Gottwald/Mock, Zwangsvollst... / 2 Umfang der Pflicht
 

Rz. 2

Die Pflicht zur zügigen Einziehung der Forderung gilt für das gerichtliche wie für das außergerichtliche Beitreibungsverfahren. Eine Haftung besteht nur bei Verschulden (§ 276 BGB; LAG Hamm, DB 1988, 1703). Wie bei § 841 ZPO ist die Vorschrift des § 278 BGB anwendbar, so dass der Gläubiger auch für das Verschulden von Erfüllungsgehilfen (z. B. des beauftragten Rechtsanwalts) wie für eigenes Verschulden haftet. Ein eventuelles Mitverschulden des Schuldners, das z. B. in der verspäteten Herausgabe von Urkunden an den Gläubiger liegen kann, ist nach § 254 BGB zu berücksichtigen (vgl. LAG Hamm, DB 1988, 1703).

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