Mittelstand meets Startups
Fast 40 Prozent der Studienteilnehmer haben bereits Kooperationserfahrungen mit Startups gesammelt – und sind sehr zufrieden damit.
95 Prozent der KMU, die bereits mit Startups zusammengearbeitet haben, würden dies auch künftig tun. 80 Prozent würden eine solche Kooperation weiterempfehlen. Und in fast 70 Prozent der Fälle wurden die Ziele der Zusammenarbeit ohne nennenswerte Abweichungen erreicht.
Warum KMU Startups brauchen
„Die allermeisten Mittelständler haben erkannt, dass die Digitalisierung nicht spurlos an ihnen vorbeigeht. So sehen etwa 40 Prozent darin eine große Herausforderung und erkennen den Handlungsbedarf bei der Anpassung oder Neugestaltung ihrer Produkte und Prozesse. Und genau dafür brauchen sie die Agilität und das Know-how der Startups“, erklärt Christof Starke, Leiter des Fachbereichs Gründung und Innovation im RKW Kompetenzzentrum.
Fast 65 Prozent der befragten Mittelständler wollen mit der Zusammenarbeit neue Technologien erschließen, 61 Prozent Produktinnovationen entwickeln und 55 Prozent den Einstieg in neue Märkte erreichen.
Wie Unternehmen und Startups sich finden
Die meisten Kooperationen sind allerdings vonseiten der KMU nicht strategisch geplant: Über 70 Prozent der Kontakte mit Startups ergeben sich eher zufällig. Nur 27 Prozent der KMU ergreifen Maßnahmen, um gezielt Kontakt zu Jungunternehmen aufzunehmen. Möglichkeiten dazu gäbe es indes zuhauf: Nicht nur das RKW fördert mit Veranstaltungen und Workshop-Reihen das Match-Making von etablierten Unternehmen und Startups. Die beiden Gründer Christoph Baier und Philipp Kallenbach haben sich mit ihrem Startup "Ambi-Vation" genau darauf spezialisiert: Nämlich Unternehmen mit passenden Startups zusammenzubringen und umgekehrt. Sie scouten gezielt im Auftrag von Firmen, organisieren Networking- und Matching-Evens, beraten bei Kooperationsvereinbarungen und begleiten die Zusammenarbeit von etablierten Unternehmen und Startups. Im Interview mit der Haufe Online Redaktion geben sie Tipps für die Zusammenarbeit mit Startups.
Auch die HR Innovation Roadshow von DGFP und Bundesverband Deutsche Startups ist ein Format, das darauf abzielt etablierte Unternehmen und Startups zusammenzubringen - in diesem Fall mit speziellem HR-Fokus. Jeweils 10-15 HR-Startups stellen sich in verschieden Städten in ganz Deutschland in kurzen Pitches Personalern aus etablierten Unternehmen vor. Die Veranstaltung kommt offenbar gut an. Sie findet bereits das dritte Jahr in Folge statt.
Deutsches Startup-Ökosystem gewinn an Reife
-
Workation und Homeoffice im Ausland: Was Arbeitgeber wissen müssen
400
-
Essenszuschuss als steuerfreier Benefit
231
-
Acht rettende Sätze für schwierige Gesprächssituationen
224
-
BEM ist Pflicht des Arbeitgebers
189
-
Mitarbeiterfluktuation managen
1394
-
Das sind die 25 größten Anbieter für HR-Software
138
-
Pflicht zur psychischen Gefährdungsbeurteilung
126
-
Probezeitgespräche als Feedbackquelle für den Onboarding-Prozess
109
-
Der große NLP-Bluff Teil I: Wie alles begann
1088
-
Studie offenbart zu wenige Strukturen beim Onboarding
93
-
Bei sozialer Nachhaltigkeit erreicht Deutschland kein einziges Ziel
10.06.2026
-
Führung – der blinde Fleck der Transformation
10.06.2026
-
Mitarbeiterbefragungen als Steuerungsinstrument
10.06.2026
-
Warum Transformation ohne Daten scheitert
10.06.2026
-
Das "Great Flattening" greift um sich
10.06.2026
-
Erwartungen im HR-Softwaremarkt sind gedämpft
09.06.2026
-
Warum Sportler wie auch Unternehmen einen Testlauf brauchen
09.06.2026
-
Das sind die HR-Influencer 2026
09.06.2026
-
Sorgenkind duale Berufsausbildung
08.06.2026
-
Fußball-WM könnte Arbeitgeber weltweit 14,5 Milliarden Euro kosten
05.06.2026