Steuervergünstigung bei Umstrukturierungen im Konzern

In § 6a GrEStG wird eine grunderwerbsteuerliche Vergünstigung bei Umstrukturierungen im Konzern geregelt. Die Finanzverwaltung äußert sich mit Bezug auf jüngere BFH-Rechtsprechung ausführlich.

In den Gleich lautenden Erlassen v. 22.9.2020 nimmt die Finanzverwaltung Bezug auf sieben BFH-Urteile: BFH, Urteil v. 21.8.2019, II R 15/19 (II R 50/13), BFH, Urteil v. 21.8.2019, II R 16/19 (II R 36/14)BFH, Urteil v. 22.8.2019, II R 17/19 (II R 58/14)BFH, Urteil v. 22.8.2019, II R 18/19 (II R 62/14)BFH, Urteil v. 21.8.2019, II R 19/19 (II R 63/14)BFH, Urteil v. 21.8.2019, II R 20/19 (II R 53/15)BFH, Urteil v. 21.8.2019, II R 21/19 (II R 56/15).

Anwendung des § 6a GrEStG

Die Finanzverwaltung äußert sich zu den Grundsätzen der Rechtsprechung und der Anwendung der § 6a GrEStG. Im Fokus des Erlasses stehen u.a.

  • Begünstigungsfähige Erwerbsvorgänge
  • Beteiligte
  • Folgen der Nichteinhaltung der Nachbehaltensfrist
  • Verhältnis der §§ 5, 6 GrEStG zu § 6a GrEStG

Der Erlass enthält ein zusammenfassendes Beispiel und erläutert zudem den Anwendungsbereich der Vorschrift.

Gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder v. 22.9.2020

Schlagworte zum Thema:  Grunderwerbsteuer, Konzern, Steuerfreiheit