Deutsche Messe startet Hybrid-Offensive
Die Deutsche Messe Hannover hat im September eine Hybrid-Offensive gestartet und bietet Kunden eine Online-Event-Plattform, die laut Messegesellschaft jedem Event flexibel angepasst werden kann. Dreh- und Angelpunkt des Angebots ist das "H’Up", Hannovers erste multifunktionale Eventlocation mit Streaming-Studio auf dem Messegelände. Damit sollen Hybrid- und Live-Events aus einer Hand ermöglicht werden.
Die Halle 18 (mit ihren 3.250 Quadratmeter) wird derzeit in eine Location mit fünf fest installierten Streaming-Bühnen und den entsprechenden Kulissen umgebaut. Die unterschiedlichen Bühnen bieten Platz für eine Podiumsdiskussion, das kleinere Gespräch, das Interview – bis hin zu Bühnen für Produktpräsentationen und Flächen mit Holografie-Technik. Die räumliche Infrastruktur, 5G-Technik und die fest installierte Veranstaltungs- und Streamingtechnik sollen sowohl Ad-hoc-Livestreams als auch aufwändig geplante Eventproduktionen möglich machen.
Wenn Messehallen zu Videostudios weden
Ein erstes Beispiel, wie eine traditionelle Messe in ein digitales Format überführt werden kann, wurde in Hannover mit den "Digital Days" gezeigt. Sie wurden im Juli 2020 erstmals als Online-Konferenz umgesetzt. "Das H’Up ist einmalig und besonders in Corona-Zeiten für Kunden ein wichtiges, neues Instrument für Geschäftsanbahnung", sagte Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Messe. Das "H’Up" ist bereits jetzt mit allen Services unter www.hup.events buchbar - von der Konzeption über die Planung bis hin zur Umsetzung eines Events mit beispielsweise Gästemanagement, Catering, Personal, Technik und Mobiliar.
Die Messe besitzt neben dem "H´Up" noch eine "Media Factory", die aus 15 Film- und Tonstudios besteht. Es handelt sich um das ehemalige NDR-Sendezentrum, das von der Deutschen Messe übernommen wurde und in dem jetzt Video- und Audiobeiträge für die digitale B2B-Kommunikation produziert werden.
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