktivität, der Gesundheitsförderung oder der Nachhaltigkeit eingesetzt werden (z. B. für Zuschüsse für Fitnessstudios, Sonderzahlungen, Fahrkostenzuschüsse für ÖPNV/Job-Ticket, Sachbezüge, Kita-Zuschüsse oder Wertgutscheine). Ausdrücklich enthält der § 18a Abs. 2 TVöD-VKA keine Vorg...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
Alternatives Entgeltanreiz-... / 3 Umverteilung des Budgets

Alternativ zum System von Leistungszulage und Leistungsprämie (siehe Beitrag "Leistungsentgelt", Punkt 4) kann das in § 18 Abs. 3 TVöD-VKA geregelte Volumen des zur Ausschüttung vorgesehenen Gesamtbetrags durch Betriebs- oder einvernehmliche Dienstvereinbarung, in der insbesondere die Aufteilung des sich daraus ergebenden Budgets auf einzelne Maßnahmen geregelt wird, ganz od...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Überblick zur Ökodesign-Ver... / 3.6 Der Weg in die Umsetzung

Mit dem Inkrafttreten der Verordnung hat eine intensive Phase der Umsetzung mit klaren Fristen und wachsendem Handlungsdruck begonnen. Für Unternehmen bedeutet das: strategisch vorausdenken und operativ handeln. Im ersten Schritt startet die Bestandsaufnahme: Unternehmen sollten analysieren, welche ihrer Produkte unter die künftigen delegierten Rechtsakte fallen könnten, wie ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Entfernungspauschale für Fa... / 1.3.3 Weiträumiges Tätigkeitsgebiet

Soll der Arbeitnehmer aufgrund der Weisungen des Arbeitgebers seine berufliche Tätigkeit typischerweise arbeitstäglich in einem weiträumigen Tätigkeitsgebiet ausüben, findet für die Fahrten von der Wohnung zu diesem Tätigkeitsgebiet generell die Entfernungspauschale Anwendung. Ein weiträumiges Tätigkeitsgebiet liegt in ­Abgrenzung zur ersten Tätigkeitsstätte vor, wenn die ve...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Überblick zur Ökodesign-Ver... / 7.3 Dekarbonisierung als Differenzierungsfaktor – aber Scope 3 bleibt komplex

Alle vier analysierten Unternehmen verfolgen ambitionierte Klimaziele und dokumentieren ihre Fortschritte transparent – ein starkes Signal dafür, dass Dekarbonisierung zunehmend als strategischer Differenzierungsfaktor im Wettbewerb verstanden wird. Gleichzeitig zeigt sich: Die eigentliche Hürde liegt nicht im Bereich der direkten Emissionen (Scope 1 und 2), sondern in der k...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Überblick zur Ökodesign-Ver... / 6.2 Fallstudie 2: Elektronikhersteller mit digitalem Transparenzfokus – Hilti

Die Hilti Gruppe mit Sitz in Liechtenstein ist ein international tätiges Technologieunternehmen, das sich auf hochwertige Produkte und Dienstleistungen für die professionelle Bauindustrie spezialisiert hat. Das Unternehmen bietet ein breites Portfolio – von leistungsstarken Bohrhämmern bis hin zu digitalen Lösungen für das Flottenmanagement von Werkzeugparks – und verknüpft ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Derived No-Effect Level (DNEL) / 1 Verpflichtung nach REACH

Nach Art. 14 der REACH-Verordnung (1907/2006/EG) muss der Hersteller oder Importeur (Lieferant) für jeden registrierungspflichtigen Stoff, den er in Mengen von mehr als 10 t pro Jahr in Verkehr bringen will, eine Stoffsicherheitsbeurteilung (Chemical Safety Assessment – CSA) erstellen. Diese Beurteilung muss im Stoffsicherheitsbericht (Chemical Safety Report – CSR) dokumenti...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Geurts, EStG § 15... / 2.3 Nachhaltigkeit

Rz. 46 Das Merkmal "Nachhaltigkeit" grenzt den Bereich der steuerbaren Einkünfte i. S. d. dem EStG zugrunde liegenden Markteinkommenstheorie (§ 2 EStG Rz. 37ff.) von lediglich gelegentlichen Vermögensmehrungen ab. Gelegentliche Vermögensmehrungen, die nicht nachhaltig sind, unterliegen nur unter den Voraussetzungen der §§ 22, 23 EStG der ESt (z. B. gelegentliche Vermittlungs...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Geurts, EStG § 15... / 2.8.3.1 Gewerblicher Grundstückshandel

Rz. 140 Die Abgrenzung zwischen gewerblichem Grundstückshandel und dem Verkauf von Grundbesitz im Rahmen der privaten Vermögensverwaltung nimmt in Rspr. und Lit. einen breiten Raum ein.[1] Darin spiegelt sich nicht nur die Schwierigkeit einer eindeutigen Grenzziehung, sondern auch deren Gewichtigkeit, weil damit die ESt-Pflicht der erzielten Veräußerungsgewinne – ggf. auch d...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Geurts, EStG § 15... / 3.3.1 Grundsatz

Rz. 277 Eine Mitunternehmerschaft i. S. v. § 15 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 EStG bilden nur solche Personenzusammenschlüsse, die ein gewerbliches Unternehmen betreiben.[1] Dies wird aus der Besteuerungssystematik deutlich, dass die Mitunternehmerschaft selbst – nicht der Gesellschafter – Subjekt der Einkünftequalifikation bleibt und damit die Merkmale des § 15 Abs. 2 EStG zwingend sel...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Geurts, EStG § 15... / 2.8.3.2 An- und Verkauf von Wertpapieren

Rz. 197 Der An- und Verkauf von Wertpapieren auf eigene Rechnung erfüllt regelmäßig die Merkmale einer selbstständigen und nachhaltigen Betätigung in Gewinnerzielungsabsicht und ihrer Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr.[1] Selbstständigkeit ist zu bejahen, denn das Handeln auf eigene Rechnung bedeutet das Tragen des Erfolgsrisikos (Unternehmerrisiko); Untern...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Geurts, EStG § 15... / 3.3.3 Gewerblich geprägte Personengesellschaft (§ 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG)

Rz. 291 Aufgrund der Aufgabe der Gepräge-Rspr.[1] hat der Gesetzgeber mit Einfügung des Abs. 3 Nr. 2 in § 15 EStG reagiert. Mit dieser Gesetzesänderung ist die vormalige Rechtslage von Gesetzes wegen wieder eingeführt worden.[2] Demnach gilt die Tätigkeit der dort näher definierten gewerblich geprägten Personengesellschaften auch dann als Gewerbebetrieb, wenn sie nicht origi...mehr

Kommentar aus Personal Office Premium
Sauer, SGB III § 159 Ruhen ... / 2.3.4.3.1 Abbruch der Maßnahme

Rz. 471 Ein Abbruch kann nur vorliegen, wenn der Arbeitslose an einer von der Agentur für Arbeit geförderten beruflichen Eingliederungsmaßnahme, die begonnen hat, zunächst tatsächlich teilgenommen oder nur wegen Verhinderung (etwa arbeitsunfähige Erkrankung) nicht teilgenommen hat und sodann seinen Willen zum Abbruch der Eingliederungsmaßnahme eindeutig zum Ausdruck bringt. D...mehr

Kommentar aus Personal Office Premium
Sauer, SGB IX § 31 Leistung... / 2.2.4 Höhere Wirtschaftlichkeit

Rz. 14 Bei der Wirtschaftlichkeit gilt das ökonomische Prinzip. Dieses beinhaltet den Grundsatz, dass mit einem bestimmten Mitteleinsatz der größtmögliche Erfolg (Maximalprinzip) erzielt werden soll. Ziel ist immer die Abwendung/Minderung der Behinderung, die möglichst weitgehende Herstellung/Sicherung der Funktionen bzw. Fähigkeiten für eine möglichst lange Zeit, die Wieder...mehr

Kommentar aus Personal Office Premium
Sauer, SGB III § 159 Ruhen ... / 2.3.1.5.5.5.4 Einzelne außerordentliche Kündigungsgründe des Arbeitgebers

Rz. 355 Unter Berücksichtigung der notwendigen Einzelfallentscheidung, der Interessenabwägung und der Anlegung des Maßstabes der Verhältnismäßigkeit und Zumutbarkeit für den Arbeitgeber wird nachfolgend allein darauf abgestellt, ob Sachverhalte an sich einen wichtigen Grund für eine außerordentliche Kündigung darstellen können oder nicht. Dabei sind bei Ausschluss der ordent...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Umse... / 6 Kultur der Nachhaltigkeit im Unternehmen etablieren

Die Art und Weise, wie Unternehmen die Integration von Nachhaltigkeitsgrundsätzen in ihre Kultur und Arbeitspraktiken angehen, ist so unterschiedlich wie die Unternehmen selbst. Doch gemeinsam ist ihnen eine Erkenntnis: Nachhaltigkeit in Unternehmen wird nicht allein durch Regulatorik, Technologie und Managementsysteme umgesetzt, sondern durch die dort arbeitenden Menschen, ...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
Nachhaltigkeit in KMU: Die ... / 1 Die Rolle des HR-Bereichs für Nachhaltigkeit in KMU

HR kann aufgrund der zentralen Position und der speziellen Aufgabenfelder in einem Unternehmen eine entscheidende Funktion im Nachhaltigkeitsmanagement einnehmen. HR verantwortet das Employer Branding und die Aufgabe, neue Mitarbeitende zu gewinnen, zu schulen und zu entwickeln. HR verfügt auch über die Mittel, die Mitarbeitenden für einen Wandel zu befähigen. Auch die Werteent...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Nachhaltigkeit im Unternehmen - So gelingt der Einstieg

Begriff Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Nachhaltigkeit gleichwertig in ihre Unternehmensstrategie sowie in Prozesse und Strukturen zu integrieren. In den nachfolgenden Beiträgen stellen die Autoren Rahmenbedingungen, Treiber und Praxisbeispiele für nachhaltiges Handeln und entsprechende Vorteile für Unternehmen vor. Des Weiteren werden 7 konkrete Schritte ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Umse... / 6.4 Kommunikation über Nachhaltigkeit gestalten

Nachhaltigkeitskommunikation umfasst die transparente und authentische Kommunikation des Unternehmens über seine ökologische, soziale und ökonomische Verantwortungsbereichen. Sie dient nicht nur dazu, gesetzliche Anforderungen, wie zum Beispiel CSRD, zu erfüllen, sondern auch, das Vertrauen von Kunden, Mitarbeitende und Investoren zu stärken. Sie ist also auch und gerade für...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Umse... / 6.3 Wissensvermittlung über Nachhaltigkeit organisieren

Für eine nachhaltige Ausrichtung des Unternehmens ist es wichtig, alle Geschäftsprozesse genau zu durchleuchten und eingebettet in einer Nachhaltigkeitsstrategie so weiterzuentwickeln, dass sie auf die Nachhaltigkeitsziele einzahlen. Damit dies gelingt, ist es wichtig, möglichst viele derjenigen Mitarbeitenden einzubeziehen, die tagtäglich in den jeweiligen Prozess involvier...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Umse... / 3 Nachhaltigkeits-Bestandsaufnahme (IST/SOLL-Abgleich) mit Checkliste

Die IST-Analyse zeigt den Status Quo des Unternehmens bezüglich Nachhaltigkeit und bildet so eine fundierte Entscheidungsgrundlage für weitere Schritte in Richtung Wesentlichkeitsanalyse, Nachhaltigkeitsstrategie, Nachhaltigkeitsmanagement und Nachhaltigkeitsberichterstattung. Mit der IST-Analyse werden die Prozesse und Arbeitsabläufe in Sachen Nachhaltigkeit im Unternehmen ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Umse... / 1 Umsetzung von Nachhaltigkeit in KMU

Kleine und mittelständische Unternehmen verfügen oft nur über begrenzte Ressourcen, wenn es um die Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen geht. Daher ist eine pragmatische Vorgehensweise von großer Bedeutung. Statt gleich von einer umfassenden Transformation zu sprechen, können KMU erfolgreich sein, indem sie schrittweise vorgehen. So kann zum Beispiel ein 3-Jahresplan entwic...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Umse... / 6.1 Verständnis für Nachhaltigkeit schaffen

Verständnis für Nachhaltigkeit ist eine fundamentale Vorstufe für alles, was danach kommt. Bei einem so umfangreichen und komplexen Thema müssen Unternehmen intern zunächst eine gemeinsame Sprache finden. Jeder Mitarbeitende sollte verstehen, was Nachhaltigkeit ist, warum sie wichtig ist und wie das Unternehmen mit dem Thema umgeht. Mit diesem Wissen sind Mitarbeitende viel b...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Umse... / 6.2 Nachhaltige Unternehmenskultur kreieren

Die Unternehmenskultur bildet das Fundament einer jeden Organisation. Sie spiegelt Werte, Verhaltensweisen und Praktiken wider, die im Alltag des Unternehmens gelebt werden. Unternehmenskultur ist das unsichtbare Band, das die Denk- und Verhaltensweisen der Mitarbeitenden in einem Unternehmen vereint. Es umfasst Glaubenssätze, Normen, symbolische Elemente und Management-Prax...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
Nachhaltigkeit in KMU: Die ... / 2 Initiator und Motivator

HR ist dafür verantwortlich, die Systeme so zu gestalten, dass Compliance- und personalwirtschaftliche Risiken vermieden und Wertsteigerungschancen im Sinne der Unternehmensstrategie genutzt werden. Damit HR als Impulsgeber und Treiber für Nachhaltigkeit glaubhaft ist, sollte HR natürlich auch selbst nachhaltig arbeiten. Die gewonnenen Erfahrungen können dann in alle Unterne...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Umse... / 7 Aktionsplan umsetzen

Es gibt nahezu unzählige Möglichkeiten, mit kleinen und größeren Maßnahmen die Nachhaltigkeit des und im Unternehmen(s) in Eigeninitiative und unter Mitwirkung der Mitarbeitenden zu verbessern. Allerdings ist dabei zu berücksichtigen, dass die Maßnahmen ihre Zeit und ein Budget brauchen. Wer im andauernden Stress ist, wird keine Kapazitäten für neue Aufgaben haben. Und auch ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Die Bedeutung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) für KMU

Zusammenfassung Überblick Die Vereinten Nationen haben sich 2015 auf 17 Nachhaltigkeitsziele verständigt, die Sustainable Development Goals (SDG). Sie schaffen die Grundlage dafür, weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde zu gestalten. Bis 2030 soll die nachhaltige Entwicklung aller Nationen...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
Nachhaltigkeit in KMU: Die Rolle des HR-Bereichs

Zusammenfassung Überblick Der Beitrag zeigt auf, wie der HR-Bereich in KMU eine zentrale Rolle im Nachhaltigkeitsmanagement einnehmen kann. Aufgrund seiner Schnittstellenfunktion und seines direkten Zugangs zu Mitarbeitenden ist HR prädestiniert, nachhaltige Veränderungen im Unternehmen voranzutreiben. Es wird aufgezeigt, dass ohne das Engagement der Menschen – initiiert durch...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
Nachhaltigkeit in KMU: Die ... / 5 Aufbau eines Nachhaltigkeitsteams

Es gibt verschiedene Möglichkeiten und Wege, ein Nachhaltigkeitsteam aufzubauen. Wichtige Entscheidungskriterien dafür sind die Reife des Unternehmens in Sachen Nachhaltigkeit und das Vorhandensein spezifischer Funktionen wie zum Beispiel ein Umwelt- oder Nachhaltigkeitsbeauftragter. Crossfunktionale Arbeitsgruppe Wenn es weder Vorerfahrungen (aus anderen Querschnittsthemen w...mehr