BStBK veröffentlicht Berufsstatistik 2022
Dies hat die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) in einer Pressemitteilung v. 5.5.2023 mitgeteilt. Danach machen die 3.251 neuen Kammermitglieder ein Plus von 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus. Die Steigerung gehe dabei insbesondere auf die anerkannten Berufsausübungsgesellschaften zurück.
Zuwachs durch Partnerschaftsgesellschaften mit beschränkter Berufshaftung
Wie die BStBK ausführt, bedürfen seit dem 1.11.2022 auch Partnerschaftsgesellschaften mit beschränkter Berufshaftung der Anerkennung und sind damit Mitglieder der Steuerberaterkammern. Grundlage hierfür sei das Gesetz zur Neuregelung des Berufsrechts der anwaltlichen und steuerberatenden Berufsausübungsgesellschaften.
Größte Steuerberaterkammern
Die mitgliederstärkste Steuerberaterkammer sei mit 13.427 Kammermitgliedern wie auch im Vorjahr die Steuerberaterkammer München – gefolgt von den Steuerberaterkammern Düsseldorf mit 10.052 und Hessen mit 9.234 Mitgliedern.
Anteil an Steuerberaterinnen und Syndikus-Steuerberatern
Die aktuelle Berufsstatistik zeige auch, dass sich immer mehr Frauen für den steuerberatenden Beruf begeistern. Im Vergleich zum Vorjahr sei ihr Anteil um 0,3 Prozent auf 37,8 Prozent gestiegen (insgesamt 34.476 Steuerberaterinnen in 2022).
Der Anteil an Syndikus-Steuerberatern habe 2022 um 5,1 Prozent zugenommen. Im Berufsstand seien aktuell 67,3 Prozent selbstständig und 32,7 Prozent als Angestellte tätig.
Bedeutung von weiteren Berufsqualifikationen
Laut BStBK ist rund ein Fünftel des Berufsstandes zusätzlich als Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt oder vereidigter Buchprüfer zugelassen. Zudem sei die Zahl der Fachberater für Internationales Steuerrecht 2022 unter den Berufsangehörigen im Vergleich zum Vorjahr um 4,8 Prozent, der Anteil der Fachberater für Zölle und Verbrauchsteuern sogar um 7,5 Prozent gestiegen.
Ausbildungssituation 2022
Wie die Statistik auch zeigt, sind in 2022 die Anzahl der Ausbildungsverhältnisse zum/zur Steuerfachangestellten (17.187) um 1 % gesunken. Die Anzahl der weiblichen Auszubildenden verringert sich dabei Jahr für Jahr.
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