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12.01.2015 | Top-Thema Professionelle Personalplanung für kleine und mittlere Unternehmen - präsentiert vom KOFA

Mit der Studienreihe Fachkräfteengpässe können Personalplaner früh reagieren

Advertorial

Kapitel
Fünf Schritte helfen KMU auf dem Weg zur demografiefesten Personalpolitik.
Bild: © Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

Ein wichtiges Instrument für die Personalplanung bietet das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung kleinen und mittleren Unternehmen mit der Studienreihe Fachkräfteengpässe in Unternehmen.



Wie hilft die Studienreihe?

Arbeitgeber können sich über die Studienreihe Fachkräfteengpässe in Unternehmen sehr konkret informieren, ob in einem für ihr Unternehmen entscheidenden Beruf Engpässe bestehen. Sie haben damit die Möglichkeit, ihre Personalstrategie früh auf eine schwierige Anwerbungsphase und Bindung der betreffenden Fachkräfte einzustellen. Zum Beispiel können sich die Unternehmen einen Attraktivitätsvorsprung gegenüber konkurrierenden Arbeitgebern verschaffen. Das erleichtert nicht nur die Besetzung offener Stellen. Eine solche Strategie beugt auch der Abwerbung von Mitarbeitern durch Wettbewerber vor.

 

In welchen Berufen gibt es aktuell Engpässe?

Im September 2014 gab es 139 Engpassberufe. Mit jeweils 26 Engpassberufen waren die Berufsfelder "Gesundheit, Soziales und Bildung" sowie "Bau- und Gebäudetechnik" am stärksten betroffen. Knapp waren zum Beispiel Ingenieure der Elektro- und Automatisierungstechnik, aber auch Fachkräfte handwerklicher Berufe wie der Hörgeräteakustik und der Klempnerei. Besonders kleine und mittlere Unternehmen hatten Probleme, offene Stellen zu besetzen: 99 Prozent aller Hörgeräteakustiker arbeiten in Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten, bei Klempnern sind es mehr als 80 Prozent.

 

Wann spricht das KOFA von einem Engpass?

Die Experten des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung reden von einem Engpass sobald weniger als zwei Arbeitslose auf eine bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeldete offene Stelle kommen. Diese Relation gilt deshalb bereits als Engpass, da der BA nur jede zweite offene Stelle gemeldet wird: Wird in einem Beruf eine offene Stelle gemeldet, gehen die Analysten davon aus, dass es noch eine weitere nicht gemeldete Stelle in diesem Beruf gibt.

 

Bezieht die Analyse auch verwandte Berufe ein?

Die Engpassanalyse bezieht sich auf Berufsgattungen. Darin sind Einzelberufe zusammengefasst, die sich untereinander gut substituieren lassen. Beispielsweise werden Haus- und Bauelektriker gemeinsam betrachtet. Eine darüber hinausgehende Substituierbarkeit wäre mit hohen Kosten für Weiterbildung oder Umschulung verbunden und wird deshalb nicht berücksichtigt.

 

Wie unterscheidet sich die KOFA-Analyse von der Engpassanalyse der BA?

Die KOFA-Studie erfasst die Engpasssituation detaillierter als die BA. Zudem identifiziert die Studie nicht nur aktuell auftretende Engpässe, sondern verknüpft diese auch mit weiteren Schwerpunktthemen, etwa der Ausbildungssituation oder der Altersstruktur in Engpassberufen.

 

In welchen Abständen werden die Engpässe analysiert?

Die ausführlichen Studien erscheinen zwei Mal im Jahr. Bei Interesse an bestimmten Monatsdaten hilft Ihnen die Geschäftsstelle des KOFA gerne weiter. 

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