Es gibt verschiedene Möglichkeiten und Wege, ein Nachhaltigkeitsteam aufzubauen. Wichtige Entscheidungskriterien dafür sind die Reife des Unternehmens in Sachen Nachhaltigkeit und das Vorhandensein spezifischer Funktionen wie zum Beispiel ein Umwelt- oder Nachhaltigkeitsbeauftragter.
Crossfunktionale Arbeitsgruppe
Wenn es weder Vorerfahrungen (aus anderen Querschnittsthemen wie Diversität oder betriebliche Gesundheit) noch bereits installierte Funktionen gibt, könnte zum Start eine crossfunktionale Arbeitsgruppe gebildet werden, um sich gemeinsam dem Thema anzunähern und verschiedene Perspektiven und Expertisen einzubeziehen. So werden weitere Erkenntnisse gewonnen und ein ganzheitliches Verständnis für das Thema wird erreicht. Diese Arbeitsgruppe sollte von HR initiiert und geleitet werden.
Um die Bandbreite von Nachhaltigkeitsthemen für das Unternehmen abzudecken, sollten dieser Gruppe folgende Experten angehören:
- Energiemanagement (Umstellung der Energieversorgung, Energieeinsparungen),
- Facility-Management (Gebäude, Fuhrpark),
- Arbeitssicherheit (Gesundheit),
- HR (Personalprozesse, Lohnsystem, Rekrutierung),
- Produktentwicklung/Produktion (nachhaltige Produkte, Lieferkette),
- Einkauf (nachhaltige Beschaffung, Lieferkette),
- Vertrieb (Lieferkette),
- Controlling (Finanzen, Compliance),
- Unternehmenskommunikation (Kommunikation) und
- Betriebsrat (sofern vorhanden, ansonsten Belegschaftsvertreter/Influencer).
Als zielführendes Instrument, um die Umsetzung vorzubereiten und zu begleiten, hat sich die Durchführung eines Kick-off-Workshops bewährt.
Informelles Netzwerk
Alternativ zu dieser funktionalen Besetzung des Nachhaltigkeits-Teams kann zum Start aber auch ein informelles Netzwerk installiert werden. Dieses besteht aus Personen (Influencern) unterschiedlicher Abteilungen, die da...