Betriebliche Fahrräder: Durchschnittswerte der privaten Nutzung

Die Finanzverwaltung äußert sich zu den steuerlichen Folgen der Überlassung eines betrieblichen Fahrrads. Dabei werden auch die Durchschnittswerte der privaten Nutzung ab dem Kalenderjahr 2019 bekannt gegeben.

Bewertung des geldwerten Vorteils 

Die Bewertung des geldwerten Vorteils für die Überlassung erfolgt nach § 8 Abs. 2 Satz 10 EStG. Danach wird grundsätzlich als monatlicher Durchschnittswert der privaten Nutzung 1 % der auf volle 100 EUR abgerundeten unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers, Importeurs oder Großhändlers im Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Fahrrads einschließlich der Umsatzsteuer festgesetzt. Dies gilt einschließlich für Privatfahrten, Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte sowie Fahrten nach § 9 Absatz 1 Satz 3 Nummer 4a Satz 3 EStG und Familienheimfahrten im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung. Die Finanzverwaltung unterscheidet speziell bei der Überlassung von Fahrrädern bei der Bewertung zwischen einer erstmaligen Überlassung vor dem 1.1.2019 und einer erstmaligen Überlassung nach dem 31.12.2018 und vor dem 1.1.2022.

Eine ausführliche Kommentierung finden Sie in Kürze an dieser Stelle. 

Gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder v 13.3.2019

Schlagworte zum Thema:  Geldwerter Vorteil, Lohnsteuer, Bewertung