Reuber, Die Besteuerung der... / II. Gegenstand der Besteuerung
 

Tz. 2

Stand: EL 111 – ET: 04/2019

Die Gemeinden haben die Berechtigung darüber zu entscheiden, ob von dem in ihrem Gebiet liegenden Grundbesitz eine Grundsteuer zu erheben ist (§ 1 Abs. 2 GrStG; Anhang 12d). In den Ländern Berlin und Hamburg, in denen keine Gemeinden bestehen, steht die Berechtigung jeweils dem Land zu.

Die Entscheidung einer Kommune, ob sie Grundsteuer erheben möchte, geschieht durch Festsetzung eines Grundsteuerhebesatzes.

Zu dem Grundbesitz i. S. d. Grundsteuergesetzes zählen:

Neben dem Grund und Boden, Gebäude, die sonstigen Bestandteile und Zubehör (§ 68 Nr. 1 BewG), zählen auch Erbbaurechte, sonstige grundstücksgleiche Rechte sowie das Wohnungseigentum und das Teileigentum nach dem Wohnungseigentumsgesetz (§ 68 Nr. 2 und 3 BewG) zu dem Grundbesitz i. S. des Grundsteuergesetzes.

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