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KI & Organisation

KI verändert nicht nur Jobs. Sie verändert Organisationen.

KI verändert nicht nur Tätigkeiten. In Zukunft arbeiten Menschen und KI-Agenten immer enger zusammen. Damit verändern sich Rollen, Verantwortlichkeiten und Strukturen. Die entscheidende Frage lautet: Wie gestalten Unternehmen diese hybride Organisation? 

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50 Prozent aller Geschäftsentscheidungen könnten bis 2027 KI-unterstützt oder automatisiert sein. 39 Prozent der heute benötigten Kernkompetenzen werden sich bis 2030 verändern oder an Bedeutung verlieren. Gleichzeitig setzen Führungskräfte 3,1-mal eher auf Neueinstellungen als darauf, bestehende Teams für neue Anforderungen weiterzuentwickeln. 

Die Gartner Data & Analytics Predictions 2025, der Future of Jobs Report 2025 des World Economic Forum sowie eine Deloitte-Befragung unter 13.000 Führungskräften aus dem Jahr 2025 beleuchten unterschiedliche Facetten derselben Herausforderung: KI verändert Tätigkeiten und Kompetenzanforderungen in hohem Tempo. Gleichzeitig deutet die Präferenz für Neueinstellungen auf ein weiteres Problem hin: Viele Unternehmen reagieren auf neue Anforderungen eher mit zusätzlichem Talent von außen, statt vorhandene Fähigkeiten gezielt weiterzuentwickeln und ihre Workforce vorausschauend aufzustellen. 

Dabei geht es um mehr als neue Skills und Berufsbilder. Je stärker KI analysiert, Empfehlungen gibt, Entscheidungen vorbereitet und Aufgaben eigenständig übernimmt, desto weniger ist sie lediglich ein Werkzeug. KI-Agenten werden zunehmend Teil der Wertschöpfung. Damit verändert sich auch die Frage, wie Arbeit organisiert wird. Entscheidend ist nicht mehr nur, was KI kann, sondern wie Menschen und KI in einer Organisation gemeinsam bestmögliche Leistung erbringen. 

Die Organisation der Zukunft ist hybrid 

Damit entstehen neue Managementfragen: Welche Aufgaben übernimmt der Mensch, welche ein KI-Agent und wo arbeiten beide zusammen? Wie verändern sich dadurch Rollen, Teams und Kapazitäten? Welche Fähigkeiten werden künftig benötigt? Und wie werden Entscheidungsrechte, Kontrolle und Verantwortung verteilt? 

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Was zunächst wie eine Technologiefrage klingt, ist deshalb vor allem eine Frage des Organisationsdesigns. Denn bessere Organisationen entstehen nicht zufällig. Rollen, Verantwortlichkeiten, Entscheidungswege, Fähigkeiten und Ressourcen müssen bewusst auf Strategie und Ziele ausgerichtet werden. Das gilt umso mehr, wenn neben Menschen zunehmend auch KI-Agenten Aufgaben innerhalb der Organisation übernehmen. 

AI-ready ist deshalb nicht, wer KI nutzt. AI-ready ist, wer seine Organisation dafür gestalten kann. 

Genau hier kommt Organizational Performance ins Spiel. Sie entsteht, wenn Strukturen, Menschen, KI-gestützte Arbeit und Ressourcen so zusammenspielen, dass die Organisation ihre Ziele erreicht und anpassungsfähig bleibt. Das stärkt die personelle, produktive und finanzielle Performance. 

Wie bereit sind unsere Organisationen? 

Ein Blick auf die Gegenwart zeigt, wie groß die Aufgabe ist. Der Organizational Performance Report 2026 von Ingentis und Prof. Dr. Stephan Fischer von der Hochschule Pforzheim basiert auf einer Befragung von mehr als 1.200 Erwerbstätigen in Deutschland und den USA.

Advertorial Ingentis 07.09 Organizational Performance Report

Deutsche Unternehmen schöpfen nach Einschätzung der Befragten nur rund 60 Prozent ihres Leistungspotenzials aus. In den USA sind es etwa 70 Prozent. Gleichzeitig ist Veränderung längst Normalität: Drei von vier Befragten berichten von Reorganisationen innerhalb der vergangenen fünf Jahre. Doch nur knapp 17 Prozent der Befragten in Deutschland bewerten die erlebte Reorganisation als erfolgreich. Und nur etwa jede dritte Person hat Klarheit darüber, wer in der eigenen Organisation wofür verantwortlich ist. 

Das führt zu einem bemerkenswerten Widerspruch: Wir diskutieren bereits darüber, welche Aufgaben KI-Agenten künftig übernehmen sollen, während viele Unternehmen noch nicht einmal Transparenz darüber haben, wie ihre heutige Organisation funktioniert. 

Was man nicht sieht, kann man nicht gestalten 

Wer eine hybride Organisation gestalten will, braucht zunächst ein klares Bild davon, wie die heutige Organisation tatsächlich funktioniert. Dazu gehört Transparenz über Strukturen, Verantwortlichkeiten, Fähigkeiten, Kapazitäten und Abhängigkeiten. Erst auf dieser Grundlage wird sichtbar, wo Engpässe entstehen, Ressourcen fehlen oder Strukturen die Performance behindern. 

Doch Transparenz ist nur der Anfang. Aus Daten müssen Erkenntnisse werden, auf deren Basis sich bessere organisationale Entscheidungen treffen lassen. Genau das meint Organizational Intelligence. 

Solche Entscheidungen werden künftig häufiger nötig. Märkte, Technologien und Anforderungen an die Belegschaft verändern sich schneller als klassische Reorganisationszyklen. Organisationsgestaltung wird deshalb zu einer kontinuierlichen Managementaufgabe. Die entscheidende Frage ist nicht, ob sich Organisationen verändern, sondern ob Unternehmen diese Veränderung bewusst gestalten. 

AI-Readiness beginnt bei den Daten 

Organizational Intelligence steht und fällt mit der Qualität der zugrunde liegenden Daten. Sind Positionen falsch zugeordnet, Reporting Lines veraltet, Fähigkeiten unvollständig erfasst oder Kapazitäts- und Kostendaten über verschiedene Systeme verteilt, fehlt die Grundlage für verlässliche Entscheidungen. Das gilt für klassische Analysen und Simulationen genauso wie für KI-gestützte Empfehlungen. 

Der Organizational Performance Report zeigt, dass genau hier noch Handlungsbedarf besteht. Rund ein Drittel der Befragten empfindet es trotz fortschreitender Digitalisierung als zu aufwendig, überhaupt über die richtigen Daten für Entscheidungen zu verfügen. 

Für Unternehmen wird Datenqualität damit zur strategischen Voraussetzung. Denn künftig müssen sie nicht nur wissen, wie ihre Workforce heute aussieht. Sie müssen entscheiden können, welche Fähigkeiten morgen benötigt werden, wo Kapazitäten fehlen oder frei werden und wie menschliche und KI-gestützte Arbeit sinnvoll zusammenspielen. 

AI-Readiness beginnt deshalb nicht bei KI. Sie beginnt bei der Organisation und ihren Daten. Aus Sicht von Ingentis liegt genau hier der Schlüssel für die hybride Organisation: Unternehmen brauchen eine verlässliche Datenbasis und Transparenz über Strukturen, Verantwortlichkeiten, Fähigkeiten und Ressourcen. Erst dann können sie Zusammenhänge erkennen, Szenarien fundiert bewerten und ihre Organisation gezielt weiterentwickeln. Das Ziel ist nicht Transparenz um ihrer selbst willen. Es geht darum, Organisation kontinuierlich so zu gestalten, dass Menschen und KI ihr Potenzial entfalten können und die Organizational Performance steigt. 

Wie AI-ready ist Ihre Organisation? 

Sind Ihre HR- und Organisationsdaten vollständig und konsistent? Sind Rollen, Verantwortlichkeiten und Reporting Lines verlässlich abgebildet? Und wären Ihre Daten heute gut genug, um sie verlässlich für KI-gestützte Analysen und Entscheidungen zu nutzen? Mit dem kostenfreien Data Quality & AI-Readiness Assessment von Ingentis lässt sich genau das überprüfen. Acht kurze Fragen zeigen den persönlichen Reifegrad der eigenen HR- und Organisationsdaten und liefern konkrete Empfehlungen für die nächsten Schritte. 

Denn die hybride Organisation beginnt nicht erst mit dem ersten KI-Agenten. Ihre Grundlagen entstehen heute.