14.05.2014 | Bewerbermanagement

Award für das beste Absageschreiben ausgelobt

Schafft es ein Bewerber nicht zu überzeugen, sollten Unternehmen ihn trotzdem mit einem guten Absageschreiben an sich binden.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Aufgrund des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes verkürzen viele Unternehmen ihr Absageschreiben an Bewerber auf das Notwendigste. Dabei stellt der Brief ein wichtiges Employer-Branding-Instrument dar. Ein Award soll darauf aufmerksam machen: Die besten Absageschreiben werden prämiert.

Unter 100 Absageschreiben hat die österreichische Agentur Wortwelt in einer Analyse lediglich zwei Briefe aufgespürt, die sich positiv von den 98 anderen hervorhoben. Und selbst einer dieser beiden war noch negativ geprägt: Er traf erst zwei Monate nach dem Vorstellungsgespräch beim abgelehnten Bewerber ein.

Das kostengünstige Employer-Branding-Instrument nutzen

Auf diese Weise vergeben sich Unternehmen die Chance auf ein kostengünstiges und sehr wirksames Employer-Branding-Instrument, wie Erik Bethkenhagen, Geschäftsführer von Kienbaum Communications, bestätigt: „Absageschreiben haben Einfluss auf das Image eines Unternehmens als Arbeitgeber – positiv wie negativ. Oft folgt auf eine mühsam ausgearbeitete Bewerbung bloß eine kurze und standardisierte Absage. Damit sorgen Personaler nicht nur für Frust bei den abgelehnten Kandidaten, sondern schaden auch der eigenen Arbeitgebermarke.“ Negative Äußerungen über ein Unternehmen verbreiten sich sehr schnell und tausendfach über das Internet und über soziale Netzwerke. Deshalb rät Bethkenhagen Arbeitgebern dringend zu einer offenen und wertschätzenden Kommunikation mit Bewerbern.

Vorbildliches Absageschreiben wird prämiert

In diesem Jahr setzt Kienbaum Communications seine Award-Reihe rund um die Bewerberkommunikation fort. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern Jobware und Personalmagazin zeichnet die Beratung für HR-Kommunikation vorbildliche Absageschreiben von Unternehmen in Deutschland aus. Prämiert werden die besten Absageschreiben insgesamt. Weitere Awards werden in den Kategorien „Auszubildende“ und „Praktikum/Trainee“ vergeben. Bis zum 30. Juni können Unternehmen ihre Absageschreiben einsenden. Parallel führt Kienbaum Communications zusammen mit den Kooperationspartnern eine Online-Befragung durch, um herauszufinden, wie das beste Absageschreiben aus Sicht eines Bewerbers aussehen sollte.

Die drei besten Absageschreiben in der jeweiligen Kategorie werden im Oktober auf der Messe Zukunft Personal in Köln prämiert und zusammen mit den Ergebnissen der Kandidatenbefragung in einem Buch veröffentlicht.

Per E-Mail oder Post bis 30. Juni bewerben

Wer sich am Award „Beste Absageschreiben“ beteiligen möchte, kann seine Absageschreiben bis 30. Juni einreichen bei Tamara Peter,

per E-Mail: tamara.peter@kienbaum.de

oder per Post: Kienbaum Communications GmbH & Co. KG, Tamara Peter, Ahlefelder Straße 47, 51645 Gummersbach.

Weitere Informationen unter Telefon 02261/703-1429.

Schlagworte zum Thema:  Bewerbermanagement, Bewerbung, Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

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