Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/P/M), Die Körperschaftsteuer, KStG § 31 Steuererklärungspflicht, Veranlagung und Erhebung der Körperschaftsteuer

Ausgewählte Literaturhinweise:

Musil/Burchard, Verfahrensrechtliche Fragen der elektronischen St-Erklärung iRd Projekts ELSTER, DStR 2007, 2290;

Knief, UntStRef: Die Festsetzung von St-Vorauszahlungen mit der BWA 2008, DStR 2008, 520;

Schulz, § 37b EStG – Pauschalierung der ESt bei Sachzuwendungen, NWB 2008, F 6 S 4937;

Niermann, Die Pauschalierung der ESt auf Sachzuwendungen ab 2007 (§ 37b EStG), DB 2008, 1231;

Lappas, Senkung der Bürokratiekosten durch elektronische St-Erklärungen?, Stbg 2009, 256;

Eichhorn, Zur Rechtmäßigkeit der Vorabanforderung von St-Erklärungen, DStR 2009, 1887;

Schiffers, Anpassung der St-Vorauszahlungen als Mittel zur Schonung der Liquidität, Stbg 2009, 341;

Brete, Das bevorzugte Anfordern von St-Erklärungen, StuW 2009, 362;

Jonas, Bürokratieabbau durch E-Bil, Ubg 2010, 601;

Richter/Kruczynski/Kurz, Die E-Bil: Ein Beitrag zum St-Bürokratieabbau?, DB 2010, 1604;

Suck, Die Anlage EÜR: Zwischen Risikomanagement und Rechtswidrigkeit, DStZ 2010, 606;

Rau, Das neue KapSt-Erhebungssystem für inl, von einer Wertpapiersammelbank verwahrte Aktien, DStR 2011, 2325;

Herzig/Briesemeister/Schäperclaus, E-Bil: Finale Fassung des BMF-Schr und der St-Taxonomie 2012, DB 2011, 2509;

Nebe, "Klebeheftung ade!" – Neue Grundsätze für die Verwendung von St-Erklärungsvordrucken, Stbg 2011, 337;

Kußmaul/Ollinger/Weiler, E-Bil: Krit Analyse aus betriebswirtsch Sicht, StuW 2012, 131;

Karla, Zur Rechtsgrundlage der E-Bil – Schlusspunkt der Diskussion oder neue Zweifelsfragen?, Ubg 2012, 753;

Schiffers, Aktuelle Bilanzierungsfragen bei BgA, DStZ 2012, 310;

Klein, Gewaltenteilung – Umgang der Fin-Verw mit der Legislative am Bsp der Cum-/Ex-Geschäfte, BB 2013, 1054;

Weber-Grellet, Die Funktion der KapSt im System der Abgeltung-St, DStR 2013, 1357 und 1412;

Strohner, Neujustierung von § 37b EStG durch den BFH, DB 2014, 387;

Meyer, E-Bil bei kommunalen BgA – Strategien zur Vermeidung, ZKF 2015, 124;

Schön, Cum-/Ex-Geschäfte – materiell-rechtliche und verfahrensrechtliche Fragen, RdF 2.2015;

Spengel/Eisgruber, Die nicht vorhandene Gesetzeslücke bei Cum-/Ex-Geschäften, DStR 2015, 785;

Amann, Voraussetzungen für die KapSt-Anrechnung bei Cum-/Ex-Aktiengeschäften, DB 2016, 1463;

Baum, Modernisierung des Besteuerungsverfahrens, NWB 2016, 2636 und 2706;

Fiand, Die Steigerung von Cum/Ex: Cum/Cum?, NWB 2016, 344;

Gläser/Schöllhorn, Die wes Neuerungen in der AO nach dem Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungverfahrens, DStR 2016, 1577;

Höring, Das Gesetz zur Reform der Investmentbesteuerung (InvStRefG), DStZ 2016, 727;

Klein, Die vertane Chance im sog "Cum-/Ex-Verfahren" – Nachschau des Hess FG-Urt v 12.02.2016 – 4 K 1684/14, BB 2016, 2006;

Kußmaul/Kloster, Dividendenstripping erneut im Fokus des Gesetzgebers, DB 2016, 849;

Spatscheck/Spilker, Cum-/Ex-Transaktionen im Fokus der St-Fahndung, DB 2016, 2920;

Spengel, Dringender Handlungsbedarf bei Cum-/Cum-Geschäften, DB 2016, 2988;

Kretzschmann/Schwarz, Verschärfte Anforderungen an die Anrechenbarkeit der KapSt gem § 36a EStG, FR 2017, 223;

Salzmann/Heufelder, Ist die weitere Bekämpfung von "Cum-/Cum-Geschäften" im grenzüberschreitenden Kontext durch den Gesetzgeber gerechtfertigt?, IStR 2017, 125.

1 Bedeutung der Vorschrift

 

Tz. 1

Stand: EL 90 – ET: 06/2017

Zur verfahrensmäßigen Durchführung der Besteuerung (zum Umfang dieses Begriffs s Tz 4) einschl der Anrechnung, Entrichtung und Vergütung der KSt sowie zur Festsetzung und Erhebung von St, die nach der veranlagten KSt bemessen werden (Zuschlag-St), enthält das KStG nur insoweit Vorschriften, als dies aufgrund der Besonderheiten bei Kö, Pers-Vereinigungen und Vermögensmassen erforderlich ist. Ansonsten verweist § 31 Abs 1 S 1 KStG auf die Vorschriften im EStG und erklärt diese für entspr anwendbar. Die Regelung des § 31 Abs 1 KStG ergänzt die Generalverweisung in § 8 Abs 1 KStG auf das EStG, die nur die Definition und die Ermittlung des Einkommens erfasst, nicht jedoch die verfahrensrechtlichen Regelungen zur Durchführung der Besteuerung. Obwohl in § 31 Abs 1 S 1 KStG nur auf die Vorschriften des EStG verwiesen wird, sind auch die Vorschriften der EStDV, die das Besteuerungsverfahren regeln, für den Bereich der KSt entspr anzuwenden, soweit sie auf einer tauglichen Ermächtigung im EStG beruhen. Eine solche im EStG enthaltene Ermächtigung wird über den Generalverweis in § 31 Abs 1 S 1 KStG auch für den Bereich der KSt berücksichtigt (s Hendricks, in H/R/N, KStG, § 31 Rz 6). Die entspr anwendbaren Vorschriften des EStG und der EStDV sind in der Aufzählung des R 8.1 Abs 1 KStR 2015 enthalten.

§ 31 Abs 1 und Abs 1a KStG gilt für alle unbeschr stpfl Kö, Pers-Vereinigungen und Vermögensmassen, § 31 Abs 2 KStG nur für diejenigen, die ihren Gewinn zulässigerweise nach einem vom Kj abw Wj ermitteln. Zur Geltung bei beschr Stpfl s Tz 2.

 

Tz. 2

Stand: EL 90 – ET: 06/2017

Die Vorschriften des EStG und der EStDV sind nur entspr anzuwenden, soweit das KStG nichts Anderes bestimmt. Eine dieser kstlichen Sondervorschriften enthält § 31 Abs 2 KStG, der – als Spezialregelung im Verhältnis zu § 37 Abs 1 EStG – die Entrichtung von Voraus...

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt Steuer Office Gold. Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich Steuer Office Gold 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Inhalt.


Meistgelesene beiträge