Reuber, Die Besteuerung der... / VIII. Grundsteuererlass
 

Tz. 53

Stand: EL 111 – ET: 04/2019

Die Grundsteuer ist zu erlassen, wenn

  • dessen Erhaltung wegen seiner Bedeutung für Wissenschaft, Kunst, Geschichte und Naturschutz im öffentlichen Interesse liegt (§ 32 Abs. 1 Nr. 1 GrStG) oder
  • es sich um öffentliche Grünanlagen, Spiel- und Sportplätze handelt und die jährlichen Kosten in der Regel den Rohertrag übersteigen (§ 32 Abs. 1 Nr. 2 GrStG).
 

Tz. 54

Stand: EL 111 – ET: 04/2019

Darüber hinaus wird die Grundsteuer (ganz oder teilweise) erlassen bei Betrieben der Land- und Forstwirtschaft und bei bebauten Grundstücken, wenn der Rohertrag stark gemindert wird und der Steuerschuldner diese Minderung nicht zu vertreten hat (§ 33 GrStG).

In anderen Fällen können Billigkeitsmaßnahmen der Gemeinden nach § 227 AO (Anhang 1b) in Betracht kommen (Abschn. 43 GrStR).

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