Organisationale Resilienz, Arbeitsblatt Krisenprävention

Kurzbeschreibung

Vorlage, mithilfe der sich Unternehmen damit auseinandersetzen können, welche Krisen eintreten könnten und welche Präventionsmaßnahmen es gibt.

Arbeitsblatt

Nehmen Sie sich mit Ihrem Team einen halben bis ganzen Tag Zeit, um sich einmal damit auseinanderzusetzen, welche Krisen eigentlich auf das ganze Team zukommen können.

Im ersten Schritt notieren Sie im Brainstorming-Verfahren alle erdenklichen Krisen auf Moderationskarten oder Post-its.

Im zweiten Schritt ordnen Sie gemeinsam diese möglichen Krisen in eine Matrix ein. Sie bewerten darin die möglichen Ereignisse nach ihrer Auswirkung auf das Team (oder das Unternehmen) und nach der Wahrscheinlichkeit des Eintretens (s. Abb.).

Im dritten Schritt entwerfen Sie Präventionsmaßnahmen für die so identifizierten wichtigen Krisenmöglichkeiten. Außerdem können Sie Notfallpläne für diese Ereignisse entwickeln.

Beispiel

Ausfall der IT-Systeme

Die Bestellabteilung eines Online-Händlers benennt als Krisenmöglichkeit mit schwerwiegenden Auswirkungen den Ausfall der IT-Systeme. Das Ereignis wird auch als recht wahrscheinlich eingeschätzt, weil es schon mehrfach Probleme gegeben hat.

Als Präventionsmöglichkeit wird beschlossen, der Geschäftsführung die Tragweite des Problems deutlich zu machen, um in leistungsfähige Systeme zu investieren, die unabhängig voneinander parallel arbeiten. So wäre im Notfall nur ein Teil der IT von einem Ausfall betroffen.

Für den akuten Notfall wird beschlossen, die Software auch auf die Laptops von Homeoffice-Mitarbeitern zu installieren, um ggf. noch Möglichkeiten zu haben, von zu Hause aus Bestellungen abzuwickeln.

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